Mittel gegen Staubmilben

Gegen Staubmilben

Der Körper stuft einen grundsätzlich harmlosen Stoff beim ersten Kontakt als gefährlich ein, um sich bei erneutem Kontakt mit aller Kraft dagegen zu wehren. Die Hausstauballergie (oder Hausstaubmilbenallergie) ist mittlerweile die zweithäufigste Allergie, direkt nach der Pollenallergie. Der Auslöser für die Hausstauballergie ist nicht nur die Hausstaubmilbe selbst, sondern vor allem der Milbenkot (Kot) der Milbe. Es kann Milbenbefall von anderen Katzenparasiten unterscheiden und das richtige Mittel gegen Milben vorschreiben. Schädlingsbekämpfungsmittel und Akarizide (gegen Milben) sind Pestizide.

Kurze Wege gegen Staubmilben

Haushaltsstaubmilben sind mikroskopische Kleintiere, die von Hausstaub ernähren. Das ist nicht nur ein hygienisches Problem, denn wer bereits an einer allergischen Reaktion (Pollen, Tierhaare) oder auch nur an einer Asthmaerkrankung erkrankt ist, muss bei solchen Gefahren durch Staubmilben das Abwehrsystem nicht noch weiter aufweichen. Insbesondere Menschen mit atopischem Neurodermitis sollten nicht mit Haushaltsstaubmilben in Berührung kommen.

Pflegeprodukte mit langfristigem Schutz vor Milben können im Internet oder im Fachhandel erworben werden. Neurodermitiker bei Kindern und Erwachsenen reagiert besonders auf Milben oder deren Ausstoß. Haushaltsstaubmilben und Tierhaar werden als erhöhte Gefahr für Menschen mit atopischem Hautausschlag angesehen. Daher sollten Sie die Ferienwohnung und insbesondere das Schlafzimmer und den Kinderraum nach Möglichkeit entstauben.

Bei der Wäsche ist es besser, einen zusätzlichen Spülzyklus durchzuführen. Den Geschirrspüler häufiger fahren und nicht mit der Hand mit dem Waschmittel in Berührung kommen lassen.

Bekämpfung von Staubmilben - die Milbe im Krankenbett

Menschen, die gegen Haushaltsstaub allergisch sind, haben ein großes Probleme mit der Milbe im Haus, oder allgemein mit der Hausstaubmilbe. Die Hausstauballergie (oder Hausstaubmilbenallergie) ist mittlerweile die am zweithäufigsten auftretende allergische Reaktion, nach der Pollenallergie. Die Milbe (lateinisch: Pyroglyphidae) ist kein Insekt, sondern gehört zur Gruppe der Spinnentiere. Darunter sind nicht nur Riesenspinnen, sondern auch Ticks, Scorpione, Erntehelfer und Mücken.

Obwohl es bald 50 unterschiedliche Milbentypen und ein gutes Zehntel davon im Bereich der Hausstaubmilbe geben wird, sind in Deutschland nur drei Typen von Haushaltsstaubmilben besonders ausgeprägt: Sie sind nur 0,1 bis 0,5 Millimeter groß und daher für das menschliche Auge kaum ersichtlich. Mehrere Tausende bis ca. 15.000 Haushaltsstaubmilben können in einem einzigen Gram auskommen.

Haushaltsstaubmilben brauchen Schuppen von Menschen oder Tieren, um sich zu ernähren. Außerdem brauchen die Schimmelpilze einen geringen Schimmelpilzanteil (Aspergillus). Staubmilben kommen vor allem in Menschenhaushalten vor. Weil Haushaltsstaubmilben bevorzugt Feuchtigkeit und Hitze haben, ist der größte Teil der Hausstaubmilbe im Beet zuhause. Vor allem in der Bettmatratze, aber auch in der Bettdecke und im Kissen (bei Kinderbett auch in Kuscheltieren) kommen die Milben vor.

Durch die nächtliche Körperwärme und die durch Schweiss und Luft freigesetzte Luftfeuchtigkeit sowie die große Nahrungszufuhr der Schuppen bieten sich ideale Lebensumstände für die Milch. Die allergischen Reaktionen kommen von Milbenexkrementen, Milcheiern und den Resten abgestorbener Milch. Man stelle sich vor: Eine einzige Milbe erzeugt in ihrem ganzen Körper bis zum 200-fachen ihres Körpergewichts an Fäkalien.

Mit 1 Mio. Milchmilben, die in einer Matrix überleben können, ist das eine unvorstellbar große Anzahl an Milbenexkrementen. Beim Trocknen und Zerfallen des Mistes der Hausstaubmilben vereinigen sich diese Feinstaubpartikel mit dem Staub des Hauses und strömen durch die Raumluft. Deshalb ist eine konsequente Entstaubung von Schränken und Regalen sowie ein regelmässiges Absaugen (alternativ Feuchtwischen) des Bodens notwendig.

Spezialmatratzenbezüge, so genannte Umhüllungen, verhindern das Eindringen von Hautschüppchen in die Unterlage. Der Milbe im Beet wird die Nahrungsaufnahme vorenthalten. Milbenstaubsauger mit UV-Licht sind in der Lage, die Milbe zu töten und wenigstens die Milbe und den Exkrementen aus den obersten Schichten der Matratzen zu saugen. Ein besserer Milbenstifter klopft die Matrix ab, um Fäkalien, Ei und abgestorbene Milchmilben aufzulösen.

Der Milbenbefall im Beet wird erheblich reduziert. Spezielle Sprays, zum Beispiel mit dem aktiven Bestandteil des Neembaums, tragen dazu bei, den Milbenbestand zu mindern. Schließlich sind sie in der Lage, im Schlafraum und anderen Bereichen die Umgebungsluft aus dem Schmutz zu filtrieren und damit auch die Allergie auslöser aus der Raumluft zu entfernen.

Die folgenden Präparate können im Bereich der Milbenbekämpfung helfen:

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