Lebensmittel Allergien Auslösen

Nahrungsmittelallergien auslösen

Die Häufigkeit, mit der bestimmte Nahrungsmittel eine Allergie auslösen, hat eine Altersspezifität: Sie kann sich in vielerlei Hinsicht manifestieren und Reaktionen im ganzen Körper auslösen. Nahrungsmittelallergien gegen Kreuzallergien, die eine lebensbedrohliche allergische Reaktion auslösen, sind jedoch nicht immer möglich. Irgendjemand ist gegen Birkenpollen allergisch.

Mithilfe von Dr. H. Bresser zum Thema

Lebensmittelunverträglichkeiten gehören zu den häufigsten Auslösern von Neurodermitis, können aber auch bei bisher vollkommen gesundem Menschen zu Flatulenz, Brechreiz, Hautrötung und anderen Erkrankungen führen. Ungefähr jeder zehnte Erwachsene mit juckender Hautprobleme, der Zustand der Haut bessert sich, wenn gewisse Lebensmittel weggelassen werden. Histaminunverträglichkeit, Sorbitol- oder Fruktoseintoleranz, Lebensmittelvergiftung oder Unwohlsein durch verdorbenes Essen können ebenfalls Allergien nachempfunden sein.

Durchblutungsstörungen können in den seltensten Ausnahmefällen zu einem Allergieschock führen. "Ob und welche Nahrung ein Betroffener nicht vertragen kann, ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Daher kann es keine allgemeine atopische Dermatitis-Diät und keine allgemein gültige Liste der verbotenen Lebensmittel sein. Eine ausgeglichene, gesunde Kost ist die Basis für einen gesünderen Körper.

Außerdem beeinträchtigen sie unnötigerweise die durch Ekzeme bereits begrenzte Qualität des Lebens. "Kann man eine Nahrungsmittelallergie erkennen?" "Wird eine Nahrungsmittelintoleranz vermutet, sollte sorgfältig überwacht werden, welche Nahrungsmittel den Zustand der Haut verschlimmern und den Hautjucken auslösen. Die einzigen Lebensmittelbestandteile, die vermieden werden sollten, sind diejenigen, die eigentlich nicht einzeln toleriert werden.

Im Grunde kann der Mensch auf jedes Lebensmittel Allergien auslösen. Es ist jedoch bekannt, dass bestimmte Lebensmittel besonders allergieauslösend sind. Neurodermitispatienten sollten darauf achten, ob sie darauf ansprechen. Normalerweise verhält sich der körpereigene Stoffwechsel auf wenige Lebensmittel an. Werden sehr viele Lebensmittel nicht toleriert, könnte dies auf weit verbreitete Zusatzstoffe zurückzuführen sein.

Farb-, Aroma- und Konservierungsmittel gehören zu den bedeutendsten allergischen Reaktionen. In vielen FÃ?llen reagiert der Pollenallergiker auch auf die jeweiligen FrÃ?chte, zum Beispiel auf das dazugehörige Mehl. Viele Allergien verursachen außerdem eine Kreuzreaktion mit botanischen Lebensmitteln. "Welches sind die bedeutendsten Nahrungsmittelallergene bei Allergien? "Im Folgenden eine kleine Selektion der bedeutendsten so genannten Kreuzallergie; es handelt sich um eine Nahrungsmittelallergie mit einer bekannten Blütenstauballergie.

"Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie gewisse Lebensmittel nicht tolerieren können, sollten Sie Ihren Misstrauen am besten mit einer gezielten Suchkost prüfen - aber immer unter medizinischer Aufsicht: Fangen Sie in einer stabilen Zeit an. Erstens, lass alle suspekten Lebensmittel weg. Verzehren Sie nur gut verträgliches Futter wie z. B. Reis, Kartoffel, Broccoli und Sonnenblumenöl oder Distel, Bananen oder gekochte Birnen und evtl. Truthahn oder Lamm für mind. eine ganze Weile.

Danach alle zwei Tage eine verdächtige Nahrung zugeben und die Reaktion der Haut beachten. Während dieser Suche Diät, halten Sie ein Ernährungstagebuch, in dem Sie alle Lebensmittel, Drinks und Ihren Zustand der Haut sorgsam aufzeichnen. "Die Wahl kompatibler Alternativen" Neurodermitiskranke, insbesondere bei Kindern, lassen oft keine Milch zu. Allerdings ist eine strikte Kuhmilchfreiheit nicht für jedes Kind mit einer Neurodermitis zu raten, besonders Molkereiprodukte wie Jogurt oder Frischkäse werden oft toleriert.

In Fällen von nachgewiesenen Allergien müssen neben der Konsummilch oft auch Molkereiprodukte vermieden werden. Die Verträglichkeit von Milchprodukten ist abhängig davon, welche Inhaltsstoffe der Muttermilch die Allergien auslösen. In vielen Lebensmitteln sind Milchkomponenten enthalten: Allerdings ist zu berücksichtigen, dass auch Allergien, insbesondere gegen Soya, auftreten können. Je nach Lebensalter des Kleinkindes und anderen Allergien kann eine angemessene Kalziumversorgung durch Mandeln und Sesam, Kohl, Blattspinat, Mangold, Broccoli, Fenchel, Hähnchen und Vollkorn -Produkte sichergestellt werden.

