Nach dem Rauchen Aufhören

Nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört haben

Sie haben erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört, aber Gefühle wie Reizbarkeit, Nervosität, Kopfschmerzen oder einfach der Wunsch nach einer Zigarette plagen Sie? Das Rauchen aufzugeben ist schwer, aber es lohnt sich. Doch schon nach wenigen Stunden beginnen positive Effekte. Innerhalb kurzer Zeit nach der letzten Zigarette treten positive körperliche Veränderungen auf. Eine wichtige Ursache dafür könnten gesundheitspolitische Maßnahmen der letzten Jahre sein, darunter Rauchverbote, erhöhte Tabaksteuern, Schockbilder auf Zigarettenpackungen.

Hör auf zu rauchen: Lieber später als nie aufhören

Das Rauchen ist keinesfalls aus der Mode gekommen. Nach wie vor gibt es in der Bundesrepublik mit leicht sinkender Neigung etwa 30 Prozentpunkte der Bevölkerung, was etwa 20 Mio. Menschen ausmacht. Bei den 20-29jährigen ist es beinahe jeder zweite Raucher. Das Gute: Laut einer Untersuchung des DKFZ ist es immer lohnenswert, mit dem Rauchen aufzuhören, unabhängig vom Alter.

Auch wenn Sie im Alter von über 60 Jahren mit dem Rauchen aufhören, reduzieren Sie Ihr Rauchen innerhalb weniger Jahre deutlich (siehe die blaue Box unten!). Und: Das ehemals gute Bild des Tabakkonsums ist mehr oder weniger verschwunden - das Nichtraucherschutz-Gesetz hat den Ton geändert. Gerade deshalb ist heute, am Welttag des Nichtrauchens, eine große Chance, endlich mit dem Rauchen aufhören zu können - nicht wahr?

"Einer ist süchtig und fiebrig nach den restlichen Zigaretten." Rauchende nehmen sie als Rettung wahr, aber das genaue Gegenteil ist erwünscht", sagt Dr. med. Stefan Fraudrich, der das Seminar "Nichtraucher in fünf Stunden" initiiert hat. In einer norwegischen Untersuchung mit 51.000 Teilnehmenden nach 15 Jahren wurden außerdem keine nennenswerten Abweichungen in der Sterblichkeitsrate von wenigen und vielen Rauchern festgestellt.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass nur eine bis vier Kippen pro Tag das Sterberisiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch anheben. Es gibt nur eine Lösung: ganz aufzuhören. Die Furcht der Ex-Raucher vor Gewichtszunahme ist nach dem Motto: Das Lungenkarzinom ist weit weg, aber ich seh jeden Tag die Kilos im Spiegelbild. Die Appetitkontrolle erfolgt über die selben Substanzen wie die Nikotingier - so hat das Futter die gleiche beruhigende Wirkung wie das Rauchen.

Doch auch ohne kalorienreiche Zwischenmahlzeiten, wenn schwere Rauchende ihren Nikotingehalt mit Ersatzstoffen allmählich absenken, wird der Qualm nicht so leicht durch Appetit erlöst. Laut Untersuchungen haben Rauchende, die vor dem 35. Geburtstag mit dem Rauchen aufhören, die selbe Lebensdauer wie Nichtrauchende. Schon nach wenigen Arbeitsstunden beginnen jedoch die positiven Auswirkungen.

Nach 20 Minuten: Nach 8 Stunden: Nach 24 Stunden: 2 bis 3 Schwangerschaftswochen später: Der Blutfluss wird erhöht, die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozentpunkte. 1 bis 9 Monaten später: Der Erkältungshusten geht zurück, Sie sind weniger atemlos, aber achtsamer. 1 Jahr später: Das Herzkrankheitsrisiko ist heute um die Hälfte geringer als bei Raucher.

