Lungenfibrose Sauerstofftherapie

Sauerstofftherapie bei Lungenfibrose

insbesondere bei schweren Lungenerkrankungen wie COPD oder Lungenfibrose. Die Rechtsherzkrankheit ist neben der chronischen Hypoxämie häufig die Indikation für eine Sauerstofftherapie bei Lungenfibrose. Bei einer Lungenfibrose wird in der Regel viel oder viel Sauerstoff benötigt.

Sauerstoff-Langzeittherapie: permanente Sauerstoffverabreichung

Fast alle Körperorgane und Körperzellen sind auf eine ständige Zufuhr von oxygenreichem Gewebe und Blut angewiesen. 2. Besteht ein anhaltender Sauerstoffmangel, weil zu wenig Luftsauerstoff absorbiert wird, kann dies dementsprechend weitreichende Folgen für den Erreger haben. Erste Zeichen einer solchen Hypoxemie sind in der Regel Ermüdung, Erschöpfung und Leistungsabfall.

Zum Ausgleich des Sauerstoffmangels fördert die rechte Kammer mehr Eigenblut in die Adern. Dadurch entsteht eine pulmonale Hypertonie, die zu einer Eindickung der Gefäßwandungen und damit zu einer noch schwierigeren Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft in das Gefäßbild des Blutes beiträgt. Die pulmonale Hypertonie verursacht eine Überbelastung der rechten Ventrikelmuskulatur, die zu einer Herzinsuffizienz des rechten Herzens geführt haben kann.

Eine weitere Möglichkeit zur Anpassung an Sauerstoffdefizite ist - vergleichbar mit dem Hochtraining für Leistungssportler - die Bildung von mehr roten Blutzellen. Diese Polyglobulia beeinträchtigt jedoch die Fließfähigkeit des Blutes und verhindert so den Transport von Sauerstoff. Bei chronischer Hypoxemie kommt es zu einer deutlichen Leistungsminderung der Erkrankten. Es kommt zu einer weiteren Verschärfung des Sauerstoffmangels und zu schwerwiegenden Folgen für andere Organe.

Die Langzeit-Sauerstofftherapie hat zum Zweck, diesen Kreislauf zu unterbrechen und die Leistung und Qualität der Patienten zu steigern.

Nicht-droge Behandlung

Langzeit-Sauerstoffbehandlung (LTOT): Fällt der Gehalt an Blut unter einen gewissen Grenzwert während des Trainings oder auch in Ruhestellung, ist die Zuführung von zusätzlichen Mengen an Luftsauerstoff erforderlich. Dies kann die Arbeitsfähigkeit des Betroffenen erhöhen oder in vielen FÃ?llen nur durch Sauerstoffzufuhr trainieren.

Vor allem bei der Entstehung der pulmonalen Hypertonie, die bei vielen Arten der Lungenfibrose aufgrund von Sauerstoffmangel auftritt, ist LTOT in der Regel unentbehrlich. Ziel der Therapie ist es, die Sättigung des Sauerstoffs über 90% zu erhalten oder einen Partialdruck im Blutsystem von über 60mmHg zu haben. Der LTOT sollte täglich mind. 16 Std. erfolgen, dabei ist die Sauerstoffzufuhr für den Organismus natürlich unerlässlich, besonders wenn viel Luft eingenommen wird.

Lungen-Transplantation: Eine Lungen-Transplantation ist eine Therapiemöglichkeit, die nur für ausgewählte Personen geeignet ist, da das Verfahren nur bei definierten Transplantationskriterien durchführbar ist. Derzeit gilt eine Altersbegrenzung von 65 Jahren, allerdings ist dies weniger eine Sache des tatsächlichen Alters als des biologischen Alters.

Auch wenn die Funktion der Lunge für diese Behandlung signifikant beeinträchtigt werden muss, muss der Allgemeinzustand des Patienten einen solchen gravierenden Einfluss ermöglichen. Deshalb ist es besonders notwendig, die körperliche Leistungsfähigkeit trotz der Krankheit zu erhalten, denn LTOT und Reha spielt eine wichtige Rolle. 2.

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