Lebenserwartung Asthma Bronchiale

Die Lebenserwartung Asthma Bronchiale

In der Regel lässt sich das täglich verwendete Asthmaspray sehr gut leben - ohne Einschränkung der Lebenserwartung. Bei atopischen Erkrankungen (Asthma bronchiale, allergische Rhinitis und Neurodermitis) gibt es eine Vorstufe. Das Asthma ist heute eine Krankheit mit normaler Lebenserwartung und guter Lebensqualität. Die Therapie von Asthma bronchiale ist umso günstiger, je besser sie auf den Krankheitsverlauf abgestimmt ist.

Auswirkung & Vorhersage

Die Früherkennung von Asthma ist besonders bedeutsam. Asthma ist nicht heilbar, aber die Therapiemöglichkeiten sind heute sehr gut. Dabei muss die Lebenssituation eines Menschen nicht beeinträchtigt werden. Wenn ein Asthma unter Kontrolle ist und gut therapiert wird, gibt es vollständige Körperkondition. Ungefähr 10% der olympischen Meister in der Athletik haben Asthma.

Auch kann der Betroffene selbst etwas für einen positiven Verlauf der Erkrankungen tun, indem er richtig und sicher mit seiner erkrankten Person umzugehen weiß (siehe Prävention und Asthma-Patientenschulung). Das Asthma ist eine langanhaltende oder lebenslange Infektion. Ausgenommen davon ist die Kinderkrankheit: Mit der Früherkennung der Seuche und einer sicheren und gut funktionierenden Therapie hat jedes dritte Kind mit Asthma eine Heilungschance bis ins hohe Alter.

Doch die übertriebene Selbstverteidigungsbereitschaft des Organismus hält ein Leben lang an. Generell ist die Asthmaprognose bei Kindern sehr gut. Asthma tritt in 30 bis 50% der Fällen während der Geschlechtsreife auf, kann aber im Alter wieder auftreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankten auch als Erwachsener darunter gelitten haben, ist umso größer, je stärker das Asthma in der Jugend ist.

Allerdings kann auch ein leichtes Asthma im Kindesalter in 5 bis 10% der Fällen später im Alter auftreten. LungenfunktionDie Lungenfunktion eines Kindes mit Asthma ist oft moderat beeinträchtigt. Eine gute Therapie kann auch dazu beitragen, dass ein Erwachsener seine Anfallfreiheit verlängert und seine Symptome lindert.

Gute Behandlung" bedeutet, dass der betreffende Patient zum Spezialisten für seine eigene Krankheit wird und gemeinsam mit seinem behandelnden Arzt eine auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Therapiestrategie erarbeitet und durchsetzt. Lediglich bei unbehandelten Asthma, vor allem wenn keine medikamentöse Therapie zur Atemwegsentzündung eingesetzt wird, besteht die Gefahr einer dauerhaften Schädigung der Atmungsorgane des Betroffenen und dann dauerhafter Symptome.

Im Prinzip können sich verschlechternde Episoden und Asthma-Anfälle, egal wie rasch sie sich ausbreiten, gravierend sein und ohne entsprechende Therapie zum Tod führen. 2. Unter den rund 30 Mio. Asthmatikerinnen und Asthmatiker in Deutschland können rund 70 % mit ihrer Therapie dank entsprechender Arzneimittel und Behandlungen gut auskommen. Allerdings erkranken 1,5 Mio. Menschen in der EU an starkem Asthma mit wenigstens einem drohenden Angriff pro Woche. in der Schweiz.

Vor allem in West-Europa gibt es immer noch einige Asthmatiker, die an Asthmaanfällen erkranken. Mit mehr als 8 Toten pro 100.000 Einwohnern und Jahr führt er an. Doch auch in Deuschland ( (4-8 von 100.000 Menschen pro Jahr) stirbt mehr Asthma als in anderen EU-Staaten (z.B. Frankreich: 2-4, Spanien: < 2).

Etwa 90 % dieser Fälle können durch Verbesserung der Information und der Therapie umgangen werden. Mit einer adäquaten Therapie sind die langfristigen Perspektiven für einen positiven Verlauf der Erkrankung gut. Auch die Lebenserwartung eines gut therapierten Menschen mit Asthma korrespondiert mit der eines Menschen. Dauerhafte Schäden am Lungengewebe durch die Entstehung einer chronischen Obstruktionsbronchitis (mit oder ohne Emphysem) sind rar.

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