Nikotinabbau Dauer

Abbauzeit von Nikotin

In E-Zigaretten, traditionellen Zigaretten, Zigarren und Kautabak ist Nikotin enthalten. Und wie lange bleibt Nikotin im Körper? Nikotin bleibt relativ lange im Blut. Die Zersetzung dauert in der Regel sechs bis acht Stunden. Doch Nikotin liegt nicht nur im Blut.

Tabak rauchen: Der Nikotinabbau ist erfolgsentscheidend.

Nun eine neue Untersuchung zeigt: Sie können nicht immer etwas dagegen tun, denn ob ein Raucherstopp gelingen kann, ist auch davon abhängig, wie rasch der Organismus das Nicotin abbauen kann. Hier erfahren Sie, welche Patches und Arzneimittel für Sie besser sind. Nach einer neuen Untersuchung ist der Erfolg der Rauchentwöhnung auch davon abhängig, wie rasch ein Mensch den Nikotinabbau vorantreibt.

Bei einem langsamen Abbau von Nicotin sind dagegen geeignete Pflaster ausreichend. "In der ersten Schwangerschaftswoche haben bis zu 65% aller Nichtraucher einen Rückfall", wird er in einer Stellungnahme des Magazins wiedergegeben. Die Schwierigkeit für Ex-Raucher, die Zigaretten fernzuhalten, ist auch davon abhängig, wie rasch der Organismus den Nikotinabbau durchführen kann.

Für diesen Stoffwechsel ist das Leber-Enzym 2A6 unentbehrlich, und das Ausmaß, in dem dieser Wirkstoff wirkt, ist abhängig vom genetischen Material und den Lebensbedingungen. Ungefähr 60 Prozente der Rauchenden haben eine ganz gewöhnliche Nikotinabbaurate. Nach Ansicht der Forscher sinkt damit der Körperwert recht zügig. Wer Nicotin langsam verarbeitet, hat die Substanzen längere Zeit im Blut und spürt daher nicht so rasch Entzugserscheinungen.

Im Rahmen ihrer Untersuchungen wurden 1250 Nichtraucher aus den Vereinigten Staaten und Canada untersucht, die darauf vorbereitet waren, ihr Schraubstock wegen ihres Nikotinabbaus aufzulösen. Dazu haben sie die Teilnehmenden per Lotterie in drei Kategorien eingeteilt: Eine Kategorie hat für elf Monate ein Nicotinpflaster und eine Placebo-Pille erhalten, die zweite Kategorie erhält den aktiven Stoff Vareniklin und ein Placebo-Pflaster, während die anderen einen Schein-Nicotinpflaster und ein Placebo-Pflaster erhalten haben.

Die besten Ergebnisse wurden von Teilnehmern mit einem normalen Metabolismus aus der medikamentösen Behandlung erzielt. Selbst nach sechs Jahren war das Präparat noch effektiver als das Patch. Bei der Placebogruppe betrug die Enthaltsamkeitsrate zehn Prozentpunkte, bei Patch 13 Prozentpunkte und bei den Drogen - immer noch das höchste Resultat - 16 Prozentpunkte.

In Menschen mit langsamen Nikotin-Stoffwechsel, Plazebo und Tabletten erwies sich als nahezu gleich effektiv am Ende der Behandlung. Selbst nach zwölf Jahren waren die Enthaltsamkeitsraten hier mit 13 und 14% nahezu gleich, während der Patch mit 19% besser abschneidet. Infolgedessen raten Ärzte Raucher mit einem langsamen Nikotinmetabolismus, das Patch zu verwenden, da das Präparat starke Nebeneffekte wie Brechreiz oder Kopfweh, eventuell auch Depression, haben kann.

Die Prüfung eröffnet neue Chancen für Nichtraucher. Mit dem Wissen um ihren Nikotinabbau können sie auch besser darüber nachdenken, wie sie am besten auf die Kippe verzichten können.

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