Lebensmittelallergie Medikamente

Nahrungsmittel-Allergie Medikamente

Bei Bedarf können die Medikamente dann verschrieben werden. Eine Allergie kann einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock verursachen. Beim Verzehr bestimmter Lebensmittel wie Obst, Eier, Fisch, Sojabohnen oder Erdnüsse kann es zu einer allergischen Reaktion kommen. Dies geschieht in der Regel innerhalb weniger Minuten nach dem Verzehr der Nahrung. Wenn der Arzt eine Nahrungsmittelallergie bestätigt hat, verschreibt er bei Bedarf ein Notfallset mit Medikamenten gegen allergische Reaktionen.

Mit Nahrungsmittelallergien umgehen: Alltagstipps

Auslöser von Nahrungsmittelallergien sind vor allem Milcherzeugnisse, Sojabohnen und Krebs. Etwa 3% der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger haben eine echte Lebensmittelallergie, die durch Hautausschläge und Asthma hervorgerufen wird oder im ungünstigsten Falle zu einem anaphylaktischen Schlaganfall führen kann.

Der Organismus klassifiziert, wie bei jeder allergischen Erkrankung, eine harmlose Substanz beim ersten Umgang mit einer Lebensmittelallergie als gesundheitsschädlich, um sich bei erneutem Umgang energisch dagegen zu verteidigen. Diese übermäßige Wirkung setzt Kuriersubstanzen wie z. B. die Histamine frei, die die für Allergien charakteristischen Beschwerden verursachen. Nasenkratzer, angeschwollene Nasenschleimhaut, Kopfweh und Benommenheit sind ebenso möglich wie das Auftreten von asthmatischen Beschwerden, Kurzatmigkeit und im Extremfall sogar das Auftreten eines anaphylaktischen Schocks.

Zum Schutz der Konsumenten müssen abgepackte Nahrungsmittel mit den Inhaltsstoffen gekennzeichnet werden, die oft zu schwerwiegenden Allergien anregen. Wenn man auf ein Nahrungsmittel reagiert, treten die Beschwerden binnen weniger Wochen bis zwei Stunden auf. Mit Hilfe von Blut- und Hauttests kann der behandelnde Arzt den Typ der Allergien präziser nachweisen.

Ein Abflussdiät, bei der auf die verdächtige Nahrung für eine bis vier Wochen Verzicht gegeben wird, muss Abhilfe schaffen. Die Nahrung wird dann in einem Provoziertest unter ärztlicher Überwachung wieder aufgenommen, um die allergischen Reaktionen klar zuzuordnen. Die Betroffenen müssen das Nahrungsmittel, das sie auslöst, vermeiden, um die Allergien unter Kontrolle zu haben.

Je nach Umfang können die Beschwerden durch Medikamente mildert werden. Antihistaminika helfen bei Hautsymptomen, geschwollenen Nasenschleimhäuten und Halsschmerzen, bei Atemwegserkrankungen und asthmatischen Beschwerden sollte immer ein bronchodilatatives Inhalations-Spray mitgeführt werden. Hochempfindliche Allergene, die bereits auf Erdnüsse oder Krebstiere mit lebensbedrohenden Beschwerden ansprechen, haben ein Notfall-Set mit einem Antihistamin und einem Glucocorticoid zum Verzehr sowie einen fertigen Stift mit Spritze.

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