Viele Menschen wissen um die Gesundheitsfolgen des Rauchens. Sind hier 9 weitere gute GrÃ?nde, mit dem Rauchen aufzuhören: Rauchende Menschen übernachten vier Mal rastloser als Nichterwerber. Zuerst verhindert der Nikotin-Kick das Einnicken, dann sichert der Rückzug die Schlafmangel. Die Forschungsgruppe um den Wissenschaftlerinnen und Forschern der John-Hopkins Universität in Balttimore hat die Schlafphase von 40 Raucherinnen und Rauchern und 40 Nichtraucherinnen aufgezeichnet und die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer nach ihren eigenen Vorstellungen von der Schlafqualität befragt.

Rauchende und nichtrauchende Personen waren vollkommen gesünder und haben keinerlei Arzneimittel eingenommen, die ihren Traum hätten beeinflussen können. Das Elektroencephalogramm (EEG), das die Aktivitäten der einzelnen Hirnregionen mißt, zeigte, daß die Phase mit Delta-Wellen, die den Tiefschlafzustand angeben, bei NichtRauchern länger war als bei Rauchen. Die EEGs der Rauchenden hingegen zeigten lange Perioden von Alphastrahlen, die Lichtschlaf oder auch nur relaxtes Lügen mit verschlossenen Ohren signalisierten.

Bei einer anschließenden Umfrage unter den Testpersonen wurde das Resultat bestätigt: Nur fünf Prozentpunkte derjenigen, die nicht rauchen, hatten Schlafen. Im Gegensatz dazu sagten 20 Prozente der Rauchenden, dass sie ruhelos schliefen. Die Wissenschaftler schreiben dies der stimulierenden Nikotinwirkung zu, die es schwierig macht, zu Schlafbeginn in den tiefen Schlaf zu sinken. Selbst wenn viele Rauchende daran zweifeln: Wer es geschafft hat, sich von der Zigarre zu befreien, ist auf Dauer glücklich mit dem Alltag und mehr zufrieden mit seiner gesundheitlichen Verfassung.

Es steht außer Zweifel, dass die Raucherentwöhnung die eigene Gesundheit verbessern und das eigene Überleben sichern kann. Rauchende Menschen sind oft der Meinung, dass sie durch den Wegfall von Tabakwaren eine bestimmte Qualität ihres Lebens verlieren müssen. Es ist keinesfalls ein dunkles und trostloses Land ohne Zigarren. Diejenigen, denen es gelungen ist, auf das Rauchen zu verzichten, sind glücklicher mit sich selbst und ihrem eigenen Alltag und genießen eine bessere gesundheitliche Verfassung.

Das ist das Resultat einer Untersuchung von Dr. M. R. M. Pipers und Mitarbeitern der Medical Faculty der Universität Bisconsin. Sie fragten Ex-Raucher, ob und wie sich die Änderung in ihrem seelischen Befinden nach einem oder nach drei Jahren auswirkt. Es wurden 1.504 Rauchern, die mit dem Rauchen aufhören wollten, untersucht.

Nach einem oder drei Jahren wurden sie noch einmal nach dem Konsum von Tabak und der Qualität ihres Lebens gefragt. Das war ein Jahr und drei Jahre nach der Aufgabe der Zigarre. Nach drei Jahren haben sie in der Umfrage gar festgestellt, dass sie weniger Belastungsfaktoren spüren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlussfolgerten: "Raucher können davon ausgehen, dass das Nichtrauchen von Tabakwaren ihre Lebensbedingungen beeinträchtigen könnte:

Man glaubt, man müsse sich von seinen geliebten Angewohnheiten trennen, es könnte seine Beziehung beeinflussen, man müsse das Vergnügen aufgeben und mit dem Rauchen würde einem etwas mangeln. Das Ergebnis zeigt jedoch deutlich, dass die Menschen ohne Zigaretten auf Dauer zufriedener sind als mit ihnen. Rauchende haben es schwieriger, Partner zu finden.

