Nasenspray Nebenwirkungen

Nebenwirkungen des Nasensprays

Zu Beginn der Abhängigkeit steht die günstige und schnelle Wirkung von abschwellenden Nasensprays. Die Gefahr von systemischen Nebenwirkungen wird als gering eingeschätzt. Worauf sollten Sie vor der Anwendung von Dymista Nasenspray achten? Die Nasentropfen können unter anderem folgende Nebenwirkungen haben: Schleimhaut verbrennt und ist trocken.

Nasensprüher

Das ist eindeutig eine Rhetorikfrage. Woher hat man überhaupt eine solche Aufforderung? Ich denke an diese Fragestellung, wenn ich alle Warnhinweise über das Nasenspray erhalte. Fragt man mich, ob die Patientinnen und Patienten Nasenspray bekommen haben, bekomme ich oft Fragen und empörte Blicke: "Nasenspray ist schädlich!

"Und jetzt verfasse ich einen Beitrag über Nasenspray und es fällt mir nicht leicht, denn Nasenspray ist ein Mittel, das nicht nur Wirkung, sondern auch Nebenwirkungen hat - wie alle "richtigen" Drugs! Ich möchte die Nebenwirkungen in diesem Beitrag etwas verdeutlichen, ohne dem Nasenspray gleichzeitig eine Erklärung der Unbedenklichkeit zu geben.

Das Nasenspray ist "grau"! Das ist Nasenspray überhaupt (Nasentropfen sind gleich; sie werden nur anders auf die Nasenspitze aufgetragen. Nasenspray": Wenn ich von "Nasenspray" rede, nehme ich dann auch immer die Nasensprays in meine Betrachtungen auf? Das Nasenspray ist eine pharmazeutische Entwicklung eines endogenen Hormons: Adrenalin.

Dabei wirkt sich der Adrenalinspiegel auch auf die Schleimhäute der Nase aus. Bei kalter, trockener oder staubiger Luft quellen die Schleimhäute auf und vergrössern ihre Fläche und ihr Fassungsvermögen. Die grössere Fläche lässt die Schleimhäute mehr Hitze und Feuchte freisetzen und mehr Schmutz ausfiltern.

Als Teil des "Leistungssteigerungsprogramms" hat es auch eine abschwellende Wirkung auf die Schleimhäute in seinem "Portfolio"! Deutlich: Die Schleimhäute der Nase quellen auf! Greift eine Person - in Form eines Doktors - nicht ein, so wird die Schwellung der Nasennasenschleimhaut einem "Regelkreis" unterworfen! Verbleibt die Schleimhaut für 4 Monate ohne Unterbruch? Auch in die Schleimhäute müssen über die Gefäße Nahrungsstoffe eingebracht werden!

Immer wenn die Nasennebenhöhlen ein erneutes "Lunchpaket" benötigen, werden die Blutgefässe und damit die Schleimhaut wieder zähflüssig. Wie Sie wissen, haben wir zwei Nüstern! Die beiden Seiten der Nase wechselten nach ca. 4 Std. ihre Rolle. Der eine Nasenflügel sichert immer die Sauerstoffversorgung des Organismus und der andere Nasenflügel bewahrt sich vor dem Verhungern!

Wird Nasenspray von einem Therapeuten (Arzt oder Patienten als Selbstbehandlung) eingesetzt, muss er wissen, dass er den "Kontrollbereich" verlassen und den "Kontrollbereich" betreten hat. Wird Nasenspray zu häufig oder kontinuierlich über einen längeren Zeitabschnitt eingesetzt, gelangt zu wenig Blutzufuhr in die Schleimhaut, so dass - wenigstens in der Theorie - eine mangelhafte Versorgung der Schleimhaut und damit eine Schädigung der Schleimhaut entstehen kann.

Also, Hände weg vom Nasenspray? Das Nasenspray wirkt nicht nur luxuriös, wenn die Atmung der Nasenschleimhaut manchmal blockiert wird. Den abschwellenden Effekt von Nasenspray benötigen wir bei der Therapie von Nasen- und vor allem Nasennebenhöhlenentzündungen (NNH)! Nasenspray ist auch zur besseren Mittelohrentlüftung bei einem "Tubenkatarrh" unerlässlich.

Zur Vermeidung eines Missverständnisses: Nasenspray kann eine "banale Erkältung" nicht abkürzen! Sie kann aber eine Prolongation oder gar den Wechsel von einer "banalen Erkältung" zu einer langwierigen Sinusitis (oder Mittelohrentzündung) vermeiden. Aus diesem Grund möchte ich die Patienten ermutigen, Nasensprays zu verwenden!

Ich bin überzeugt: Wer 5 Tage früher mit der Nasenspray-Anwendung anfängt, darf 30 Tage früher aussteigen! Oben habe ich beschrieben, dass eine zu lange Verwendung von Nasenspray zu einem Mangel der Naseschleimhaut führen kann. Durch die unkritische Verwendung eines der ersten Nasensprühgeräte auf dem Weltmarkt - "Privin®" - ist dies geschehen.

Enthalten moderne Nasenspritzen auch Geschlechtsverkehr und Nasenspray? Ich möchte aber trotzdem "vorsichtig" darauf aufmerksam machen, dass ich in meinem ganzen Arbeitsleben noch nie einen einzelnen Nasenspray-Schaden hatte! Immer wieder habe ich Menschen beobachtet, die bis zu 20 Jahre lang Nasenspray benutzt haben!

Ich hatte vor kurzem den ersten Nasenspray seit 30 Jahren: Es gefällt mir überhaupt nicht, wenn man Nasenspray so lange benutzt. Hier gibt es immer wieder Störungen, die mit Nasenspray natürlich nicht zu beheben sind. Andererseits habe ich schon viele Patientinnen und Patienten mit Langzeitinfektionen oder gar chronischer Nebenhöhlenentzündung erlebt, die aus Furcht vor schlechten Konsequenzen kein Nasenspray benutzen wollen!

Die schlechten Konsequenzen sind bereits da - und zwar nicht trotz der Vermeidung von Nasenspray, sondern wegen der Vermeidung von Nasenspray! Nasenspray ist immer noch kleiner als eine zwanzig- oder dreißig Jahre alte Nasenspray-Anwendung! Wenn Sie Nasenspray für diesen Einsatzzweck verwenden müssen, dann müssen Sie es tun!

Übrigens ist die Wirkdauer des Nasensprays weniger als 8h. Falls Sie im Falle einer Infektion die Schleimhaut der Nase entstauen müssen, sollten Sie mind. 4 x täglich Nasenspray verwenden! Wenn nach Abheilung der Infektion jedoch weiterhin Nasenspray verwendet werden muss, ist wenigstens Vorsicht angebracht!

Nein, der "Wunsch" nach Nasenspray ist keine "Sucht" im wahrsten Sinn des Wortes. Es ist ein echtes Erlebnis, dass nach dem Stoppen des Nasensprühens die Schleimhaut wieder aufquillt und man wieder nach dem Nasenspray greift, aber keine Abneigung! Es kann aber auch "vor Ort" ("anatomische") Änderungen in der Nase geben. Wenn Sie also Schwierigkeiten haben, das Nasenspray nach dem Ende der Erkrankung abzubrechen, sollten Sie sich Ihrem Hals-Nasen-Ohrenarzt vorstellig machen!

Mehr zum Thema