Nikotinkaugummi Wirkung

Nicotine Kaugummieffekt

Hier haben wir die verschiedenen Wirkungen von Nikotin zusammengestellt: Nikotin dockt an die Acetylcholinrezeptoren an und erhöht den Dopaminspiegel, was mit einem angenehmen Gefühl verbunden ist. Kaugummi muss langsam gekaut werden, da nur der Teil des Nikotins, der über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, wirksam ist. Zu viel Nikotin im Magen kann Magenbeschwerden verursachen. Nicotin-Kaugummi wird wie normaler Kaugummi gekaut und kann auch zur Ergänzung von Nikotinpflastern verwendet werden, wenn ein besonders starkes Verlangen nach einer Zigarette besteht.

Nikotineffekt

Hier haben wir die verschiedenen Effekte von Nicotin zusammengestellt: Der Nikotinspiegel wird an die Acetylcholinrezeptoren angedockt und steigert den Dopaminwert. Das Sympathikus - und Parasympathikus-Nervensystem wird dadurch aktiv. Das regt die Digestion an - ein Pluspunkt, den viele Rauchende und Verbraucher von Nikotinersatzstoffen wertschätzen.

Sie steigert Aufmerksamkeit und Konzentration. Hierdurch wird der Herzrhythmus schneller, der Fettverlust steigt und der Blutzuckerabbau voranschreitet. Dadurch wird der Metabolismus angeregt, was den Energieverbrauch erhöht: Rauchende und Verbraucher von Nikotinersatzstoffen können so mehr Energie verbrauchen, ohne zuzulegen. Nicotin steigert das Diabetesrisiko.

Sie verengt die Gefäße. Dadurch steigt der Blutdruck. Nicotin hält auch den Wasserhaushalt im Organismus aufrecht (Nikotin setzt das Antidiuretikum Harnstoff frei). Das Thromboserisiko steigt. Die Anti-Baby-Pille steigert auch das Thromboserisiko, weshalb eine Kombinationen von Nicotin und Anti-Baby-Pille nicht empfohlen wird.

Die Cortisolwerte werden gesteigert. Dadurch ergibt sich eine erhöhte Belastbarkeit. Der Nikotinabbau erfolgt binnen 2 Std., aber es braucht 14 Tage, bis sich die Empfänger im Hirn an die neue Freiheit vom Nicotin gewöhnen. Sie können erkennen, dass Nicotin alarmierende Auswirkungen hat. Inwiefern ist meine Nikotinabhängigkeit schwerwiegend? Erfolgreiches Nichtrauchen::: Die 5 besten psychischen Nicotinkiller - Stop Smoking Now!

Nikotin-Kaugummi als Nikotinersatzstoff

Nikotinkaugummi ist in Dosen von 2 oder 4 Milligramm Nicotin zu haben. Am Anfang hängt die benötigte Dosis von den individuellen Bedürfnissen in Abhängigkeit von den Entzugssymptomen oder der zuvor bekannten Menge an Nicotin ab. Wir empfehlen jedoch, höchstens 16 Gummis pro Tag und nicht mehr als 4 Milligramm pro Std. zu eingenommen.

Die Kaugummimenge oder die Dosis sollte nach ca. 4 bis 6 Schwangerschaftswochen reduziert werden. Nikotinkaugummi sollte ca. 30 min lang durchgekaut werden, um das gesamte Nicotin aus der Menge zu entfernen. Bei zu intensivem oder zu schnellem Kauen des Zahnfleisches wird auch Nicotin rascher aus der Kaugummimasse herausgelöst, als es vom Organismus absorbiert werden kann.

Nikotinkaugummi sollte entsprechend der Beipackzettel verwendet werden, da nur die korrekte Technik eine gute Wirkung erzielen kann. Bei mehrmaligem Kauen hat der Kaukaugummi meist einen scharfen Beigeschmack und das freiwerdende Nicotin wird vom Maul absorbiert und in die Blutbahn abgegeben. Diese Prozedur sollte für ca. 30 min wiederholen, bis sich das ganze Nicotin von der Kaugummimasse abtrennt.

Werden keine Kaubrüche eingesetzt, wird mehr Nicotin ausgeschüttet, als absorbiert werden kann, was zu Kratzern im Rachen, einem brennenden Bauch, Hicks oder Flatulenz führen kann. Nikotinkaugummi sollte bei einigen Erkrankungen mit Bedacht verwendet werden und bei anderen überhaupt nicht. Zum Beispiel sollten Menschen, die vor kurzem einen Herzanfall oder Hirnschlag hatten, Menschen mit einer Herzrhythmusstörung, Prinzmetal-Angina und Patientinnen mit einer sich verschlimmernden Verschmälerung der Koronararterien komplett auf Nikotingummi verzichtet werden.

Selbst Nichtraucher und gelegentliche Raucher dürfen keinen Nikotinkaugummi einnehmen. Selbst junge Menschen unter 18 Jahren sollten Nikotinkaugummi nur in Absprache mit einem Facharzt verwenden. Auch sollten Schwangere während der Trächtigkeit und Laktation auf Nikotinpräparate ausweichen. Nikotinkaugummi lindert Entzugssymptome während der Raucherentwöhnung und kann auch die Auswirkungen der mentalen Abhängigkeiten reduzieren.

Zahlreiche frühere Rauchende geben an, dass sie Nikotinkaugummi anderen Nikotinersatzstoffen vorziehen, da das Kaugen es erleichtert, die übliche Raucherentwöhnung zu unterdrücken und hilft, Entzugserscheinungen wie Gereiztheit oder Gemütsschwankungen zu bewältigen. Nikotinkaugummi sollte jedoch nicht zusammen mit Säuregetränken wie z. B. Kaffe, Erfrischungsgetränken oder Fruchtsaft eingenommen werden. Der Kaugummi lindert außerdem schnell die Beschwerden durch Nikotinentzugserscheinungen.

Darüber hinaus haben Nikotingummis, wie die anderen Nikotinersatzstoffe, ein niedrigeres Abhängigkeitspotenzial als das Tabakrauchrauch. Der Nikotingehalt im Kaugummi ist relativ gering, so dass schwere Rauchende in der Regel weitere Nikotinersatzstoffe brauchen, um ihre Entzugssymptome hinreichend zu mildern.

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