Nach dem Aufhören zu Rauchen

Nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört haben

Nicht nach Monaten oder Jahren. Einige Stunden nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko eines Herzinfarkts. Es ist nicht einfach: Es ist immer der richtige Zeitpunkt, mit dem Rauchen aufzuhören. Und was passiert mit dem Körper nach dem Anhalten? Spätestens wenige Stunden nach der letzten Zigarette beginnt er mit dem Nikotinentzug.

Die guten Absichten: Raucherentwöhnung - Waiiblingen

Nachdem - zugegebenermaßen seit vielen Jahren - das Risiko für Lungenkrebs wieder auf ein Nichtraucherniveau zurückgekehrt ist. Den Karottenhinweis meint man sehr ernst: Die Befürchtung, dass die Zunahme des Gewichts mit dem Ende der Agonie beginnt, ist nicht so abwegig. Die Leiterin des Betriebsgesundheitsmanagements der Ludwigsburger AOK/Rems-Murr führt Schulungen und Coachings für diejenigen durch, die den Rauchstiel ein für alle Mal loswerden wollen.

Außerdem konsumiert das Rauchen an sich allein schon deshalb so viel Energie, weil Nicotin die Herzrate steigert - also die Zunahme nach dem Aufhören. Die Erfahrungen von Herrn Dr. med. Klaus Hege sind, dass zukünftige Ex-Raucher am meisten vor den Massen von Überstunden zittern. Ein Rauchen tötet etwa zehn Sekunden, einschließlich des Ein- und Ausgehens und Einziehens. "Das ist die Arbeit", sagt Hage.

"Vor dem Kurs führt der Teilnehmer ein Rauchertagebuch: Bei welchen Anlässen nehme ich mir eine Zigarre? Für Hage sehr wichtig: Wer raucht, sollte wissen, wie er sich fühlt, wenn das Licht einrastet. Ist es die typische Stresssituation, läuft jemand immer aus, wenn er Probleme mit Kolleginnen und Kollegen haben wird?

Wer seinen Abhängigkeitsdruck realitätsnah einschätzen kann, seine persönlichen Reize für das Rauchen erkennt und die Kippe in solchen Fällen durch etwas Bedeutungsvolles ersetz. Der bisherige Zeitaufwand für das Rauchen sollte nach Ansicht von Herrn Dr. med. Klaus Hege absichtlich anders geplant werden. Nur wenn diese Fragen abgeklärt sind, hört er in den Lehrgängen auf zu rauchen.

Es war nicht so schlecht, aufzuhören. Meistens sind mehr als 80 oder fast 100 prozentig Raucherfrei. Nach Schätzungen von Dr. h.c. Dr. med. Klaus Haag führt noch immer rund 30 v. H. ein Sauerstoff- reiches, rauchfreies Dasein. Diejenigen, die nach einer hart umkämpften, rauchfreien Zeit wieder in ihre alten Angewohnheiten zurückfallen - können sich wahrscheinlich nicht mehr ertragen.

Auch nach zehn oder mehr Jahren ohne Rauchen kehren diejenigen, die früher als Gruppenraucher sehr gut abgeschnitten haben, schnell zu ihren alten Mustern zurück. Tabaklobbyisten machen inzwischen viel Arbeit: Der Tabakkonsum könnte erheblich reduziert werden, sagt Dr. h.c. Dr. h.c. Claus Heck, wenn den Belangen der Tabakunternehmen nicht so viel Bedeutung beigemessen würde. "Ein wissenschaftlicher Nachweis ist schwierig", sagt Dr. h.c. Claudia Becker.

Immerhin hatte die BZG nach der Mutation der Zigarettenschachteln zu einem Horror-Fotokabinett wesentlich mehr Rufe an die Raucher-Hotline gemeldet. Allerdings, so Hage: "Es gab auch viele lustige Aufrufe. Laut der "Studie zur Erwachsenengesundheit " rauchen etwa 30 % aller Menschen in der Bundesrepublik, das sind rund 20 Mio. Menschen.

Nach Angaben der BZG zeigen andere Studien ähnliche Ergebnisse. Der Raucheranteil liegt bei 33% für Männer und 27% für Männer. Der Ruf der Rauchenden unter den jungen Menschen hat sich stark verändert: Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft hat sich die Rauchentwicklung bei jungen Menschen zwischen elf und 16 Jahren auf weniger als zehn Prozentpunkte reduziert, während bei den 15- bis 16-Jährigen das Rauchen noch immer zu rund 20 Prozentpunkten getestet wird.

Bis spaetestens 70 Jahre sind 50 prozentig geraucht, sagt Dr. med. Klaus Heck, Chef des Betriebsgesundheitsmanagements der Ludwigsburger AOK/Rems-Murr. Der Anteil der Rauchenden beträgt in den nordischen Staaten nur sieben bis acht Prozentpunkte. Der Zugang zum Rauchen ist laut Aussage von Herrn Dr. med. Klaus Hege "extrem schwierig". Der Wunsch nach der neuen Kippe geht mit dem Ersatz des Nikotins nicht ganz verloren.

"Im Einzelfall löst sie nur einen Placebo-Effekt aus und reagiert auch in Krisensituationen nicht auf das Bedürfnis nach einer Zigarette", sagt Dr. med. Klaus Häuptl. Hier auf dieser Internetseite der BZG gibt es ein Online-Exit-Programm: "Wenn Sie wirklich aufhören wollen, können Sie es tun.

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