Gerade für die Frau ist es kaum vorstellbar, sich in einen Rauchenden zu verknallen - und nicht nur der Rauch macht Sorgen.... Dies ist das Resultat einer Anfrage von Onlinedating-Service ELITE PARTERN. de unter 4. 884 deutschsprachige Alleinstehende. Konkret: 62% der Einzelpersonen weisen einen Rauchenden als Teilhaber ab.

Lediglich jede dritte dieser Frauen würde sich in einen Rauchenden verknallen - 41% der Männer. "Die Kombination von Rauchern und Nichtrauchern verlangt eine sehr große Toleranzgrenze", erklärt die Diplompsychologin Franz Fischer von ElitePartner.de. "Nicht nur der Geruch des Rauchens beim Kuss oder Schmusen ist störend, sondern auch die unterschiedlichen Einstellungen zu den Themen Wellness und Fitnesstraining können zu Konflikten führen.

In einem amerikanischen Versuch mit Maus-Stammzellen zeigte sich, dass der Zigarettenrauch von so genannten leichten Rauchwaren mehr gesundheitsschädliche Bestandteile als normaler Zigarettenrauch hat. Bereits in früheren Untersuchungen hatte sich herausgestellt, dass Verbraucher solche Tabakwaren bewusst stärker einatmen, was den gewünschten positiven Einfluss zum Teil zerstört. Das Ergebnis von Paul H. T. Talbot u. S. L. von der Universität von Kalifornien in der Nähe von Riveride legt nahe, dass die Bestandteile der angeblich "gesünderen" Zigarette auch gesundheitsschädlicher sind als die von normalen Marken.

Untersucht wurden die Wirkungen von Tabakrauchzusätzen auf Mausstammzellen. Das gilt sowohl für den eingeatmeten Qualm als auch für den aus der glühenden Kippe aufsteigenden Blaufleck. Erstaunt waren die Wissenschafter darüber, dass beide Raucharten von als Licht klassifizierten Zigarren besonders schaden.

"Um die Wirkung auf den Menschen näher zu erforschen, arbeitet man nun auch mit humanen Embryonen. Bestehen Lohnunterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern? Bei Nichtrauchern steigen die Löhne! Für den Mitarbeiter bedeutet die dazwischenliegende Kippe eine kleine Arbeitsunterbrechung - nicht aber für sein Entgelt.

Wer räuchert, verdient durchschnittlich 20 % weniger als seine Nichtraucherkollegen. Für die aktiven Ökonomen spielt es keine Rolle, wie viel Zigaretten man verbraucht - aber nur die Faktum, dass man überhaupt geraucht hat, ist entscheidend für die Lohnkürzung. Die gestiegene Anzahl von Krankheitstagen bei Raucherinnen und Raucher erhöht die Versicherungskosten für die Unternehmer.

Nicht Raucher sind in der Regel kontrollierter und haben höhere Bildungsabschlüsse. Raucher dagegen gelten als impulsiv und nachlässig und haben in der Regel ein niedrigeres Bildungsniveau. Bemerkenswerterweise klafft das Lohngefälle nicht zwischen Raucher und Nichtsnutz ern, sondern zwischen Ex-Süchtigen und absoluten Abstinenzlern. Falls Sie gerade rauchen, versuchen Sie, mit all Ihrer Willensstärke und wenn notwendig mit Hilfsmitteln aufhören.

Das Rauchen in jungem Alter ist nicht nur für die eigene Person, sondern auch für die eigene Person schädlich. Rauchende Damen nehmen ab ca. 20 Jahren stark zu - vor allem an der Hüfte. In der Umgebung von Saarbrücken haben die Wissenschaftlerinnen und Forscher die Angaben von fast 4.500 zwischen 1975 und 1979 geborenen Männern und Mädchen in Bezug auf Fettleibigkeit und Rauchen gegenüberstellen.

