Lungenemphysem Therapie

Therapie des Lungenemphysems

Das Lungengewebe, das dem Emphysem zugrunde liegt, ist irreversibel oder nicht mehr heilbar. Ein unbehandeltes Emphysem kann zum Tod führen, insbesondere durch Lungenversagen. Das Lungenemphysem ist eine chronische Erkrankung, die zu massiven Atembeschwerden führt. Das Lungenemphysem ist eine Überfüllung des Lungengewebes mit Luft, wodurch die Alveolen zerstört werden. Veränderungen im Lungengewebe, die bereits durch ein Lungenemphysem aufgetreten sind, sind definitiv - die Therapie ist begrenzt.

Medizinische Therapie

Das Lungengewebe, das dem Lungenemphysem zugrundeliegt, ist irreversibel oder nicht mehr aushärtbar. Sie wird durch nichtmedikamentöse Massnahmen wie Patiententraining, Krankengymnastik und Körpertraining unterstützt. Bei schwerwiegenden Erkrankungen kann eine OP oder eine Transplantation der Lunge in Betracht kommen.

Ergänzend zu den präventiven Massnahmen ist es notwendig, Begleiterkrankungen (z.B. chronische Obstruktionsbronchitis ) zu therapieren, die die Entstehung des Lungenemphysems beeinflussen können. Rauchen Sie weiter, sind Medikamente auf lange Sicht nutzlos. Grundsätzlich werden zur Therapie der oft zusätzlichen Atemwegsverengungen (Obstruktionen) oder Lungenblähungen bei Lungenemphysemen die selben aktiven Inhaltsstoffe verwendet wie bei Lungenemphysemen und COPD:

Sie verbreitern die Luftwege und erhöhen die selbstreinigende Funktion der Mukosa. Sie sind jedoch nur bei einigen Patientinnen und Patienten mit einer ausgeprägten "Asthmakomponente" effektiv und können auch als Aerosole unmittelbar in die Lungen gespritzt werden. Als Tabletten sollten sie wegen der Begleiterscheinungen nur in schwerwiegenden Ausnahmefällen und so schnell wie möglich eingenommen werden.

Cotrimoxazole ist auch sehr effektiv gegen eine Ansteckung mit Hämophilus influenceogens, die eine Virusgrippe oft erschwert, obwohl sie von spezialisierten Gesellschaften nicht mehr amtlich zugelassen ist. Der Effekt dieser Therapie ist jedoch geringer als erhofft. Die Patientenschulungen werden in kleinen Patientengruppen im ambulanten Bereich, während eines Krankenhausaufenthalts oder in der Nachsorgephase durchführt.

Das Rauchen aufzugeben ist ein wesentlicher Teil des Patiententrainings. Die Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT - kurz: englische Langzeit-Sauerstofftherapie) ist nach Meinung von Fachleuten nur dann indiziert und nützlich, wenn eine Sauerstoff-Messung bereits mehrfach stattgefunden hat (meist mit einer Blutentnahme aus dem Ohrläppchen) und die Sauerstoff-Werte wiederholt zu gering waren.

Die Bezeichnung kommt aus dem Latino (cor = Herzen, pulmo=Lungen). Eine koronare Lungenerkrankung entsteht durch einen permanenten Anstieg des Blutdruckes im pulmonalen Kreislauf. Ursachen sind die chronischen Lungenkrankheiten (z.B. Lungenfibrosen, Lungenemphysem, COPD). Die Mobilität von mobilen Patientinnen und Patienten wird kaum eingeschränkt und ihre Belastbarkeit zum Teil deutlich verbessert. Im 6-minütigen Lauftest beispielsweise kann sich die Entfernung der Patientinnen und Patienten auf das Doppelte erhöhen.

Ein schweres Lungenemphysem in Kombination mit einer Atemwegsobstruktion (COPD) kann zu einer Ermüdung der Atmungsmuskulatur durch ständige Überlastung führen, was sich am gesteigerten Kohlendioxid-Gehalt des Bluts ablesen läßt. Bei schwerwiegenden Lungenemphysemen können spezielle Eingriffe durchgeführt werden. In der Volumenreduzierung wird das beschädigte Bronchialgewebe spezifisch abgetragen und die Überinflation reduziert.

Dies ist z.B. notwendig, wenn große Emphysembläschen das angrenzende, noch funktionstüchtige Gewebe der Lunge komprimieren (Bulllektomie). Selbst unilaterale, große Emphysembläschen können durch eine so genannten chirurgische Entfernung beseitigt und die Lungenfunktion/Lungenfunktion langfristig verbessert werden. Allerdings sind die Komplikationen verhältnismäßig hoch und die Besserung ist in der Regel nur zeitweilig. Die Transplantation der Lunge wird erst im letzten Stadium als letztes Mittel betrachtet.

Der Patient muss unter 60 Jahre alt, hoch motiviert und ohne zusätzliche Schwierigkeiten sein. Die Überlebenschancen von Transplantationspatienten gegenüber nicht verpflanzten Personen sind noch nicht erforscht. Die verpflanzten Patientinnen und Patienten haben in der Regel jedoch eine wesentlich höhere Qualität des Lebens.

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