Milben Allergie Husten

Mite Allergie Husten

Die Milben, die eine allergische Reaktion auslösen können, leben am liebsten in unseren Betten, so dass die Symptome oft morgens nach dem Schlafen auftreten. Der allergische Husten wird, wie der Name schon sagt, durch Allergene verursacht. Neben den Pollen gehören dazu auch die Fäkalien der Milben. Zur Identifizierung der Allergene, die die Allergie verursachen, ist ein Allergietest durch einen Arzt sinnvoll. Unter dem Einfluss von Allergenen kann allergischer Husten mit Schleim (Bronchitis) oder allergisches Asthma mit akuter Atemnot auftreten.

Typisch Schnupfen oder eine Allergie?

Der Husten und die Erkältungen sollten nicht vorzeitig als harmlos abgewiesen werden. Dies kann auch durch eine Allergie gegen Hausstaubmilben verursacht werden. Verstopftes Nasenloch, rötliche Haut und Husten - für viele Menschen gehört das zur Kältezeit wie nasse Blätter auf den Bürgersteigen. Fachleute betonen jedoch, dass diese Beschwerden nicht vorzeitig bewertet werden sollten.

Typische Merkmale einer Infektionskrankheit sind vergleichbar mit denen einer Milbenallergie. Chronisch-allergische Entzündungen der obersten Luftwege erhöhen ebenfalls die Infektionsanfälligkeit. Die Allergologin Prof. Dr. med. Dr. Franziska Rüff, Universitätsprofessorin an der Ludwig-Maximilians-Universität und Allergologin, sagt: "Wenn anhaltende Erkrankungen wie Atemnot und dann wiederholte Rhinitis oder Sinusitis auftreten, sollte unbedingt eine zugrunde liegende Milbenallergie in Betracht gezogen werden".

Weil etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung auf das Allergen der Milben reagiert, die sich nahezu Ã?berall, wo sie nicht nur frÃ?h gereinigt werden, ansiedeln. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Allergie und Asthma (DAAB) zählt die Allergie gegen Hausstaubmilben zu den häufigste allergische Reaktionen. Der Stress für die Betroffenen nimmt im Laufe des Herbstes zu: mehr Wärme wird verbraucht, die Luft im Raum ist trockner, die Milben verenden und geben beim Verfall nach.

Durch die Heizluft wird der allergene Stäube aufgewirbelt. Die Allergikerin spricht mit Niesattacken, Niesen und Husten an. Die Folgen einer Milbenallergie sind viel gravierender. "Eine Allergie kann Menschen an ihre physischen und psychologischen Begrenzungen bringen", sagt sie. Allergieerkrankungen können jeden betreffen und sich in jedem Alter entwickeln. Es ist verständlich, dass Menschen nicht immer eine Veränderung ihrer Lebens- und Gesundheitssituation mit einer Allergie in Verbindung gebracht werden.

Nur ein Allergietest durch einen Allergologen, zum Beispiel einen Dermatologen oder einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt, kann Sicherheit geben. Einzig die gezielte immuntherapeutische Therapie, auch bekannt als Unterempfindlichkeitsbehandlung, wirkt gegen die Erkrankung. Es wird von der World Health Organization WTO zur Therapie von Allergieeinflüssen empfohlen. Der Allergologe Rüff erklärt: "Die Überempfindlichkeit führt das Abwehrsystem wieder ins Gleichgewicht."

Dahinter verbirgt sich eine fehlgesteuerte Immunreaktion auf das Allergieerreger, wie die Fäulnisprodukte und Ausscheidungen von Hausstaubmilben. Beim Hyposensibilisieren empfängt der Betroffene das allergische Mittel, auf das er etwa drei Jahre lang in einer Spritze, Tablette oder einem Drops auftritt. Er kriegt die Injektionen vom Doktor, er kann Drops oder Pillen zu Haus nehmen.

Bei regelmäßiger Gabe des Allergenes erfährt die Immunabwehr des Betreffenden allmählich, die Hausstaubmilben nicht mehr als Gefährdung zu empfinden. Sie können mit einer Unterzuckerung nicht nur die störenden Beschwerden wie Erkältung, Husten und Ermüdung beseitigen, sondern auch an der Sache ansetzen. Entsprechende Leistungen werden von Privat- und Betriebskrankenkassen erstattet.

Nähere Infos zur Therapie der Milbenallergie unter www.allergiecheck.de.

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