Nikotinpflaster in der Schwangerschaft

Nicotinpflaster während der Schwangerschaft

Früher habe ich lange geraucht, wurde schwanger und dachte an mein Kind und kündigte. Das war natürlich nicht einfach, aber der Gedanke an ein gesundes Kind hinderte mich daran, wieder zu rauchen. Normalerweise greifen Nikotinabhängige zu einem Nikotinpflaster, um von der Sucht wegzukommen. Die Nikotinpflaster sind in der Regel nicht in der Lage, die Tabakabhängigkeit von Schwangeren zu besiegen. Tabakverbot für Schwangere: Forscher bezweifeln den Nutzen von Nikotinpflastern.

Selbst wenn eine Nikotinersatzbehandlung während der Schwangerschaft potentiell schädlich ist....

Obwohl die Therapie mit Nikotinersatz während der Schwangerschaft potentiell schädlich ist, ist sie weniger gesundheitsschädlich als das Zigarettenrauchen und setzt sowohl die Frau als auch den Fetus dem Tabakkonsum und einer Vielzahl anderer Gifte aus. In der Schwangerschaft kann die Therapie des Nikotinersatzes (NRT) zwei positive Effekte haben.

Es könnte die Belastung des Feten mit anderen Giftstoffen im Rauch (insbesondere Kohlenmonoxid) verringern oder verhindern und die gesamte Dosis und Zeit der Nikotinbelastung verringern (wenn es bei der Therapie eingesetzt wird und zum Verzicht auf das Rauchen führt). In einer Kurzzeit-Studie über die Anwendung von Nikotin-Kaugummi durch trächtige Raucher zeigte sich, dass die Nikotinkonzentration und die Gesamtexposition (gemessen am Kotininspiegel) signifikant geringer waren, als wenn die Frau 10 oder mehr Tabak waren pro Tag konsumiert hätte (Oncken u. a., 1996).

Darüber hinaus waren die hemodynamischen Effekte auf die Frau und den Fetus beim Kauen von Kaugummis im Allgemeinen gering. Untersuchungen zur Verwendung von Pflastern des trans-dermalen Nikotins während der Schwangerschaft zeigen, dass die Nikotinbelastung bei diesen Patienten vergleichsweise gering ist oder niedriger als bei 10 oder mehr Tabakkonsum pro Tag (Wright u. a., 1997; oncken u. a., 1997; orburn u. a., 1999).

Im Rahmen einer viertägigen Untersuchung zur Verwendung von Nikotinflecken nahm die Morgenherzfrequenz nach Raucherentwöhnung mit einem 22 mg-Fleck ab. Nikotinpflaster haben eine geringere Beeinträchtigung der Blutzirkulation in der Gebärmutter oder eine geringere Tätigkeit des Sympathikus des fötalen Nervensystems als das Rauchen zur Folge (Ogburn u. a., 1999).

In einer randomisierten, placebokontrollierten Untersuchung an 250 Rauchern wurde festgestellt, dass 11 Wochen Nikotinpflasterbehandlung (16 Stunden/Tag) die Abstinenzraten im Vergleich zu Plazebo nicht wesentlich erhöhten (die Abstinenzraten in den Patchgruppen betrugen 28% und in den Plazebogruppen 25%). Erstaunlicherweise war das durchschnittliche Geburtengewicht in der Nikotinpflastergruppe 186 Gramm größer als in der Placebogruppe (Wisborg u. a., 2000).

Die Ursache für dieses Resultat ist unbekannt, aber es deutet darauf hin, dass die Therapie mit Nikotinersatz das Gewicht der Geburt nicht beeinträchtigt. Im Rahmen einer Open-Label-Studie von P. u. a. wurden 181 Schwangeren nach dem Zufallsprinzip eine kognitive verhaltenstherapeutische Therapie mit oder ohne Nikotinersatz (Wahl von Patch, Kaugummi oder Rauten) zugewiesen. Die mit der Behandlung beauftragten Patientinnen waren 7 Schwangerschaftswochen nach dem Austrittsdatum und in der 38. Woche der Schwangerschaft ziemlich enthaltsam (Pollak u. a., 2007).

