Nichtraucherschutzgesetze

Anti-Raucher-Gesetze

Der Nichtraucherschutz in Deutschland dient dem Schutz von Nichtrauchern vor Passivrauchen. Dies sind zum Beispiel individuelle Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern. Erfahren Sie, warum vor zehn Jahren das Nichtraucherschutzgesetz in Baden-Württemberg in Kraft getreten ist. Elektronische Rauchassistenten fallen nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz. Raucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen.

Seit zehn Jahren Nichtraucherschutzgesetz - wo steht sie?

Laut Umfragen des Robert-Koch-Instituts (RKI) raucht jeder vierte Mann und jede fünfte Frau pro Tag oder zwischendurch. Das Lungenkarzinom ist neben Herzinfarkt, Schlaganfall und Asthma eines der größten gesundheitlichen Risiken. Eines der Hauptprobleme ist, dass das Tabakrauchen nicht nur dem Rauchenden selbst, sondern auch seinen Nächsten schadet. Dort wird es natürlich verwässert, aber die anwesenden Nichtraucher absorbieren immer noch ein bis zehn Prozentpunkte der von den Rauchern eingeatmeten Schadstoffe", erläutert der Ökotoxikologe Dr. med. Friedrich Wiebel aus dem Medizinischen Arbeitsausschuss für Rauch und Gesundheit EARG.

"Auf lange Sicht kann passives Rauchen die gleichen Krankheiten wie aktives Rauchen auslösen. "Die meisten rauchenden Menschen wissen, dass sie ihren Körpern und anderen Menschen etwas antun - aber sie können nicht aufhören zu Rauchen. "Nahezu zwei Drittel aller Rauchenden, ob Mann oder Frau, haben schon einmal gekündigt ", sagt Dr. med. Michaela Göcke von der Bundesstelle für Gesundheitserziehung (BZgA).

"Wenn man erst mit 18 oder 20 Jahren mit dem rauchen beginnt, macht man es normalerweise auch später im Erwachsenenalter nicht", sagt er. Dementsprechend vielseitig und weit reichend sind die Politiken zur Bekämpfung des Tabakkonsums und zum Schutz der Nichterwerber. Beispielsweise führte die kräftige Steuererhöhung zwischen 2002 und 2006 zu einem deutlichen Absinken insbesondere der Anzahl junger Rauchender.

Nach drei Jahren trat das erste deutsche Anti-Raucher-Gesetz in Kraft, das ein bundesweites Rauchverbot in staatlichen Anlagen vorsieht. Ärzte und Behörden sehen die Wirkung dieser Massnahmen als aussichtsreich an. Man kann feststellen, dass nach der Verabschiedung des Nichtraucherschutzgesetzes die Krankenhauseinweisungen aufgrund von akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesunken sind", sagt Dr. med. Katrin Schaller aus dem DKFZ.

In den Lungenkrebszahlen ist viel Zeit erforderlich, da es oft lange dauert, bis die ersten Anzeichen auftauchen. "Doch ein wesentliches Resultat dieser Massnahmen ist bereits, dass das Thema Raucherentwöhnung an Bedeutung verliert", sagt Schaller. in der Folge. "Angesichts dieser Änderungen weist das Robert-Koch-Institut bereits in seinen Veröffentlichungen darauf hin, dass "Rauchfreiheit" in der Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

Der Deutsche Zigaretten-Verband (DZV) weist auf den anhaltend großen Anteil an Rauchern in der Gesellschaft hin: "Diese Menschen haben ein Recht darauf, von einer Bundesoberbehörde wie dem Robert-Koch-Institut benachteiligt oder als anormal eingestuft zu werden.

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