Lungenentzündung Diagnose

Pneumonie-Diagnose

Die schnelle Diagnose ist die Basis für eine erfolgreiche Behandlung der Lungenentzündung. Im Falle einer Lungenentzündung ergeben sich die ersten Hinweise für die Diagnose aus den vorhandenen Symptomen. Klassische" Lungenentzündung manifestiert sich in einem klaren Krankheitsbild mit hohem Fieber, starkem Krankheitsgefühl und Husten. Das charakteristische Geräusch beim Hören der Brust gibt dem Arzt einen ersten Hinweis auf die Diagnose einer Lungenentzündung. In Zweifelsfällen werden die Lungen geröntgt, um das Ausmaß und die Lage der entzündeten Bereiche des Lungengewebes zu bestimmen.

Pneumonie

Wie kann man eine Lungenentzündung erkennen? Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bekommt die ersten Anzeichen der Erkrankung. Bei Lungenentzündungen kommt es in der Regel zu einem ausgeprägten Krankheitsbild mit hohem Grad an Angst, Erkältung, allgemeiner Schwachheit, Erkältung, Husten und Atembeschwerden. Auch die Beurteilung Ihres allgemeinen Zustands und der Schweregrade der Beschwerden helfen dem behandelnden Arzt, Lungenentzündung und Lungenentzündung zu unterscheiden.

Am Anfang der Diagnose einer Lungenentzündung wird Ihr behandelnder Arzt Sie nach Ihrer Anamnese fragen (Anamnese-Interview). Durch das Zuhören in der Luft und das Hören von Atemgeräuschen können Mediziner weitere Hinweise für die Diagnose einer Lungenentzündung einholen. Sie bestimmen mit einem stethoskopischen Messgerät die Verdichtung des Atemwegs. Es gibt sie bei allen Arten von Lungenentzündungen, ungeachtet der Formen und der Ausprägung.

Klappergeräusche beim Einatmen weisen auf eine Lungenentzündung hin. Diese werden durch komprimiertes Lungengewebe und den Schleim in den Atmungsorganen verursacht. Ein Klopfen der Lungen unterstützt den Doktor auch bei der Erkennung einer Lungenentzündung. Das hört sich bei gesunder Lungenentzündung anders an als bei einer Lungenentzündung. Ein weiteres Verfahren zur Diagnose einer Lungenentzündung ist der so genannte Voicefremitus.

Während dieser Prüfung hält der Doktor seine Hand auf die Brustwarze oder den Bauch und läßt Sie gewisse Worte sprechen, z.B. 99 Er fühlt die tiefe Stimme als eine leichte Schwingung auf dem Bauch oder dem Bauch. In verdichtetem Lungegewebe tritt diese Schwingung häufiger auf. Das Bronchophonium kann auch zur Bestimmung einer Kompression des Bronchialgewebes verwendet werden.

Nun zuflüstert der Kranke die Nummer 66, während der Doktor auf die Lungen hört. Ein Röntgenbild gibt Aufschluss darüber, wo sich die Lungenentzündung in welchem Umfang und ob eine Komplikation (z.B. Pleuraerguß, Lungenabszess) vorliegt. Außerdem lassen sich daraus Schlüsse ziehen, ob gewisse Grundkrankheiten vorhanden sind, die eine Lungenentzündung verursacht haben können.

Die Thoraxröntgenaufnahme ist eine Standard-Untersuchung bei vermuteten Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung. Im Röntgenbild scheinen entzündliche Zustände aufzuhellen, da das Gewebe der Lungen komprimiert ist. Die Lungenendoskopie (Bronchoskopie) ermöglicht es dem behandelnden Arzt, eine Entnahme des Bronchialgewebes vorzunehmen und den Krankheitserreger in der Gewebsprobe zu ermitteln. In einer Lungenuntersuchung stösst der Doktor einen Tubus über den Rachen in die Lungen.

Der während des Hustens ausgeschiedene Schleim kann unter dem mikroskopischen Gesichtspunkt untersucht werden. Obwohl der Prozess zügig abläuft, ist das Resultat aufgrund von Unreinheiten in der Stichprobe nicht immer sicher. Einer der Vorteile dieser Technik ist, dass der Arzt unmittelbar überprüfen kann, ob der Erreger sensibel auf gewisse antibiotische Mittel anspricht oder ob er bereits gegen konventionelle Mittel resistent ist.

Ursprünglich wurde die Untersuchung mit einer Harnprobe durchgeführt, jetzt werden aber auch andere Flüssigkeiten als Probenmaterial verwendet. In Lungenentzündungen durch Bakterium wird die Zahl der weissen Blutzellen - der so genannten weißen Blutzellen - erhoeht.

Falls eine Lungenentzündung durch einen Virus verursacht wird, haben sich diese Zahlen nicht wesentlich geändert. Die Zahl der speziellen weißen Blutzellen, der so genannten Leukozyten, kann bei atypischer Lungenentzündung zunimmt. Wenn sich der Lungenentzündungsverdacht bestätigte, sollte unverzüglich mit der Therapie begonnen werden, um schwerwiegende Lungenentzündungen zu vermeiden.

Mehr zum Thema