Nasenscheidewand Schnarchen

Schnarchen der Nasenscheidewand

Bei der Ausatmung wird der Luft Hitze und Feuchtigkeit entzogen und damit der Körper klimatisiert. Die Symptome einer entzündlichen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) sind eine kalte, blockierte Nasenschleimhaut, Kopfweh und starker Blutdruck auf Gesicht und Nasenrücken. Rund jeder siebente Bundesbürger krankt zumindest einmal im Jahr an einer Erkrankung.

Wenn die Symptome öfter als vier Mal im Jahr auftreten oder mehr als zwei Monaten andauern, ist dies ein Indiz für eine anhaltende Erkrankung. Wenn Sie wegen einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen wenigstens vier Mal im Jahr ein Antibiotikum einnehmen müssen, sollten Sie sich immer an Ihren Spezialisten wenden, um die genauen Ursachen zu klären.

Chronische Entzündungen der Nebenhöhlen sind in der Regel eine Verengung, die zu einer dauerhaften Stauung der Sekretion in den geschachtelten, knochigen Höhlen der Nebenhöhlen führt. Vor allem der Ethno-Knochen, ein mit Luft gefüllter Knoten zwischen Nasen- und Augenbereich, ist davon besonders stark befallen. Der Ethnoid ist der Mittelpunkt eines komplexen Labyrinthes, über dem die Schnauze abläuft.

Der Ethno-Knochen kann sich verkleinern und narben, so dass sich die Verbindungsstelle zwischen Nebenhöhlen und Nasenschwamm wieder schließt. Ein schonenderer Eingriff bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung ist die so genannte Biostatik. Im Vorfeld der OP wird das Naseninnere mit einem endoskopischen Verfahren auf Schwellungen und Geschwüre hin überprüft. Geruchsprüfungen und Durchflussmessungen dienen der Kontrolle des Luftstroms durch die Nasenspitze.

In einer Computertomographie wird die Struktur der Nasennebenhöhlen dargestellt. Während der OP werden nur die erkrankte Mukosa und die verengten Knochenwandungen beibehalten. Eine blockierte Kieferhöhle kann auch mit besonders gewölbten Beinen operiert werden. Fließt der Mundschleim schlecht durch eine schlecht gelüftete Schnauze, muss der Arzt zunächst die Ursachen feststellen - zum Beispiel enge Stellen, eine schiefe Nasenscheidewand oder eine eingedickte Nasenmuschel.

Nach einer Langzeituntersuchung haben nur 68% der Patientinnen die nasale Atmung nach der Operation verbessert. So birgt die Operation der Nasenscheidewand erhebliche Gefahren wie z. B. Blutung, permanent trockene Schleimhäute, Schmerz durch Narbenbildung und irreparable Schleimhautverletzung. Gedickte Nasennasenmuscheln können auch die Nasenbelüftung beeinträchtigen. Die Hauptursachen für die Eindickung sind Allergie, Hormonveränderungen und die konstante Anwendung von Nasensprays.

Die Radiofrequenz-Therapie beispielsweise ist geeignet, die Größe der Nasenmuschel zu reduzieren - ein kleinerer, schmerzfreier und blutungs- und tamponadenfreier Vorgang. In Lokalanästhesie oder Allgemeinanästhesie wird eine Messsonde mit Elektroden in die Nasenspitze eingesetzt. Durchströmt wird die Messkette mit einer besonderen Häufigkeit, die das überflüssige Material sklerotisiert und so für eine verbesserte Langzeitbeatmung sorgen.

Wie kann man gegen das Schnarchen vorgehen?

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