Neue Vogelgrippe

Vogelgrippe neu

weitere Fälle von Vogelgrippe bei Wildvögeln bestätigt wurden. Zwei tote Schwäne wurden bei Yverdon-les-Bains (VD) am Neuenburgersee gefunden. Massiver Massensterben bei Geflügel Neue Fälle von Vogelgrippe in China. Im Südwesten befürchten die Geflügelhalter einen erneuten Ausbruch der Vogelgrippe in der kälteren Jahreszeit. Erstmals seit Anfang Januar sind in der Schweiz zwei Tiere an der Vogelgrippe gestorben.

Die Vogelgrippe in Yverdon-les-Bains: zwei neue Fälle

Nach Laborbefunden ist die Ursache des Todes das Vogelgrippevirus H5N8, und die BLV prüft mit den Kantonen, ob es weitere Vorfälle gibt. Gegenwärtig sind zwei stumme Schwäne erkrankt. Die BLV prüft in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen, ob andere Tiere vom Erreger befallen sind.

In den vergangenen Wochen gab und gibt es in ganz Europa zahlreiche Erkrankungen des Vogelgrippevirus H5N8, in jüngster Zeit in Italien. Selbst wenn diese in der Zeit des starken Wildvogelzuges häufiger vorkommen, können auch in den restlichen Saisons Tiere krank werden. Es ist derselbe Subtyp H5N8, der sich bereits im vergangenen Jahr in der Schweiz ausgebreitet hat.

Bisher gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Vogelgrippesubtyp C5N8 auf den Menschen übertragbar ist. Wenn neue Ergebnisse verfügbar sind, wird das BLV die Bevölkerung wieder unterrichten.

Kein Risiko für Menschen

Mehr als hundert mit dem hoch pathogenen Geflügelpest Virus Influenza 5N8 infizierte Tiere wurden in Schleswig-Holstein aufgefunden. Mehr als hundert Wasservoegel wurden am vergangenen Wochenende in der Naehe von Plön bei Schleswig-Holstein aufgedeckt. Das Friedrich Löffler Institut führte in der Dunkelheit eine erste Untersuchung der abgestorbenen Vögel zum Nachweis des Vogelgrippevirusstamms aus.

In Asien verbreitet sich dies zurzeit - und könnte auch das Ende für mehrere hunderttausend deutscher Hähnchen und Truthähne sein. Aktualisiert 8.11., 16:30: Der FLI hat den Hinweis auf einen hoch pathogenen H5N8-Stamm bestätige. Gegenwärtig werden weitere Ermittlungen an toten Vögeln in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg durchführt. Das Friedrich Löffler Institut (FLI) auf der Greifswalder Hauptinsel Riems prüft zurzeit, ob es sich um einen hoch pathogenen Krankheitserreger handeln kann.

Die Vogelgrippe ist für den Menschen harmlos, solange sie nicht verändert wird. Geflügel, Ente und Truthahn sind hochgradig gefährdet, da das Erbgut leicht zu übertragen ist und sich rasch verbreitet. Wenn zum Beispiel in einem landwirtschaftlich genutzten Milchviehbetrieb ein befallenes Wild festgestellt wird, fordert die zuständige Stelle die Ermordung aller Wildtiere, was zu mehreren hunderttausend verendeten Tieren führt - eine enorme wirtschaftliche Last für die betroffenen Züchter.

Ansteckende Zugvögel, die von Asien nach Europa reisen, können das Erreger im Prinzip einführen. In Taiwan begann im Dez. 2015 eine neue Flutwelle, die Russland im letzten Jahr und Polen am 28. Oktober eroberte. Auch in Deutschland ist das Erregervirus seit heute bekannt. Im Gegensatz dazu ist kein einziger Patient bekannt, dass die Krankheit durch den Einsatz von HP5N8 verursacht wurde.

Die Hauptgefahr für den Menschen besteht jedoch durch andere Vogelgrippestämme: Insbesondere in Asien wurden in den letzten Jahren mehr als 1.500 Menschen mit der Vogelgrippe diagnostiziert und mehr als 400 sind verstorben. Auch bei angesteckten Tieren bietet es Schutz vor Infektionen. Jeder, der eine toten Enten sehen kann, sollte sie nicht anfassen, sondern dem Amt für öffentliche Ordnung mitteilen.

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