Nichtraucherschutzgesetz Arbeitsplatz

Raucherschutzgesetz Arbeitsplatz

Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz. Der Nichtraucherschutz rückt durch verschiedene Gesetzesinitiativen der jüngeren Vergangenheit zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Haben Mitarbeiter das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz? Was passiert, wenn Sie das Rauchverbot am Arbeitsplatz missachten? Laut Gesetz hat jeder Mitarbeiter Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz.

Was ist am Arbeitsplatz gestattet?

Es ist möglich, dass ein Unternehmen beschließt, ein Raucherverbot auf dem gesamten Gelände durchzusetzen. Weshalb das so ist und was Rauchende und Nichtrauchende tun können, um die tägliche Arbeit zu erleichtern, im Nachfolgenden. Der Schutz von Nichtrauchern hat prinzipiell absolute Priorität, und ob am Arbeitsplatz geraucht werden darf, hängt nur vom guten Willen des Arbeitsgebers ab.

Laut Gesetz hat jeder Beschäftigte das Recht auf einen Arbeitsplatz ohne Rauch. Es gibt jedoch unterschiedliche Freiräume für den Unternehmer, die Behandlung von Raucherinnen und Raucher selbst zu bestimmen. Auch ist der Terminus "Arbeitsplatz" nicht genau festgelegt. Rechtsanwälte nennen den Arbeitsplatz den Raum, den das Betrieb dem Angestellten als Arbeitsplatz zur Verfuegung stellen und in dem er regelmaessig seine Arbeiten verrichtet.

Es geht also grundsätzlich um die Räume, in denen sich die Tische oder Geräte befinden, in denen der Mitarbeiter seine Arbeit verrichtet. Chekliste für Unternehmer - Das Wichtigste zum Thema Rauch am Arbeitsplatz: 1 Der rauchfreie Arbeitsplatz: Jeder hat ein Recht auf einen qualmenfreien Arbeitsplatz. Die Arbeitsplatzverordnung schreibt außerdem vor, dass Unternehmerinnen und Unternehmer den Rauch von Nichtrauchern vor Rauch und eventuellen Gesundheitsschäden bewahren müssen.

Illegale Unterbrechung der Arbeit: Es besteht kein Rechtsanspruch auf Rauchpausen. Das Rauchen während der Arbeitszeiten ist keine erlaubte Unterbrechung der Arbeit, wie z.B. der Besuch der Kaffee-Küche oder der Toiletten. Eine Firma ist nur zur Einhaltung der im Gesetz über die Arbeitszeiten (30 bis 45 Min., je nach Arbeitszeit) festgelegt. Der Dienstherr hat das Recht auf Wohnsitznahme.

Ihm steht es frei, ob er ein allgemeines Raucherverbot verhängt oder die Arbeit während der gesetzlichen oder kollektiv vorgeschriebenen Pausen einräumt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass wenn man das Firmengelände vollständig verlässt, um eine Kippe zu räuchern, dies nicht zur Sicherheit beiträgt. Um die Persönlichkeitsrechte nicht zu verletzen, sollten die Unternehmen so weit wie möglich nachgeben.

Zigaretten als Kündigungsgrund: Wird ein allgemeines Raucherverbot im Betrieb nicht eingehalten, kann dies - nach Vorankündigung - ein Grund zur Beendigung sein. Hat sich ein Mitarbeiter mehrfach gegen das geltende Tabakverbot gewehrt, obwohl bereits eine Verwarnung gegen ihn ergangen ist, kann ein Verstoß gegen das Tabakverbot ebenfalls zur Entlassung des Mitarbeiters geführt haben.

Allerdings geht es an dieser Stellen sehr wohl um den individuellen Sachverhalt, denn in einigen wenigen Ausnahmefällen kann der Angestellte durch den Nachweis einer Sucht als lindernd angesehen werden. Fühlt sich der Raucher durch die Raucher in seinem Betrieb zu sehr beunruhigt und hat auch die Klage bei seinen Führungskräften keine Wirkung gehabt, können die Beschäftigten rechtliche Schritte einleiten.

Jedoch sollte der Unternehmer vorher darüber informiert werden, damit er die letzte Gelegenheit hat, den Schutz von Nichtrauchern zu erhöhen. Entscheidet sich der Arbeitnehmer jedoch wegen der Rauchbelastung für den Austritt aus dem Betrieb, kann er dies ohne Vorankündigung tun und muss in diesem Falle nicht die gewohnte Sperrzeit für Arbeitslosenunterstützung in Kauf nehmen.

Es gibt keine Rechtsgrundlage, um dem Raucher ein Recht auf eine Raucherpause einzuräumen. Nur das Prinzip des Arbeitgebers muss seinen Arbeitnehmern eine Unterbrechung von mind. 30 min nach 6 Std. einräumen. Selbstverständlich obliegt es dem Unternehmer zu entscheiden, ob oder wie oft er seinen Arbeitnehmern Pausen zum Rauchen gibt.

Im Unternehmen sind Vorschriften zum Thema Tabakkonsum festgelegt, aber der Unternehmer kann beispielsweise fordern, dass Mitarbeiter, die Raucherpausen einlegen, die verloren gegangene Zeit nachbearbeiten oder eine gewisse Pause einlegen. Hinweis: Die Mitarbeiter sind in den von ihrem Unternehmen freigegebenen Arbeitspausen nicht mitversichert. Wenn es beispielsweise operativ möglich ist, separate Räume für Nicht- und Rauchende einzuführen, könnte dies eine gute Ausweg sein.

So lange die Anschlusstüren verschlossen sind, ist der Nichtraucher-Schutz garantiert. Außerdem wäre der Unternehmer in der Position, das Rauchverbot vollständig zu erlassen, was sich auch auf das ganze Firmengelände auswirken könnte. Das ist jedoch in der Praxis eher rar, da es sonst zu Überschneidungen mit dem Recht des Mitarbeiters auf Persönlichkeitsentwicklung kommen kann.

Die Arbeitgeberin muss dafür sorgen, dass der Arbeitnehmer vor jeglichem Umgang mit Zigarettenrauch bewahrt wird.

Auch interessant

Mehr zum Thema