Medikamente gegen Hausstaubmilbenallergie

Arzneimittel gegen Hausstaubmilbenallergie

Was für Behandlungen, Tabletten, Medikamente gibt es? Schwere allergische Reaktionen können kurzfristig medikamentös behandelt werden. Es wurde eine Hausstaubmilbenallergie diagnostiziert, die folgende Anforderungen stellt: persistierende mittelschwere bis schwere allergische Rhinitis aufgrund einer Allergie gegen. Haushaltsstaubmilben trotz des Einsatzes von symptomlindernden Medikamenten.

Haushaltsmilbenallergie: Behandlung | Gesundheitsportale

Antiallergika und Entzündungshemmer können die akuten allergischen Symptome mildern. Zur Erzielung eines nachhaltigen Behandlungserfolges wird eine kausale Allergietherapie angewendet - eine Form der Vakzinierung, die als "spezifische Immunstherapie (AIT)" oder "Hyposensibilisierung" bekannt ist. Bei nicht oder nicht hinreichend möglicher Allergievermeidung wirken entzündungshemmende und entzündungshemmende Medikamente lindernd.

Bei der so genannten Speziellen Immuntherapie werden die Abwehrkräfte so lange geschult, bis sie erfahren haben, dass die Allergieerreger ungefährlich sind. Zu diesem Zweck erhält der Betroffene "seinen" Trigger in steigenden Dosen. In der Regel beträgt die Behandlungsdauer zwei bis fünf Jahre, die Erfolgsaussichten bei der Hausstaubmilbenallergie 80 bis 90 Prozent.

Die Verabreichung der Allergen-Extrakte kann auf zwei Arten erfolgen: Einmal am Tag werden die Milbenallergiker das ganze Jahr über in Tropfenform auf die Lunge aufgesetzt. Dies kann zu Haus nach ärztlichem Rezept erfolgen. Die Symptome verbessern sich oft schon nach einem Jahr der Einnahme. Subcutane Immuntherapie: Die allergischen Reaktionen werden vom behandelnden Arzt in den oberen Arm gespritzt.

Bei der Dosierung werden jede Woche Injektionen mit zunehmender Allergen-Konzentration durchgeführt.

Hausstaubmilbe: Mini-Tablette Akarizax gegen Allergien

Hoffnungen für Hausstauballergiker: Statt einer langen immuntherapeutischen Behandlung mit Injektionsspritzen können jetzt Medikamente helfen. Eine zweijährige Untersuchung wird zur Zeit in den Praxen der Ärzte in Deutschland durchgeführt. Damit wird die Sicherheit und Verträglichkeit des Medikaments belegt. Die Zubereitung heißt "Acarizax" und ist die bisher erste Tablette der immuntherapeutischen Behandlung. Ein Paket beinhaltet 90 Kapseln und ist für fast 300 EUR für den Eigenzahler bestimmt - mit einem Rezept müssen Sie nur zehn EUR bezahlen.

Das so genannte Schmelztablett ist kleiner als ein Cent und sollte einmal am Tag einnehmen werden. Um mit dem behandelnden Arzt über die möglichen Begleiterscheinungen zu sprechen, sollte die erste Acarizax-Tablette in der Arztpraxis genommen werden und der Patient sollte 30 min unter ärztlicher Aufsicht sein. Das hessische Paul-Ehrlich-Institut in der Hansestadt Lauterbach hat im Herbst 2015 die Genehmigung für die Vorbereitung auf den Markteintritt in Deutschland erwirkt.

Eine " nicht-interventionelle Untersuchung zur Allergieimmuntherapie bei ausgewachsenen Patientinnen mit Hausstaubmilbenallergie " findet seit Anfang Jänner statt. Diese Beobachtungsstudie dauerte zwei Jahre und soll die "Sicherheit und Erträglichkeit im Praxisalltag bei Erwachsenen" nachweisen. Landesweit nehmen 850 allergologische Fachpraxen mit rund 2500 Patientinnen und Patienten zwischen 18 und 65 Jahren an der Untersuchung teil.

Folgende Nebeneffekte, die als "sehr häufig" bis "häufig" gekennzeichnet sind, sind aus den Untersuchungen bekannt: Entzündungen der Nasen und Rachen, Jucken im Mundbereich, Ödeme, Jucken der Haut in den Augen und Ohr, Brustschmerzen, Abdominalschmerzen und Unbehagen. Nehmen Sie die Kapseln in den nachfolgenden Situationen nicht ein: Die Zubereitung beinhaltet einen Allergen-Extrakt aus Haushaltsstaubmilben.

Obwohl Akarizax möglicherweise Fischproteinspuren enthält, zeigen die Angaben "kein gesteigertes Allergierisiko bei Fischallergikern ", so die endgültige Fassung des Beobachtungsplanes des Hamburger Ablegers Alk-Abelló. Haushaltsstaubmilben sind die häufigste Ursache für Allergie. Mehr als 14 Mio. Menschen erleiden in der Bundesrepublik mehr als eine Hausstaub-Allergie.

Es kann die sogenannte Hausstaub-Allergie auslösen: Reißende Tränensäcke, Erkältungen und in schwerwiegenden FÃ?llen allergische Erkrankung. Haushaltsstaubmilben hingegen üben weder Krankheitserreger aus, noch haben sie etwas mit fehlender Sauberkeit zu tun - sie sind ein natürliches Mitbewohnerpaar im Haushalt.

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