Wie sich herausstellte, waren diejenigen Mädchen, die als Jugendliche mehr als zehn Mal am Tag eine Zigarette konsumiert hatten und etwa zehn Jahre später weitergingen, zweimal so häufig übergewichtig wie Nichterwerber. Auch die Zahl der Männer stieg im Laufe der Jahre - und zwar noch stärker als die der Damen -, aber das gilt sowohl für Rauchende als auch für Nichtrauchende.

Es ist noch nicht bekannt, warum Zigarettenraucherinnen in ihrer Kindheit später fett werden. Bei Rauchern und ehemaligen Rauchern war die Gefahr eines Haarausfalls um 80 % höher als bei Rauchern gleichen Alters. Bei starken Rauchern, die mehr als 20 Stück pro Tag rauchen, wurde das Sicherheitsrisiko um rund 130% gesteigert.

Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte es viele Ursachen für diesen Anschluss geben. Rauchen kann sich auch auf den hormonellen Ausgleich auswirkt, was den Haarausfall vorantreibt. Einen weiteren moeglichen Anlass fuer die durch das Rauchen ausgeloesten Entzuendungsreaktionen, die die Hautzellen aeussern. Das Rauchen schädigt das Hirn, besonders das Erinnerungsvermögen.

Die Folge: Es gibt deutliche Verbindungen zwischen Zigarettenkonsum und Erinnerungsvermögen und Verständigungsschwierigkeiten des Menschen. "Das Rauchen im Mittelalter ist mit schlechtem Erinnerungsvermögen und verminderter Denkleistung verbunden", erläutern die Wissenschafter. Diejenigen, die das Rauchen aufgeben, tun ihrem Organismus etwas Gutes und verringern das Vergessen.

Bei Raucherentwöhnung zeigt sich eine generelle Besserung des gesundheitlichen Zustands. Raucher verlieren im Laufe ihres Leben viel rascher als NichtraucherInnen. Das ist das Fazit von Micheal Rennies und seinen Mitarbeitern von der Universität Notigham. Die Wissenschaftler hatten für ihren Biochemietest 16 Frauen und Männer Mitte der sechziger Jahre eingestellt, die sich in ihrem Lebensalter und Lebensstil weitestgehend ähnlich waren.

Der einzige gravierende Vorteil ist, dass einige Leute seit zwei Dekaden täglich wenigstens eine Schachtel Tabak rauchen. Alle anderen waren ihr ganzes bisheriges Nichtraucherleben lang. Sie untersuchten, wie gut die Testpersonen vorhandene Muskelaufbaumaterialien aufbereiten. Anhand von Muskelexemplaren vor und nach der Injektion konnten die Wissenschaftler den Gehalt an eingesetzten Fettsäuren bestimmen.

Es stellte sich heraus, dass Rauchende deutlich weniger Muskeln hatten als Nichtrauchende. "Unser Test zeigt, dass Rauchen die Muskelproteinsynthese im Organismus bremst - und damit wahrscheinlich allmählich die Muskeln schwächt", erläutert Studienko-Autor Philipp Ahterton. Willst du mit dem Rauchen aufhören? Auf der Fotogalerie stellen wir Ihnen 7 verschiedene Verfahren vor: Nehmen Sie die Tablette und rauchen Sie nie wieder?

Erst der zielstrebige Rauchende kann sich von den Fangmöglichkeiten der Zigaretten erlösen. Der Experte erklärt: "Der Rauchende legt einen festen Termin an. Ab dem Tag des Todes, also der Auflösung, rührt er nie wieder eine Zigarre an. Sämtliche bekannte Rauchstoppstrategien können dies nur untermauern. Die folgende Fotogalerie zeigt fünf Personen, die mit dem Rauchen aufhören.

