Lungenentzündung Keime

Pneumoniekeime

Gelegentlich gelangen Keime über die Blutbahn in die Lunge, meistens aber über sie. Wenn diese Abwehrkräfte jedoch nicht ausreichend funktionieren, können die Keime eine Lungenentzündung verursachen. Das bedeutet, dass sie schlecht durchlüftet sind und sich leicht absetzen können. Der Kontakt mit einem Keim führt nicht sofort zu einer Lungenentzündung, oft verursacht durch Keime, die Resistenzen gegen Antibiotika bilden konnten.

Blutvergiftung durch Keime überwunden

Es war für Dorothea Stanic absurd, kurz vor einer Vernissage im Schlaf zu sitzen. Aber die Fieberwelle ist weiter gestiegen. Lungenentzündung, ihr Familienarzt bestimmte und verschrieb ein Gegenmittel. Er streichelte aufgeregt über die Tagesdecke, sprach verwirrt und sah ein wenig traurig aus. Die hastig angerufene Notärztin brachte Stanic umgehend in den Ambulanz.

"Dass sie von Klinik zu Klinik versetzt wurde und die Mediziner auf der folgenden Station für ihr ganzes Überleben gekämpft haben, bemerkte sie kaum. Ihre Lungenerreger hatten eine Blutvergiftung verursacht (siehe Grafik). Der 12-jährige Rory Staunton aus New York krachte beim Basketballspielen und kratzte sich am Fuß.

In der folgenden Nacht hatte Rory die ganze Zeit große Probleme und Erbrechen. Und dann kam das steigende und steigende, das den Knaben schwächte. "Der Kinderarzt sagte: Ein gastrointestinaler Keim", aber trotzdem hat er die ganze Famile ins Spital gebracht. Selbst in der Unfallstation war den Ärzten der Ernst der Situation nicht bewusst; er wurde mit ein paar Schmerztabletten nach Haus geschick.

Zwei Tage später ist Rory an Blutvergiftung gestorben. Auf dem ersten Sepsis-Gipfel in Berlin zu Beginn dieser Wochen meldete ihr Familienvater - Ciaran Staunton -, dass sie neue Vorschriften und Prüflisten im Bundesstaat New York durchgesetzt haben, damit die Blutvergiftung früher entdeckt und so gut wie möglich therapiert werden kann. Dieses Regelwerk ist unter anderem ein Modell dafür, was die Gipfelveranstalter um Konrad Reinhart und Frank Brunkhorst vom Uniklinikum Jena mit einem National Action Plan und Events zum Weltsepsistag heute in Deutschland anstreben.

Die Blutvergiftung ist eine der verbreitetsten und am seltensten bekanntesten Krankheit. Bei einer Emnid Umfrage hatte bereits die Haelfte der rund 1000 Teilnehmer das Stichwort Blutvergiftung gehoert. Prognosen zufolge leiden in Deutschland jährlich 180.000 Menschen an Blutvergiftung und rund 60.000 an ihr. Würden alle Beteiligten an einem Strang gezogen, die bestehenden Vorschriften konsistent befolgt und selbst Laie die Krankheitssymptome klassifizieren, könnten 20.000 Menschenleben pro Jahr gerettet werden.

Lediglich 30 bis 40 Prozentpunkte, wie Dorothea Stanic und Rory Staunton, haben sich außerhalb des Spitals mit einem Krankheitserreger erkrankt. Besonders anfällig für Blutvergiftungen sind auch Menschen, die lange Zeit zwischen Lebensende und Sterben wegen einer anderen Krankheit auf der intensiven Pflege liegen. Früher oder später können über Röhrchen oder Atemschutzgeräte Keime auf Ihrer Außenhaut in Ihren Organismus gelangen.

Petra Gastmeier, Chefin des Hygieneinstituts der Charité, hebt hervor, dass nur ein Drittel dieser Erkrankungen durch Ärztinnen und Krankenschwestern verhindert werden kann, zum Beispiel durch Verbesserung der Handhygiene. Dieses multiresistente Keime sind ein so großes Sicherheitsrisiko wie der Bio-Terrorismus, sagte die britische Gesundheitschefin Sally Davies im MÃ?rz. Kurze Zeit später sagte Thomas Friede, Leiter der CDC: "Wir haben ein sehr ernsthaftes und müssen alarmieren.

Welche Möglichkeiten es gibt, wenn ein Mensch mit solchen Krankheitserregern ins Spital kommt, wurde von Juni 2010 bis Juni 2012 am Universitätsspital Leipzig gezeigt. Aufgrund der Tatsache, dass Ärztinnen und Krankenschwestern angesichts der Gefährdung nicht sorgfältig genug waren, wurden zwei Jahre lang mehrfach resistente KPCs (Klebsiellen) von Patienten zu Patienten angelegt. Gegen 16.00 Uhr findet am Brandenburger Tor eine Rallye statt, bei der 600 schwarzer Stuhl für je 300 Fälle von Sepsis in Deutschland eintreffen.

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