Körperliche Phasen der Raucherentwöhnung

Physikalische Phasen der Raucherentwöhnung

Dies ist auch gut für die Verdauung. Betrachten Sie die Raucherentwöhnung als einen Prozess, in dem es manchmal gute, manchmal schlechte Tage gibt. Eine oder zwei Zigaretten können zu einer körperlichen Abhängigkeit führen. Eine weitere effektive Möglichkeit der Raucherentwöhnung sind professionell unterstützte Beratungen und Ergotherapien. Physische und psychische Entzugserscheinungen Die Entzugsphasen werden von klinischen Symptomen physischer und psychischer Natur begleitet.

Auswege aus der Abhängigkeit

In den 60er Jahren begann in den Vereinigten Staaten die Untersuchung der Raucherentwöhnung und die Entstehung von verschiedenen Arten der Raucherentwöhnung. Basierend auf dem Wissen, dass sowohl physische als auch psychologische Einflussfaktoren die Abhängigkeiten in der Tabaksucht beeinflussen, wurden neben der medizinischen Methodenforschung psychisch effektive Ansätze erforscht.

Dabei wurden jedoch viele ineffektive und zum Teil auch fragwürdige Vorgehensweisen entwickelt. Zur Abgrenzung der vielversprechenden und wissenschaftsbasierten Methode von den weniger ernsthaften Ansätzen wurden folgende Evaluationskriterien festgelegt: wissenschaftliche Ableitung und dauerhafte Wirksamkeit, Eignung zur Rückfallprävention oder Möglichkeit der Rückfallbewältigung für die Beteiligten.

Auch bei der hypnotischen Behandlung als wichtigste Methode der Suggestion gelten die gleichen Regeln wie bei der Akkupunktur. Nachteilig ist, dass beide Methoden den Rauchern nicht die Mittel an die Hand gegeben werden, um mit der Krise und den verlockenden Situationen fertig zu werden. Das autogene und muskelentspannende Krafttraining wird oft als Baustein einer Raucherentwöhnungstherapie verwendet, ist aber allein nicht ausreicht.

Die Verhaltenstherapie ist die umfassendste, aber auch die effektivste Methode der Raucherentwöhnung. In der Regel werden sie in der Gruppe, aber auch individuell ausgeführt und gliedern sich in drei Phasen: die Selbstbeobachtung, die akute Entwöhnung und eine Absetzphase, um den Absetzerfolg zu stabilisieren und einen Rückfall zu verhindern. In der Selbstbeobachtung sollen die Aufgaben des Rauchens im täglichen Leben ersichtlich werden.

Die Selbstbetrachtung und damit der Erkenntnisgewinn über die funktionalen Zusammenhänge des bisher automatisierten und unkontrollierbaren Handelns erlaubt die Bereitschaft zur Teilnahme an schwierigen und damit zur Beherrschung der Akutphase und später rezidivkritischen Situationslagen. Auf die Phase der Selbstüberwachung folgt die Phase der Entwöhnung entweder durch die Punkt-Schließmethode (sofortiger Rauchstopp) oder durch die allmähliche Reduzierung des Zigarettenverbrauchs.

Ziel ist es, in der Unterstützungsphase des aktiven Absetzprozesses ein alternatives Verhalten zum Tabakkonsum zu entwickeln. Ziel ist es, einen Nachfolger für das Thema Rauch zu finden und in den Arbeitsalltag zu integrieren. Der Langzeiterfolg der Absetzprophylaxe sollte in der Stabilisierungsphase durch die Identifizierung schubkritischer Zustände und die Erarbeitung und Überprüfung von Strategien (in Rollenspiel und durch zielgerichtete Suche nach schubkritischen Zuständen) gesichert werden.

Zu den medizinischen Maßnahmen gehören die temporäre Verabreichung von Nicotin (Nikotinpflaster, Zahnfleisch, Rauten, sublinguale Tabletten oder Nasenspray) oder die Verwendung von zur Raucherentwöhnung genehmigten Medikamenten der Marken Zyban® ( "Bupropion") und Champix® ("Varenicline"). Der Wirkstoff der Arzneimitteltherapie besteht darin, die Entzugserscheinungen und den Rauchwunsch zu lindern, um den Entwöhnungsvorgang zu erleichter. Eine Nikotinersatzbehandlung sowie die Behandlung mit Biopropion und Vareniclin sind wirksame Maßnahmen, bei deren Verwendung jedoch Restriktionen zu berücksichtigen sind.

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