Keuchhustenanfall

Krampfanfall

Einem Kind, das von Keuchhustenattacken geplagt wird, muss viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Noch drei bis sechs Wochen steht der typische Keuchhustenanfall im Vordergrund. Einem Keuchhustenanfall folgt oft Erbrechen. Download Keuchhustenbilder und Fotos. Es wird eine Kombinationsimpfung gegen Keuchhusten, Diphtherie und Tetanus empfohlen.

Foto: 643 Hustenanfälle in Sachsen-Anhalt 2017

Magedeburg ( "dpa/sa") - 643 Hustenanfälle wurden bereits 2017 in Sachsen-Anhalt gemeldet. Dies berichtete die Bildzeitung "Bild" (Freitag) und verweist auf das staatliche Amt für Konsumentenschutz. Ein Experte des Landesamts sagte der Tageszeitung, dass der Krankheitserreger ständig in der Bevoelkerung zirkuliert und dass die Welle der Krankheit konjunkturell zunimmt und abnimmt.

Im Jahr 2012 wurden zum Beispiel 948 Faelle berichtet. Schluckhusten ist besonders für Kleinkinder schädlich. Die Landesanstalt für Konsumentenschutz empfiehlt nachdrücklich, sich impfen zu lassen.

Der gefährlichste Hustenanfall der Kindheit

Zwei. Der keuchende Husten. Wenn eine intelligente und verantwortungsbewusste Frau bemerkt, dass ihr Baby Husten oder Husten hat, hält sie ihr Baby gleich zu Haus, in gleichmäßiger, sauberer Warmluft. Wenn sie es tut, besonders in einer Zeit, in der Krampfhusten vorherrscht, kriegt das Baby keinen Krampfhusten, eine Hustenkrankheit, von der selbst homöopathische Ärzte, die glauben, sie könnten mit ihren exzellenten Medikamenten (nichts) alles rasch abheilen, zugegebenermaßen nicht weniger als vier, sondern bis zu zwölf Monate dauern.

Lediglich Dr. Artur Lutze[1] sagt, dass durch richtig ausgewählte Homöopathika (z.B. weißer Germer, Sonnenhaut, Kupfersamen oder Wurmsamen) dieser Erkältungshusten oft sofort abgetötet werden kann, während er normalerweise achtzehn Schwangerschaftswochen dauert, wenn nichts verabreicht wird, und dass er wahrscheinlich noch lange hält, wenn allopathische Mittel fleißig verabreicht werden.

Aber von allen homöopathischen Patienten ist nur Dr. Lütze die Keuchhustenabschneidung losgeworden, weil seine Kollegen, wie der antimedizinische Naturheilungsprozess, diesen Husten nicht innerhalb von wenigen Tagen heilen können. Übrigens (aber ganz vertraulich gesagt) ist Krampfhusten eine Erkrankung, bei der die Ärzte aller Fakultäten sehr wenig wissen und noch weniger tun können, und die tatsächlich den Glaube an die Heilkraft des Doktors und die Medikamente von Groß und Klein sehr gut schütteln sollte.

Tatsächlich gibt es nur noch wenige Medikamente in der Apotheke, die noch nicht auf Krampfhusten getestet wurden. Häufig tritt der Krampfhusten oder Krampfhusten nur einmal im Jahr auf, vor allem bei Kindern zwischen dem zweiten und achten Lebensjahr, aber auch bei Säuglingen und Zehn- bis Zwölfjährigen; stärker betroffen sind Frauen und Kleinkinder als Jungen und starke Kleinkinder.

Pertussis wurde von Zeit zu Zeit auch bei ausgewachsenen Tieren festgestellt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass so viele Kinder an einem Ort von dieser Erkrankung betroffen sind, insbesondere da im Frühjahr und am Ende des Winterhalbjahres von Keuchhustenepidemien gesprochen wird, die vermutlich (wie die oft zeitgleich auftretende Influenza- und Masern-Epidemie) ihren Grund in gewissen, im Moment noch nicht bekannten Luftzuständen haben.

Man sagt auch, dass dieser Huste auch ansteckend ist und dann sechs Tage nach der Infektion auftritt. Krankenschwestern und -pfleger, deren Schützlinge an Pertussis erkrankt sind, erleiden jedoch gelegentlich einen vergleichbaren Reizhusten. Aber sehr oft kann ein Keuchenhusten bei Kinder, die viel mit Keuchhustenpatienten zu tun haben, auch auf Imitation beruht.

Auf jeden Fall ist es gut, die gesunden Säuglinge von solchen Menschen fernzuhalten. Merkwürdig an dieser Erkrankung sind die regelmäßig auftretenden krampfartigen Hustenattacken, die jeweils mit einer längeren, pfeifenden Inhalation beginnen, gefolgt von fünf, sechs oder mehr kurzen und schrillen Expektorationen, die so rasch aufeinander folgende, dass eine Inhalation zwischendurch nicht mehr möglich ist.

