Lunge Vernarbt

Vernarbte Lungen

des Lungengewebes, so dass es zu einer chronischen Überflachung der Lunge (Lungenemphysem) und Narbenbildung (Fibroseumbau) führen kann. Narbenbildung, verliert ihre Elastizität und wird sauerstoffundurchlässig. Die Gemeinsamkeit dieser Erkrankungen ist, dass das Lungengewebe verändert und teilweise stark vernarbt ist. Bei einer Fibrose wird das Lungengewebe durch Narbengewebe, also Faserbündel, ersetzt. " Lungenfibrose - wenn die Lunge vernarbt ist".

Organ-Systeme begreifen - Atmungssystem: Integrierte Grundbegriffe und Fallbeispiele - Andrew Davies, Carl Moores

Der Mensch versteht den Körper, statt zu erlernen! Die neue und einmalige Buchreihe "Organ Systems Understanding" ist die richtige Entscheidung für alle, die nicht nur Themen, sondern auch die Funktionsweise des Menschen kennen und schätzen wollen: Jedes einzelne Organ -System wird ausführlich erläutert, von der Funktionsanatomie über physiologische und biochemische Aspekte bis hin zur Symptomatik.

Sie erkennen Verbindungen innerhalb eines Orgelsystems, da die entsprechenden Bereiche der jeweiligen Grundlagenfächer ganzheitlich aufbereitet sind.

Lungen und Arbeitsumfeld - Google Books

Das vorliegende Werk beschreibt die Auswirkungen von Arbeitsplatzschadstoffen auf die Atmungsorgane und das Parenchym der Lunge und deren Ansprechen. Aus arbeitsmedizinischer, epidemiologischer, pathologischer, pathogenetischer und klinischer Perspektive werden die mit bestimmten Belastungen am Arbeitsort verbundenen Krankheitsbilder gezielt behandelt. Das vorliegende Werk soll die Kooperation zwischen Betriebsärzten und Lungenärzten intensivieren und die möglichen Verbindungen zwischen Beruf und Erkrankung aufzeigen.

Tumor-Boards für Lungen-Metastasen im Gesundheitswesen

Ein solches Tumor-Board für Lungen-Metastasen wird auf dem Jahreskongress in Hamburg anhand einiger exemplarischer Beispiele nachgebildet. Das sollten sich die Radiologe - wie auch die Tumor-Boards zu anderen Krebserkrankungen auf dem Kongress - nicht entgehen lassen, wie PD Dr. Dag Wormanns, Chefarzt des Röntgeninstituts und ärztlicher Leiter der Berliner Klinik Evangelische Lungenklinik, hervorhebt: "Es sollte im eigenen Interesse der Radiologe sein, diese Tumor-Boards im Klinikalltag tatkräftig zu koppeln, um in den Entscheidungsfindungsprozess miteinzubeziehen.

Die Radiologin sollte den Ablauf des Eingriffs am besten verstehen - über die Bildinterpretation und die Fragestellung des geeigneten radiologisch-interventionellen Verfahrens hinaus. Für die Metastasen der Lunge können verschiedene örtliche und systematische Eingriffe - namentlich operative Resektionen, Bestrahlungen und interventionell-radiologische, thermisch-ablative Eingriffe (hauptsächlich Hochfrequenzablation oder Mikrowelle in der Lunge) - als Therapie eingesetzt werden.

Da der Tumor strahlenresistent ist und die Chemotherapie möglichkeiten begrenzt sind, kann eine lokale chirurgische Behandlung auch in Einzelfällen mit einer großen Zahl von Tochtergeschwülsten ausreichen. Mit zentralem Fokus stößt die Operation jedoch an ihre Grenze, da zu viel Parenchym in der Lunge von der Entnahme betroffen wäre. Allerdings sind auch hier interventionelle radiologische Eingriffe nicht optimal, da es schwer ist, die Elektrode genau in die Gefäßumgebung zu bringen.

In den Randbereichen richtet sich die Behandlung nach dem Operationsrisiko des Patienten: Wurde das Bindegewebe bereits bei früheren Operationen schwer vernarbt und sind nur eine oder wenige Tochtergeschwülste präsent, sind Thermoablationsverfahren erforderlich, die allerdings ein erhöhtes Rückfallrisiko aufweisen als chirurgische Vorgehen. Die diffusen Tochtergeschwülste sind in der Praxis meist ein Beispiel für die internistische und Systemtherapie.

"Es ist nicht so einfach, die beste Behandlung für den einzelnen Patient in einfachen Richtlinien festzulegen. Dr. Dag Wormann wurde 1967 in Halle (Saale) als Sohn eines Arztes in Berlin und Münster studiert. Im Jahr 2006 ging er an das Röntgeninstitut der Berliner Universitätsklinik, das er seit sechs Jahren als ärztlicher Leiter führt.

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