Eine englische Untersuchung hat gezeigt, dass nur zehn Minuten körperlicher Aktivität pro Tag das Begehren nach einer Kippe reduzieren. "Jogging oder Fahrradfahren für zehn oder viertel Stunden könnte Menschen mit einem starken Zigarettenbedarf helfen", sagt die Präsidentin des Berufsverbands der Psychiaterinnen und -ärzte, Frau Dr. med. Christa A. Roth-Sackenheim.

Als Teil ihrer Untersuchung hatten Wissenschaftler unter der Leitung von Frau Dr. med. Kate Johanna von der britischen Uni E. V. rauchende Personen, die 15 Std. Nikotinpedal auf ihren Rädern in einem moderaten Rhythmus von zehn Min. lang abgesetzt hatten. Die Hirnaktivität der neuen Nichterwerber wurde dann beim Betrachten von 60 Bildern erfasst, von denen einige einen starken Bedarf an einer Raucherzigarette auslösen.

Doch nach der kleinen sportlichen Einheit gab es keine erhöhte Bewegung in diesen Hirnregionen. Zugleich hatten die Testpersonen einen verminderten Wunsch nach einer Zigarre gemeldet. Der Grund für diesen unterschiedlichen Gehringehalt ist nach Ansicht des Experten noch unklar. Bei körperlicher Anstrengung kann es zu einer erhöhten Freisetzung von Dimethylamin und damit zu einem verminderten Bedarf an einem Glühstiel kommen.

"Wenn ich die Kippen aufgebe, dann gönn ich mir wenigstens Schokolade" - denk nicht mal dran! Vanilla beendet das Bedürfnis nach Kakao. Damit man sich besser konzentriert, zum Beispiel am Arbeitsplatz, greift man sich eine Zigarre. Sie beruhigen, lenken von der Zigarre ab und haben keine weiteren Energie. Wenn Sie Ihre erste Kippe über dem Kaffeetrinken rauchten, bevor Sie morgens mit dem Rauchen aufhörten, frühstücken Sie mit Ihrem eigenen Frühstück.

Verwandeln Sie Ihren Alltag als Rauchender bewußt in einen Nichtraucher-Alltag, zu dem Zigarettenkippen nicht gehören. Vitamin-Pillen verführen zum Rauchen. Rauchende, die beginnen, Vitamin-Tabletten zu verschlucken, erhöhen den Nikotinverbrauch erheblich. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass dieser Einfluss bei Raucherinnen und Rauchen besonders auffällig ist. Das Einnehmen von Vitamin-Pillen, die gute Tat, heiligt eine Zunahme der Anzahl der Zigarren.

In der im Suchtblatt veröffentlichten Untersuchung wurde das Benehmen von 74 Raucherinnen und Rauchern untersucht, denen ein Placebo verabreicht wurde. In der Tat haben die Testpersonen der Vitaminpillengruppe in den folgenden Arbeitsstunden beinahe doppelt so viele geraucht wie die Kontrolle. Um so mehr Menschen von den gesundheitsfördernden Effekten der Vitamin-Präparate überzeugten, umso mehr Rauchwaren haben sie nach der Pilleneinnahme geraucht.

Das Fazit der Untersuchung lautet, dass Rauchende, die Vitaminergänzungen einnehmen, eher glauben, vor Karzinomen und anderen Erkrankungen beschützt zu sein. Allerdings unterstreichen die Verfasser, dass Nahrungsergänzungen die schädlichen Auswirkungen des Tabakkonsums nicht dämpfen können. Rauchende müssen die Zigarettenmenge selbst bestimmen oder mit dem Rauchen aufhören, um sich vor einer Krebserkrankung zu bewahren.

Menschen, die allein oder in einem rauchenden Haushalt wohnen, eine geringe schulische Ausbildung haben oder weniger Geld haben, sind eher geneigt, auf Zigarettenrauch zurückzugreifen. Das sind die Ergebnisse zweier Untersuchungen des Rheinisch-Westfälischen Institutes für Wirtschaftforschung (RWI) in Esslingen, die das Rauchen in der Bundesrepublik untersuchten. Die erste Studie hat gezeigt, dass bei geschiedenen oder verwitweten Männern und Müttern mit niedriger schulischer Ausbildung wesentlich mehr geraucht wird als bei verheirateten Männern mit Hochschulbildung.