Haselnüsse, Wale, Paranüsse und Peanuts sind stark allergen, während Mandel und Kokos in der Regel besser toleriert werden. Fleischallergien sind sehr rar. Mit ihrem bereits begrenzten Angebot müssen die Betroffenen in der Regel nicht auf Rindfleisch verzichtet werden, sondern sollten auf die biologische Viehhaltung achten. Vor allem das Lammfleisch, Wildfleisch, Geflügel und Rindfleisch wird in der Regel gut toleriert.

Allergieauslösende Früchte und Gemüsesorten können vergleichsweise leicht durch kompatible Varianten ausgetauscht werden. Oftmals werden inkompatible Lebensmittel beim Kochen besser ertragen. Wärme vernichtet die für die Allergie entscheidenden Proteinketten. Unter der Haut befinden sich die meisten allergieauslösenden Stoffe - wie auch die meisten lebenswichtigen Stoffe. "Beheizte Lebensmittel sind oft besser verträglich" Fertigmahlzeiten sollten grundsätzlich vermieden werden, da ihre Zusammenstellung nicht immer klar ist.

Frische Lebensmittel können nicht nur auf solche Zutaten verzichtet werden, sondern beinhalten auch mehr wertvolle Nährstoffe und lebenswichtige Substanzen. Weiterführende Hinweise gibt es in besonderen Rezeptbüchern für Menschen mit Neurodermitis. "Pseudoallergien sind sogar noch verbreiteter als wirkliche Lebensmittelallergien. Gewisse Lebensmittel rufen allergieähnliche Reaktion hervor, ohne dass das Abwehrsystem involviert ist.

Die Reaktion wird durch Substanzen in Lebensmitteln wie z. B. Histamine oder biogenetische Aminverbindungen hervorgerufen, die chemisch gesehen Hautjucken und -rötungen verursachen. Einige Lebensmittel sind histaminhaltig und verursachen Jucken. Die typischen Auslösefaktoren für Pseudoallergien sind: kräftig ausgereifter Frischkäse, Würstchen, Sauerkraut, Schwein, Fische, Krustentiere, Tomaten, Leguminosen, Himbeeren, Ananas, Bananen, Schoko, Champignons oder rot.

Oft werden auch sauren Zitrusfrüchten (Zitronen, Mandarinen, Apfelsinen, Grapefruits, etc.) oder scharfen Gewürzen schlecht verträglich. Es ist keine Zuckerallergie bekannt. Beim Verdauen von Süßspeisen fallen Säurepartikel an, die das Darm-Milieu beeinflussen. Auch bei Neurodermitis hat dies eine ungünstige Auswirkung auf die Epidermis. Süßwaren beinhalten auch versteckte allergieauslösende Inhaltsstoffe wie Farben und Aromen.

Achten Sie darauf, welche Lebensmittel Sie nicht dulden. Stark es Allergen bei ausgewachsenen Tieren sind z.B. Muttern und Nussöl, sowie Fische, in Kinderkuhmilch und Hühnereiern. Verzichte nur auf Lebensmittel, die du selber nicht verträgst. Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt die wichtigsten Ernährungseinschränkungen und finden Sie eine Alternative, um die Inhaltsstoffe der ausgelassenen Lebensmittel zu substituieren.

Vermeiden Sie Lebensmittel, die Histamine beinhalten oder deren Ausschüttung begünstigen, wie z.B. hochreifer Kaese, Bratwurst, Sauerkraut, Schwein, Krustentiere, Fische, Tomaten, Hülsenfruechte, Erbeeren, Schoko, Champignons, Rotwein. Folgende Lebensmittel sind bekannt für allergische Symptome - bitte beachten Sie: Lebensmittelzusatzstoffe wie Askorbinsäure, Sorbinsäure, Propansäure oft ist auch eine Mischung der erwähnten Stoffe für die Symptome verantwortlich, z.B. Wein plus Milch.

Wer eine zielgerichtete Suche nach Nahrung betreiben will, sollte einen exakten Ernährungsplan einhalten, damit auch das schuldhafte Essen auffindbar ist. Treten Symptome an einem Tag auf, ist die Folge vermutlich ein Lebensmittel, das zum ersten Mal während der Ernährung am selben Tag oder am Vortag eingenommen wurde. Danach sollten Sie sich vom ersten Tag an ca. 2-3 Tage lang ernähren, bis es Ihnen wieder gut geht.

Es ist am besten, während der Ernährung eine Form von "Ernährungstagebuch" zu führen, in dem alle Speisen und Getränken vermerkt sind. Wird eine Nahrungsmittelintoleranz vermutet, sollten verdächtige Lebensmittel 14 Tage lang vermieden werden.

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