Obere Atemwegserkrankungen

Erkrankungen der oberen Atemwege

Man kann die Atemwege grob in die oberen und unteren Atemwege einteilen. Die Darmflora beeinflusst somit die Abwehrkräfte des Körpers gegen die Schleimhäute der oberen Atemwege. Im folgenden Artikel geht es daher um einige der wichtigsten Obermaterialien. Hat sich Ihr Kind erkältet, sind zu Beginn die oberen Atemwege betroffen. Der Husten ist ein typisches Symptom von Reizungen oder Erkrankungen der Atemwege.

Heilung mit Keimen seit 1954

Ein normaler Erkältungshusten kann unter widrigen Umständen zu einer chronischen Lungenentzündung oder Entzündung der Nasennebenhöhlen führen. In der Regel sind für die Entzündungen Bakterien zuständig, daher hilft eine Antibiotikatherapie in diesen Situationen nicht weiter. Achtung ist angebracht, wenn das Fieber ansteigt und z.B. bei Lungenentzündungen der Sputum sich ändert und Schleim und Eiter bildet.

In manchen Menschen liegt nahezu jeder langweilige Erkältungshusten auf den Atemwegen oder Nebenhöhlen. Hier können Medikamente mit natürlich vorkommenden Darmkeimen dazu beitragen, den Zyklus rezidivierender Entzündungen zu zerschlagen. Seit unserer Geburtsstunde sind wir in enger Verbindung mit den Keimen auf unserer Körperhaut und im Magen.

Trillionen von Bakterium aller Art wohnen dort. Die Diversität im Verdauungstrakt ist essentiell für unsere Gesundheist. Nur wenn genügend Keime im Verdauungstrakt vorhanden sind, kann das Abwehrsystem zur vollen Leistung ausreifen. Das Bakterium trainiert das Abwehrsystem für Notfälle: die Begegnung mit echten Erregern. Zudem schützen uns die Keime einer guten Darmpflanze vor Erregern.

Häufig wird die Schutz- und Trainingsdarmflora beschädigt - zum Beispiel durch fehlerhafte Nahrung, den Einfluß schädlicher Substanzen oder die Aufnahme von Arznei. Insbesondere Breitbandantibiotika abtöten nicht nur die zu kontrollierenden Erreger, sondern auch einen Teil der natÃ?rlichen Darmpflanze. Außerdem kann Streß die Darmwand beeinflussen. Eine Veränderung der Darmbakterienflora kann sich auf das ganze Organismus ausdehnen.

Damit die aktivierten Abwehrzellen durch den Organismus migrieren und sich auf anderen Magenschleimhäuten ansiedeln können, ist die natÃ?rliche bakterielle Flora im Verdauungstrakt nötig. Auf diese Weise beeinflußt die Darmpflanze die Abwehrkräfte des Körpers gegen die Schleimhäute der Oberatmung. Mit bakterienhaltigen Präparaten kann daher die Abwehrkraft des Körpers gegen die Schleimhäute reguliert und so wiederkehrende Atemwegsinfektionen verhindert werden.

Akut auftretende Atemwegserkrankungen: Neuer Leitfaden zur Behandlung von Atemwegserkrankungen

Akut auftretende Atemwegsinfektionen oder "Erkältungen" gehören zu den häufigste Erkrankungsarten. Dabei wurden die aktuell verfügbaren klinische Untersuchungen zu den einzelnen Medikamenten zur Vorbeugung und Behandlung nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin ausgewertet. Die Impfung gegen Influenzaviren und Pilzinfektionen mit Streptokokken ist die einzige nachgewiesene Vorbeugung gegen akut auftretende Bronchitis und ambulante erworbene Lungenentzündungen.

Die Vorteile der Grippeimpfung sind in einer großen Anzahl von Untersuchungen gut dokumentiert. Tritt eine respiratorische Obstruktion auf, ist eine dem Grad der Schwere angepaßte Antiobstruktionstherapie notwendig. Der Aufbau vieler dieser Verbindungen korrespondiert nicht mit den rationellen Grundsätzen der Heilung von Atemwegserkrankungen. Von der chronischen Erkrankung ( " 3 Wochen) ist der akute Erkältungshusten (Dauer bis zu 3 Wochen) zu unterscheiden, der im Rahmen von Infektionen der Atemwege mit einer Reihe von spezifischen Auslösern vorkommt.

Es gibt keine wissenschaftlichen Arbeiten zur Bewertung der Wirksamkeit dieser Medikamente. In Anbetracht des hohen Anteils von Anti-Tussiva zur Therapie von Infektionen der Atemwege stehen für diese Anwendung überraschend wenige medizinische Daten zur Verfügung. Es gibt keine Studie, die den Verlauf von Infektionen der Atemwege durch antitussive Medikamentengabe als klinischem Ziel beeinflussen könnte. Was die symptomatische Hustenreduzierung bei Infektionen der Atemwege anbelangt, so lieferten Placebo-kontrollierte medizinische Versuche keine statistische Signifikanz gegenüber Placebo oder Ergebnissen von fragwürdiger medizinischer Bedeutung selbst für Kodein, das als das Standard-Antitussivum, aber auch für Dextrombosen gilt.