Je früher ein Mensch vom Tabak abhängig wird, desto mehr wird er in einem gewissen Lebensalter rauchen. Weil je mehr eine Raucherlaufbahn dauert, desto mehr konsumiert man mit der Zeit. Im Rahmen einer zweiten Untersuchung wurden die mit dem Raucheintritt verbundenen Einflussfaktoren erforscht. Vor allem junge Menschen, die ihre ganze Jugend mit Rauchereltern verbringen, bergen ein großes Selbst-Rauchrisiko.

Oberschülerinnen und -schüler geben öfter die Zigarette ab als Schülerinnen und Schüler oder beginnen erst viel später. Die Gefahr einer Raucherlaufbahn ist bei Frauen ab 18 Jahren und bei Knaben ab 19 Jahren im Durchschnitt gesunken, sofern sie vorher abstinent waren. Die Wirkung ist so groß, wie wenn ein Rauchender nach vielen Jahren am leuchtenden Stiel endlich aussteigt.

Wie sich eine Änderung der physischen Bewegung ab dem 50. Geburtstag auf die Sterblichkeit auswirkt, wollten die Schweden ausprobieren. Erstaunliche Folge: Bereits nach 10 Jahren sinkt ihre Sterberate auf das Level lebenslanger Sportler. Diese Lebensdauerverlängerung ist mit der durch eine gelungene Raucherentwöhnung zu vergleichen.

Das Rauchen ist beruhigend - vor allem für Menschen, die rasch an die Zimmerdecke gehen. Am Ende des Spiels konnte der Gewinner seinen Kontrahenten so lange und laut beleidigen, wie er wollte. Fazit: Mehrere Teilnehmer der Studie hatten ihr Temperament unter dem Eindruck des Nicotinpflasters besser im Zaum. Muss der Athlet in Zukunft auf die Zigarette verzichtet werden? Das Fazit der Dopingforscher: 15 Prozent der Athletinnen und Athleten konsumierten bewußt Nicotin.

Bei 19% der Patienten wurden Nikotinspuren vor und/oder während des Trainings aufgedeckt. Nur Eishockeyer mögen es noch klüger - bei der WM 2009 war beinahe die Haelfte der Teilnehmer rauchende oder nikotinabhängige Mitspieler! Das ist für die Forscher ein klares Indiz dafür, dass Rauchen oder Nikotinkonsum einen Wettbewerbsvorteil bringen kann.

Natürlich ist es sinnvoll, Nikotinpflaster oder Kaugummi zu verwenden, um die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums zu mindern. Das Rauchen erholt sich. Rauchende, die rauchen, um Streß zu lindern, tragen dazu bei. Warum fühlen sich Nichtraucher immer noch erholt? Mit jeder einzelnen Kippe werden die Unannehmlichkeiten ausgeglichen, die durch einen Rückgang des Nikotingehalts verursacht werden.

Ein weiteres Gegenargument: Bisher hat keine Untersuchung gezeigt, dass Ex-Raucher stärker gestresst sind als heutige Rauchende. Rauchen ist für Sportler weniger schädlich. "Die Gefahr eines Herzstillstands beim Rauchen ist extrem hoch", sagt der Mediziner und Riskforscher Dr. med. Dr. Klaus Heilmann, ehemaliger Universitätsprofessor an der LMU in München. Werden die Gefäße jedoch durch Rauchen eingeengt, erhalten die lebensnotwendigen Organen nicht genügend Luftsauerstoff.

"Generell gilt: Rauchende oder "frisch gebackene" NichtraucherInnen sollten moderate Sportarten wie Gehen vorziehen und ihre Aktivität allmählich anheben.

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