Kinder von Rauchern

Raucherkinder

Es ist auch bekannt, dass Eltern Vorbilder für ihre Kinder sein sollten. Auch wenn Eltern nur auf dem Balkon oder an der Haustür rauchen, gefährden sie laut Experten die Gesundheit ihrer Nachkommen. Es wird angenommen, dass das Risiko eines plötzlichen Kindstodes (SIDS) durch das Rauchen der Eltern zwei- bis viermal höher ist als in einem rauchfreien Haus. Auch wenn Eltern nur auf dem Balkon oder an der Haustür rauchen, glauben Experten, dass sie die Gesundheit ihrer Nachkommen gefährden können. Obgleich jeder weiß, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, benutzen Jugendliche und Kinder bereits Zigaretten.

Rauchereltern haben auch Kinder oder werden sie vom Tabakkonsum abgelenkt?

Das ist gesundheitsschädlich - das weiss jeder. Es ist auch bekannt, dass ein Elternteil Vorbild für seine Kinder sein sollte. Auch wenn viele Mütter und Väter die gute Absicht haben, mit dem Tabakkonsum aufhören zu wollen, wächst die Mehrheit aller Kinder und jungen Menschen in einem Haushalt mit wenigstens einem Rauchenden auf und räuchert mit ihm.

Was sind die Gefahren für Kinder von rauchenden Familien? Haben die Kinder von rauchenden Müttern und Vätern später geraucht als andere? Nach Angaben des Krebsforschungszentrums der Bundesrepublik lebt die Haelfte aller Kinder und Jugendlicher in der Bundesrepublik mit 8,4 Mio. in einem Haus mit wenigstens einem Rauchenden. Passivrauchen zu Haus und im Fahrzeug ist jedoch besonders schädlich für Kinder, da hier die Schadstoffkonzentrationen besonders hoch sind.

Zudem werden jedes Jahr mehr als 100.000 Kinder zur Welt gebracht, die bereits während der Trächtigkeit den schädlichen Substanzen der Zigarette durch die Rauchentwicklung ihrer Mütter ausgeliefert waren. Schon vor der Empfängnis beginnt das negative Ergebnis eines Rauchens, da das Rauchen die Spermien beschädig. Die Krebsgefahr eines Kind, dessen Eltern eine Zigarette nehmen um 40 % zu.

Besonders während der Trächtigkeit ist das Rauchen besonders gefährdet, da die ungeborenen Babys im Schoß durch die Schnur qualmen und die Toxine für sie besonders nachteilig sind. Laut www.infantologie.de ist die Risikoliste lang: Das Risiko einer Frühgeburt wird durch die rauchenden Mütter vergrößert. Bei Rauchern wird die Anzahl der Stillgeburten um ein Drittel gesteigert. Der plötzliche Kindstod wird um das 7-fache gesteigert, wenn die Kindermutter während der Trächtigkeit mehr als 20 Stück pro Tag zündet.

Die Kinder rauchender Mütter haben bei der Entbindung 200 bis 300 g weniger Gewicht. Für Raucher verdoppelt sich das Kaiserschnittsrisiko. Außerdem verursacht das Rauchen viele andere Probleme bei der Entbindung. Kinder, deren Mutter während der Trächtigkeit rauchte, sind auch nach der Entbindung einem höheren Gesundheitsrisiko unterworfen. Diese leiden wesentlich öfter an Atemwegserkrankungen und Erkältungen (3,5-fach höheres Risiko) und bekommen 30-prozentig öfter eine Erkrankung.

Diese Kinder sind auch öfter von Allergie erkrankt. Dass auch die kindliche Klugheit eine Rolle spielt, ist bekannt: Es ist weniger bekannt: Rauchen die Mütter während der Trächtigkeit mehr als zehn Stück, verringert sich der Intelligenzquotient um neun Prozentpunkte. Einige schwere Erkrankungen wie z. B. Leukämien betreffen nahezu nur Raucher.

Rauchereltern - Raucherkinder? Unglücklicherweise denken auch die Jugendlichen der Rauchereltern immer öfter, dass der Umgang mit Zigaretten Teil des Erwachsenwerdens ist. In einer Untersuchung aus den Vereinigten Staaten kommt man zu dem Schluss, dass sich der Einfluss verschlechtert, wenn beide Seiten miteinander mischen. Ihre Kinder werden drei Mal öfter Raucher. Bei nur einem Raucher ist das Gesundheitsrisiko nur 1,5 mal höher als bei Nichtrauchern.

Interessant ist auch, dass Raucherinnen einen schlechten Einfluß auf die Nachkommen haben. Bei Töchtern von Rauchern besteht jedoch nicht die Gefahr, auch nach dem Zigarettenstiel zu greifen. 2. Als Kinder nach Zigaretten griffen, fehlten einigen Rauchereltern die Einwände. Selbst wenn Sie selbst geraucht haben, sollten Sie Ihrem Baby deutlich machen, dass es sich weigert zu räuchern.

Ein Rauchverbot ist jedoch in der Regel nicht richtig, vor allem dann nicht, wenn die Kinder bereits mit dem Tabakkonsum angefangen haben. Fehlgeschlagene Elternversuche oder Rezidive zeigen, wie abhängig sie vom Tabakkonsum sind. Wenn die Kinder schon älter sind, ist es daher notwendig, ihnen im Dialog klar zu machen, dass Sie diese Abhängigkeiten mit Ihrem Baby unbedingt verhindern wollen.

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