Zu den am meisten verschriebenen Expektorantien in der Bundesrepublik gehören laut Arzneiverordnung 2000: Die klinischen Untersuchungen an Expektorantien werden nahezu ausschliesslich für die Applikation von chemischen Wirkstoffen bei der Behandlung chronischer Lungenkrankheiten eingesetzt. Individuelle Positivbefunde zur Einflussnahme auf die akute Lungenentzündung durch pflanzliche Arzneimittel müssen bestätigt werden. Im Großen und Ganzen sind die Studienergebnisse zu Expektorantien recht gegensätzlich.

Laut einer Untersuchung der Zusammenarbeit der Ärzte für chronische Lungenentzündung und chronische Lungenentzündung führte die Verabreichung von Schleimstoffen in diesen Indikationsbereichen nur zu einer geringen, aber signifikanten Verringerung der Verschlimmerungsrate und zu einer etwas stärkeren Verringerung der Anzahl der Krankheitstage. Das Einatmen von Dampf wird oft bei akutem, zumeist viralem Befall der Luftwege eingesetzt und als wohltuend wahrgenommen.

Laut einer Untersuchung der ärztlichen Zusammenarbeit zeigt eine Studie zu solchen Infektionen jedoch ein widersprüchliches Ergebnis bei der Symptombeeinflussung von Erkältungskrankheiten, zumal die Konzentration des Nasenvirus unberührt ist. Sogar die höheren Vitamin-Dosen von 1 bis 3 Gramm verbesserten die Erkrankung nicht. Eine systematische Überprüfung der kontrollierten klinischen Studie zur immunmodulierten Therapie mit Sonnenhut ergab keine Hinweise auf eine wirksame Therapie bei Infektionen der Atemwege oder anderen Erkrankungen.

Für den Bereich des Zinks stehen auch konträre Resultate zur Verfügung. Die Wirkung von Immunstimulantien bei akutem Infekt der höheren Luftwege ist nicht nachweisbar. Der Einsatz von Antihistaminen bei Akutinfektionen der Luftwege ist durch geeignete Untersuchungen nicht gewährleistet und vor allem bei Minderjährigen aufgrund von Nebenwirkungen wie Anfällen, Wahnvorstellungen und Blasenentleerungsstörungen nicht ungefährlich.

Bei Atemwegsinfektionen ist die Wirkung von Adstringenten (Aluminiumverbindungen, z.B. Aluchlorat, Medikamenteninfusionen, z.B. Salbeiblättern, Ratanhiawurzel) über das Wassergurgeln oder physiologische Kochsalzlösungen hinaus nicht ausreichend erprobt. Bei Lidokain, Benzocain), lokalen Antibiotika (z.B. Acitracin, Fusafungin, Tirothricin ) oder essentiellen ölen (z.B. Eukalyptus, Kampfer, Menthol) gibt es keine Hinweise auf eine Wirkung durch gesteuerte Arzneimittel.

Es gibt keine ausreichenden Hinweise für den Gebrauch von Homöopathie bei akutem Infekt der Oberatmung. Eine Meta-Analyse, die acht zufällige, placebokontrollierte Untersuchungen umfasste, zeigte, dass bei (unkomplizierter) Akutbronchitis die Antibiotikabehandlung nach 1 bis 2 Wochen nicht signifikante Veränderungen bei der Hustenentfernung oder der klinischen Verbesserung zeigte.

Eine antibiotische Behandlung beeinträchtigt daher kaum den Krankheitsverlauf der Akutbronchitis und hinterfragt auch den eventuellen Vorteil im Hinblick auf die Seiteneffekte. Anhand von 11 zufällig ausgewählten Kontrollstudien und einer Meta-Analyse von 9 dieser zufällig ausgewählten Versuche wurde der Vorteil der antibiotischen Behandlung bei akutem Verschlimmern der chronischen Herzinsuffizienz (COPD) nachgewiesen. Bei der medikamentösen Behandlung von akutem und chronischem Nebenhöhlenversagen wurde ebenfalls nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin geprüft.

Ein akuter Nasennebenhöhlenentzündung ist in der Regel die Folge einer (oft virusbedingten) Erkrankung. Prinzipiell kann jede Erkältung auch die Schleimhaut der Nebenhöhlen befallen ("begleitende Sinusitis") - aber sehr oft ohne Klinik. Meta-Analyse von 6 klinischen Untersuchungen zur Sinusitisbehandlung ergab eine deutliche Steigerung der klinischen Beschwerden bei der Anwendung verschiedener Medikamente gegenüber Placebo, obwohl allein zwei Dritteln der Patienten eine Spontanbesserung oder Wundheilung aufwiesen.

Allerdings konnten die Untersuchungen mit der höchsten Anzahl von Patientinnen und Patienten keinen wesentlichen Nutzen gegenüber der Placebo-Verabreichung nachweisen. Die Routineverschreibung von antibiotischen Mitteln ist daher bei akuter Entzündung der Nasennebenhöhlen nicht zu rechtfertigen. Patientinnen mit katarrhalischen Erkrankungen (geringes Krankheitsempfinden, seröses Sekret), oft als Begleitkrankheit einer "Erkältung", brauchen ebenfalls keine Gegenmittel. Vor allem die wichtigsten nichtmedikamentösen Maßnahmen zur Vorbeugung von chronischen Atemwegserkrankungen sind die Raucherentwöhnung.

Nicht medikamentöse "Hausmittel" wie Dampf-Inhalationen, Heißgetränke, Hals-, Thorax- und Wadenkompressen sowie Nahwärme können das Wohlergehen des Betroffenen bei akutem Infekt erhöhen.

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