Das Data Security Control Panel hat die Untersuchung frühzeitig abbrechen lassen, da die Häufigkeit schwerwiegender unerwünschter Vorkommnisse in der NRT-Gruppe höher war als in der Vergleichsgruppe (30% gegenüber 17%). Bemerkenswert ist, dass die zufällig zugewiesenen NRTs nicht in der Vergleichsgruppe (32% gegenüber 12%), sondern früh geboren wurden.

Sie schlussfolgerten, dass diese Untersuchung die Besorgnis über die negativen Auswirkungen der Behandlung während der Schwangerschaft weder bestätigen noch dementieren konnte. Nach einer rückblickenden Untersuchung der Kohorten kam Morales-Suarez-Varela und andere (2005) zu dem Schluss, dass die Verwendung von Nichtrauchern in den ersten 12 Schwangerschaftswochen mit einem leichten, aber deutlichen Zuwachs an angeborenen Missbildungen einherging.

Allerdings hat diese Untersuchung einige gravierende methodische Probleme, die die Interpretation der Resultate schwierig machen (Le LeHouezec and Bénowitz, 2005). Besorgnis besteht über mögliche unentdeckte Spontanabbrüche bei rauchenden Mutterschaften. Strengste Sicherheitskriterien für die Anwendung der Therapie mit Nikotinersatz während der Schwangerschaft und deren Auswirkung auf die Entbindung kommen aus zwei großen plazebokontrollierten Untersuchungen (Wisborg u. a., 2000; Onken u. a., 2008).

Die Untersuchungen dienen der Verbesserung der Sicherheit der Patienten (insbesondere die positiven Auswirkungen von Nikotinpflastern und Kaugummi auf das Geburtsgewicht), belegen aber nicht die Effektivität der Therapie mit Nikotinersatz bei Raucherentwöhnung. Eine weitere Untersuchung zur Raucherentwöhnung zeigte eine geringere Häufigkeit vorzeitiger Entbindungen bei der Nikotin-Substitution im Gegensatz zu Nikotin-Gummi mit Placebo-Gummi (Oncken u. a. 2008).

Obwohl eine prospektive Untersuchung ein gesteigertes Nebenwirkungsrisiko bei der Therapie mit einer Raucherentwöhnung während der Schwangerschaft ergab, waren diese Resultate nach einer Kontrolluntersuchung für eventuelle widersprüchliche Größen nicht mehr aussagekräftig. Es war sehr schwierig, die Unbedenklichkeit der Therapie des Nikotinersatzes in dieser Untersuchung zu interpretieren, weil es sich um eine offene Designstudie mit widersprüchlichen Parametern handelte und weil etwa ein Viertel aller Menschen, die eine randomisierte Therapie des Nikotinersatzes erhielten, angab, sie hätten sie nicht verwendet.

Placebokontrollierte Untersuchungen sind notwendig, um die Unbedenklichkeit verschiedener Formen der Ersatznikotintherapie während der Schwangerschaft zu ergründen. Solange keine endgültigen Angaben zur Unbedenklichkeit und Wirkung vorliegen, ist es sinnvoll, die Therapie mit Nikotinpflastern einzuschränken (z.B. 16 statt 24 Stunden) oder diskontinuierliche Formen des Nikotinaustauschs zu nutzen (z.B. Kaukaugummi, Raute, Sprühflasche oder Inhalator).

Obwohl einige Autoritäten vorschlagen, dass die Therapie des Nikotinersatzes nur denjenigen vorbehalten bleibt, die ohne medikamentöse Hilfe nicht aufhören können, sollte diese Maßnahme gegen die Anerkennung der Tatsache abwägen, dass die Wirkung der Raucherentwöhnung bei einer frühzeitigen Enthaltsamkeit höher ist. Auch wenn das Stillverhalten nicht mit einer Schwangerschaft assoziiert wird, ist die Therapie des Nikotinersatzes über die letzten Phasen der Schwangerschaft und vor allem zur Vorbeugung von Rückfällen nach der Entbindung deutlich von Bedeutung (Benowitz & Dempsey, 2004).

Nikotinbelastung bei Müttern ist anders als bei Babys. Mütter werden über die Lunge (d.h. die gesamte Dosis des Nikotins wird absorbiert), während das Kind nach einem signifikanten First-Pass-Stoffwechsel (Stoffwechsel über die Lunge, bevor es in den Kreislauf des Körpers gelangt) aufnimmt. Im Erwachsenenalter beläuft sich die Bioverfügbarkeit von Nicotin nach der oralen Gabe auf 30%-40%.

