Milben Hausstaub

Hausstaub Milben

austrocknet und mit dem Hausstaub über die trockene Heizluft verteilt wird. In Deutschland leiden Millionen Menschen an Allergien gegen Hausstaub. Dahinter verbirgt sich dann eine Allergie gegen "Hausstaub" - oder besser gesagt: gegen Hausstaubmilben oder deren Exkremente. Einfache Maßnahmen machen den Hausstaubmilben das Leben schwer. Der Hausstaub, diese graue, amorphe Masse, lebt.

Hausstauballergie hat Hauptsaison in der Heizphase - Kenntnisse

Die Allergie gegen Milben nimmt mit dem Start der Heizphase ihren Gipfel. Rund 30 körpereigene Allergieauslöser und Fäkalien dieses nur 0,25 bis 0,5 mm großen Spinnentiers sind bekannt. Überempfindlichkeit beginnt bei den Gründen. Haushaltsstaubmilben mögen eine feuchtwarme Umwelt. Bis zu 10.000 Milben kann ein Kilogramm Hausstaub enthalten, eine Isomatte bis zu zwei Mio. Euro.

Während der Aufheizzeit wird die Atemluft getrocknet, viele Milben werden absterben, ihre Kotkugeln zersetzen sich, Allergien werden austreten. Zusätzlich wird durch die Heizluft ein Aufwirbeln von Stäuben und damit von Allergenen verursacht. "Es muss ein wichtiger Unterschied zwischen Allergien und Sensibilisierungen gemacht werden", sagt Prof. Karl-Christian Bernh vom Allergienzentrum der Charité. 2. Sehr viele Menschen sind für die allergischen Reaktionen empfindlich, aber nicht für Allergien.

Bei einem Allergietest wie einem Stichel oder einem Blutentnahme-Test ist dies der größte Fehlverhalten. Was sind die Anzeichen einer Hausstaub-Allergie? Zu den häufig auftretenden Symptomen gehören eine blockierte Nasenschleimhaut, Halsentzündungen, gerötete Ohren und Müdigkeit. "Bei 70 % der Patienten besteht neben dem Hausstaub eine Pollenallergie", sagt Karl-Christian Bergmann. 2.

Das Allergieerreger wird entweder in die Nasenspitze gespritzt oder in die Konjunktiva des Augenhintergrundes eingesprüht. "Man spürt die Reaktionen meist nach zehn bis fünfzehn Minuten", sagt er. Auch nach einem Provoziertest sollten die Patientinnen und Patienten noch eine Weile in der Arztpraxis sein. Wieso ist eine Milben-Allergie so schädlich?

Besonders hoch ist das Potential einer Milbenallergie, dass der Betreffende daran leidet. Laut Karl-Christian Bernhard W. M. W. B. entwickeln im Durchschnitt zwei unbehandelte Milbenallergiker eine Erkrankung. Nach Expertenmeinung dürfte es an der Kontakthäufigkeit mit den Allergieerregern liegen - es gibt das ganze Jahr über Staubeintrag. In erster Linie die Unterempfindlichkeit, also die schleppende Anpassung an das Allergieerreger.

Es besteht die Möglichkeit der subcutanen immuntherapeutischen Injektion unter die Oberhaut oder der multilingualen immuntherapeutischen Behandlung, bei der das Allergieerreger als Pille oder Drop unter die Lunge gebracht wird. In den vergangenen fünf Jahren gab es jedoch viele Untersuchungen zu Drops und Dragees.

Die Milbenallergene sind derzeit in der Bundesrepublik vor allem als Drops erhältlich. Allerdings bestätigt das Paul-Ehrlich-Institut: "Anfang dieses Monates wurde in der Bundesrepublik ein Medikament gegen Milbenallergien genehmigt. Bei Milbenallergien empfiehlt sich neben der hyposensibilisierenden Wirkung, die an der Ursache des Problems ansetzen soll, auch die klassisch-prophylaktische Therapie mit Antihistaminen. Abhängig von den Beschwerden können auch örtliche Arzneimittel wie Kortisonsprays für die Nasen oder die Atemwege ausreichen.

Hyposensibilisierungen verursachen allergische Symptome und Müdigkeit. Asthmatiker, die bereits an einer Asthmaerkrankung erkrankt sind, sollten besonders aufpassen. Je früher die Betroffenen mit der Sensibilisierung anfangen, desto besser sind ihre Aussichten. Bei Allergikern ist es wichtig, ihre Häuser so zu planen, dass sie von so wenig Milben wie möglich umringt sind. Sie sollen das Eindringen von Allergenen in die Atemluft vermeiden.

Es ist auch ratsam, die Wäsche regelmässig bei mehr als 55° C zu reinigen, da die Milben diese nicht aushalten. "Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass Einzelmaßnahmen kaum klinische Wirkung haben", sagt Karl-Christian Bergmann. 2. Es ist daher notwendig, den Staubeintrag in der ganzen Ferienwohnung zu mindern.

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