Nikotinabbau

Nikotinabbau

Biologische Abhängigkeit von Nikotin ist minimal. Entscheidend für die Raucherentwöhnung ist jedoch die Geschwindigkeit, mit der Nikotin nach der Einnahme ausgeschieden wird. Nun zeigt eine neue Studie: Sie können nicht immer etwas dagegen tun, denn ob ein Rauchstopp gelingt, hängt auch davon ab, wie schnell der Körper das Nikotin abbauen kann. Nicotin ist ein starkes Stimulans. Sie helfen, Nikotin schneller abzubauen.

Wann wird das Nicotin im Organismus vollständig abbaubar sein?

Der Nikotinspiegel ist im Hirn 3 Tage nach Verbrauchsende nicht mehr feststellbar. Bei einer 3-wöchigen Enthaltsamkeit können die durch den Konsum von Tabak verursachten Körperveränderungen nicht mehr gemessen werden. Abhängig davon, wie viel Sie rauchten, d.h. wie viel Tabak es war, nimmt dies ein bis drei Tage in Anspruch. Das, was immer noch geschieht, ist zwar psychologischer Natur, aber viel schwerer als ein echter Nikotinabzug.

Der Nikotinabbau erfolgt verhältnismäßig zügig. Erst etwa sechzig Minuten nach dem letzten Rauchen fällt der Nikotingehalt auf ein Viertel. Rechnet man dies exakt aus, begreift man, warum die meisten Rauchenden an ca. 20 Zigaretten/Tag kommen.

Der Nikotinabbau entscheidet über den Rauchstopp-Erfolg

Es ist nicht jedermanns Sache, das Nicotin im Organismus mit der gleichen Rate abzubauen. Jedoch ist die Schnelligkeit, mit der Nicotin nach der Einnahme abgesondert wird, ausschlaggebend für den Rauchstopp. Nikotinflecken oder Schlucktabletten werden verwendet, um Menschen zu helfen, die mit dem Tabakkonsum aufzuhören. Allerdings haben die Medikamente, deren Wirkstoffe die Nikotinaufnahme-Rezeptoren im Organismus blockieren, wesentlich mehr Nebeneffekte als Aufnäher.

Nach Angaben von Wissenschaftlern der Universität von Pennsylvanien benötigen Menschen, die Nicotin verwerten, besonders rasch Medikamente. Der Nikotinabbau funktioniert? In etwa 60% der Population wird Nicotin verhältnismäßig rasch im Organismus abgebaut. Der Nikotinabbau ist je nach Tätigkeit des Leberenzymes PYP2B rascher oder verlangsamt.

Nicotin wird auch über die Niere und die Lungen abgesondert, aber die meisten Arbeiten erledigt die Niere. Daher ist ihre Aktivität für die Schnelligkeit der Nikotinaufbereitung von größter Bedeutung. Somit hat die rasche Nikotinaufbereitung einen Einfluss auf das Rauchverhalten: Weil die Bevölkerung, die rasch Tabak verwertet, besonders stark von Rauchrezidiven bedroht ist, setzen sich die Wissenschaftler aus Pennsylvanien für eine Begleittherapie ein - trotz eventueller Seiteneffekte.

Die 40%, die viel langsamere Nikotinverarbeitung erfordern oft schonendere Verfahren zur Raucherentwöhnung. Im Bedarfsfall können z.B. Nikotinflecken verwendet werden. Zur Auswahl des besten Weges, mit dem Rauchen aufzuhören, kann in Zukunft ein Nachweis des Leberenzymes verwendet werden. Weil regelmäßiger Konsum von Zigaretten eine teure Abhängigkeit ist, zahlt sich der Versuch rasch aus, wenn er es einfacher macht, mit dem Rauchen aufzuhören.

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