Nikotinentzug Folgen

Folgen des Nikotinentzuges

Ein Nikotinentzug lohnt sich auf jeden Fall, zumal die medizinische Hilfe relativ häufig erfolgreich ist. Forschung geht davon aus, dass sowohl der Konsum von Nikotin und Nikotinentzug. Zum Beispiel die Folgen für die Fruchtbarkeit: "Mädchen müssen wissen, dass das Rauchen die Zahl der reifen Eier reduziert, und Jungen wissen, dass ihr Sperma beschädigt ist. Passivraucher: Der Nikotinentzug beginnt bei der Geburt. Der Bayerische Rundfunk berichtete anlässlich der Europawoche gegen den Krebs über die Folgen des Passivrauchens für Kinder, die bereits im Mutterleib von der Tabakabhängigkeit betroffen sind.

Für die Frau ist das anders.

Rezidivrate bei der Frau erhöht. Genauso viele gerauchte Zigarren führen bei der Frau zu Atembeschwerden: "Ihre Lungenfläche ist kleiner, was zu einer erhöhten Schadstoffkonzentration führt", sagt die Ärztin Dr. med. Andjela Böwert von der MUDr. med. Uni-Wien.

Der Nikotinabbau bei der Frau geht auch schneller vonstatten als bei den Herren - deshalb fühlen sie den Nikotinentzug oft mehr. Solche Differenzen im Raucherverhalten von Frau und Mann zeigt er zu Jahresbeginn auf: "Frauen räuchern häufiger unter Belastung und in Stresssituationen. Beim Mann dagegen nimmt der Tabakkonsum zu, wenn er sich wohl fühlt, wenn er geht oder sich in einer entspannten Umgebung befindet.

"Die Frau versucht viel öfter mit dem rauchen aufhören." Hinzu kommt das Gewichtsproblem: Nicotin vermindert die Einlagerung bestimmter Blutfette (Triglyceride) in die Zelle des subkutanen Fettgewebes der Frau. "Wenn es kein Nicotin gibt, verschwindet diese Bremsung und mit der gleichen Menge an Kalorien kann man drei bis vier Kilo zulegen.

"All dies sind Ursachen, warum die Frau nicht mit dem Tabakkonsum aufhört oder erst in einem hohen Lebensalter mit dem Tabakkonsum aufhört - und auch häufigere Wiedererkrankungen. Zunehmend geben Menschen im Alter von 40 bis 50 Jahren ihre Zigarre ab. "Zugleich wenden sie sich aber immer mehr den Fragen der Jugend zu: In der so genannten HBSC-Studie geben mehr 15-jährige Mädels als Jungs gleichen Alters an, dass sie jeden Tag räuchern (siehe Grafik).

"Doch je früher Sie anfangen, desto grösser ist das Suchtrisiko." "Es wäre daher für die Schule von Bedeutung, umfassend über die verschiedenen Auswirkungen von Tabakwaren auf Jungen und Mädchen zu informieren. "Die Informationen sollten viel detaillierter und präziser sein - und mehr geschlechterspezifische Aspekte betonen.

Zum Beispiel die Folgen für die Fruchtbarkeit: "Mädchen müssen wissen, dass das Rauchen die Zahl der ausgewachsenen Eier mindert. "Und auch bei der Frau sollten die psychologischen Faktoren und Gewichtsprobleme verstärkt berücksichtigt werden. "Aber gerade im mentalen Rückzug - "und das ist die wirkliche Herausforderung" - könnte dies einen Rezidiv auf das konventionelle Zigarettenrauchen auslösen.

Auch die geringere Effektivität von Nikotinersatzstoffen bei der Frau (aufgrund des schnelleren Nikotinabbaus) könnte ein weiterer Faktor für die erhöhte Rückfallrate sein: "Die angegebene Dosierung kann für die Frau zu niedrig sein - hier wäre eine besondere Studie erforderlich. "Eine aktuelle Studie der Fachzeitschrift Öko-Test in Zusammenarbeit mit der Oberösterreichischen Arbeitskammer hat bestätigt, dass Nikotinersatzstoffe prinzipiell wirksam sind.

"Wer mit dem Tabakkonsum aufgehört hat, sollte den Termin seiner letzen Rauchentwöhnung abwägen." In einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung der Universität von Montréal, die in der Zeitschrift psychiatrisches Magazin erschienen ist, wird gezeigt, dass der Frauenzyklus und das Bedürfnis nach Tabak in unmittelbarem Bezug zueinander steht. Die Autorin und Neurowissenschaftlerin Adrianna Mendrek: "Unsere Ergebnisse belegen, dass der Rauchdrang zu Anfang der Follikelphase, die direkt nach der Regelblutung einsetzt, zunimmt.

"In der lutealen Phase, die nach dem Ovulationszyklus einsetzt, könnte es für die Frau einfacher sein, Entzugssymptome zu bewältigen, meint er. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben für ihre Untersuchung mit 34 Mann und Frau gearbeitet, die täglich mehr als 15 Stück zigarettenrauchen. Es wurden zwei Bildtypen gezeigt: die neutralen und die, die das Bedürfnis nach einer Zigarette wecken sollten.

Am Anfang und in der Hälfte des Kreislaufs wurden den Damen die Fotos vorgelesen. Im Follikelbereich reagierte die Frau viel heftiger auf die Aufnahmen, während in der lutealen Periode nur eine begrenzte Tätigkeit festgestellt wurde.

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