Bei Säuglingen ist die mündliche Bioverfügbarkeit von Nicotin nicht bekannt, aber vermutlich weit unter 100%. Nikotinkonzentration in Brustmilch und Patientenserum sind stark korreliert. Allerdings ist Nicotin in der Vollmilch in höheren Konzentrationen enthalten als im Bluteserum (Verhältnis: ~2,5-2,9), da die Brustmilch einen im Vergleich zum Bluteserum (7,4) verhältnismäßig hohen Säureniveau (pH-Wert: ~6,8-7,0) aufweist.

Der geschätzte Nikotingehalt des Säuglings über die Brustmilch beträgt 113 ?g pro Tag (bei einer rauchenden Mutter) bzw. 45 ?g pro Tag (bei einer mit Nikotinflecken behandelten Mutter). Wenn Sie direkt vorgehen und die Nikotingehalt in der Zigarettenmilch von rauchenden Frauen messen und die Milchzufuhr durch Wiegen der Kinder vor und nach dem Essen schätzen, wird eine durchschnittliche Tagesnikotindosis von 6 µg/kg/Tag berechnet.

Da das Kind einen Teil des Nikotins mündlich über einen First-Pass-Stoffwechsel absorbiert, ist die Systemdosis vermutlich sogar niedriger als in diesen Studien errechnet. Im Gegensatz dazu beträgt die Nikotinzufuhr eines 70 Kilogramm schwereren Menschen, der 20 Stück pro Tag oder 21 Milligramm Nikotinpflaster zubereitet.

Die Messung der Serumnikotinkonzentrationen bei Säuglingen zeigte recht geringe Konzentrationen (Bereich: ~0-1,6 ng/ml) und ein Säuglings-zu-Mutter-Serum-Verhältnis von 0,06, was den Verdacht bestätigt, dass die Belastung des Kindes recht niedrig ist. Damit ist die Nikotinbelastung eines Kleinkindes durch eine Mütter, die sich einer Nikotinersatzbehandlung unterziehen, im Vergleich zu einem ausgewachsenen Raucher oder einem ausgewachsenen Menschen, der sich einer Nikotinersatzbehandlung unterziehen muss, verhältnismäßig niedrig (Illett u. a., 2003).

Eine Gefährdung des Kindes durch die niedrige Belastung ist nicht zu erwarten. Demgegenüber gibt es gute Hinweise, dass die Belastung durch Passivrauchen über die Atmungsorgane für das Kind eine Gefahr darstellt (Oberg u. a. Die Versorgung der Mütter mit einer Ersatznikotintherapie, die folglich mit dem Tabakkonsum aufhört, wäre für das Kind aufgrund der geringeren Belastung durch schädliches Passivrauchen von grossem Vorteil.

Das Fazit ist, dass Still- und Raucherentwöhnung in der postnatalen Phase so vorteilhaft sind, dass sie die Gefahren einer Nikotinersatzbehandlung in der postnatalen Phase aufwiegen. Die Wirkung von Nikotinkaugummi bei schwangeren Rauchern. In der Schwangerschaft: Transdermaler Nikotinersatz in der Schwangerschaft: mütterliche Pharmakokinetik und fetale Effekte.

Plasters for pregant smokers: Nicotin and cotininine level and foetal effect. Impact of trans dermal tobacco or tobacco on tobacco concentration and maternal-fetal haemodynamic effect. Plastopters for pregant smokers: a randomised control group. Nikotin substitution and behavioural treatment for giving up cigarettes during gestation. MM Morales-Suarez-Varela, Bile L, Christian L, J. Smoke customs, tobacco consumption and hereditary deformities.

Smokers' habit, consumption of tobacco and birth defects. Non-smokers: BENOWICE ID, DEMPSY D. Pharmacotherapeutic treatment for giving up smokers during gestation. Nikotin tob Res. 2004; 6 Appendix 2: S189-S202. The use of Nicotinics in breastfeeding mothers: Transmission of Nicotin and Cotinin into mother's sickbeds.

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