Nur am Ende des Hustenschlags taucht die Inhalation als langgezogenes, keuchendes Seufzen oder schrilles Pfiffen wieder auf. Einige dieser merkwürdigen Ein- und Ausatemungen formen jeden einzigen Keuchhustenanfall, der bis zu 2 min dauert; sie können so rasch aufeinander aufbauen, dass das Kleinkind buchstäblich festsitzt, d.h. außer Atem gerät und kurz vor dem Ersticken ist.

Nachdem der Anfall entweder ganz von selbst oder durch Emotionen, Wut, Schock, Tränen oder Gelächter, Fressen, kalte und unsaubere Atemluft, kräftige Körperbewegungen ausgelöst wurde, ist das Kinde noch etwas müde und schwitzend, kommt aber bald, anscheinend ganz gut, zu seinen Spielen zurück oder fragt nach Nahrung und Getränken.

Erst wenn die Krampfanfälle (deren Zahl zu Beginn und später in 24 Std. auf 40 ansteigen kann) aufeinanderfolgen, leidet das Baby, ist müde, blass und beschwert sich auch in der Zwischenzeit über Schmerzen in der Brust und im Kopf. Die gesamte Erkrankung fängt und hört jedoch nicht mit den geschilderten krampfartigen Hustenattacken auf, sondern es treten vor Beginn und nach dem Wegfall dieser Krampfanfälle weitere Symptome der Erkrankung auf.

Wenn die ganze Keuchhustenerkrankung beginnt, gibt es nur die Anzeichen einer Erkältung und Lungenkatarrh, die mit hohem Alter verbunden sind (Stauung der Nasenschleimhaut, häufige Niesattacken, gerötete und trockene Augen) und diese erste Periode, die die Ärzte auch Katarrhalie genannt haben, kann Tage und wochenlang dauern. Dazu gehören die eigenartigen Hustenattacken, die in den ersten zwei Tagen immer schwerer und häufig werden, dann lange Zeit in gleicher Art und Weise anhalten und schließlich nach und nach (selten plötzlich) an Schwere und Frequenz nachlassen.

Nun tritt die dritte, so genannte Critical- oder Schleimperiode ein, in der der Hust seinen eigentümlichen Krampfcharakter verloren hat, weniger qualvoll, feuchter und löslicher wird und einen reichlich vorhandenen weißlich oder grünlich-gelben Schlamm aus der Lungenflüssigkeit transportiert, der von vielen Kinder unmittelbar eingenommen wird. Dieser Zeitraum dauert auch noch einige weitere Woche an und beginnt erst nach und nach, wenn keine anderen Erkrankungen durch Krampfhusten auftreten.

In den meisten FÃ?llen fÃ?hrt die Keuchhustenerkrankung, die manchmal auch einen friesischen oder rötlichen Ausschlag trÃ?gt, zu einer vollstÃ?ndigen Heilung, geht kaum mit dem Tode und sehr selten durch Erstickung zu Ende, verursacht aber oft Folgeerkrankungen, besonders wenn sie lange Zeit andauert und sehr gewaltreich ist.

Um einen keuchenden Husten zu vermeiden, sollten alle Ursachen von Katarrh (besonders schnelle Veränderungen zwischen warmer und kalter und kalter, rauer, unreiner Raumluft sowie Hitze und Erkältung), insbesondere während einer Hustenepidemie, vermieden werden. Dann sollten sie so weit wie möglich von anderen, die unter Krampfhusten leiden, ferngehalten werden, denn es sieht so aus, als ob die meisten Schüler in der Schulzeit, auf dem Spielplatz und in der Kindergesellschaft Krampfhusten bekommen.

Bei einem solchen Erkältungshusten sollten die Schüler überhaupt nicht zur Schulbank gehen. Der kleinste Katarrhanfang muss dann sorgfältig überwacht werden[116] und das Baby muss unverzüglich in gleichmäßig erwärmter, sauberer Umgebung, bei Tag und bei Dunkelheit, im Wohnzimmer und in möglichst ruhiger Umgebung (nicht herumtollen) gehalten werden.

Sind Fieberschübe vorhanden, bleibt das Baby im Bett. Allerdings wird gelegentlich gesagt, dass ein Emetikum, das beim ersten klaren Beginn des krampfartigen Zeichens gegeben wurde, die weitere Entstehung der Erkrankung behindert hat, doch ist große Sorgfalt geboten. Generell sollten alle Gelegenheiten, die einen Reizhusten verursachen könnten, möglichst unterlassen werden. Bei Anfällen muss das Baby unverzüglich angehoben und nach vorne gebeugt werden; der zähflüssige Zahnschleim wird mit dem Zeigefinger aus dem Mund entfernt.

Auch in dieser Zeit ist eine saubere, gleichmäßige Wärme für die Inhalation unerlässlich, ebenso wie eine starke, aber schonende Ernährung (Milch, Wurst, Ei) und von Zeit zu Zeit ein Warmbad. Mit Hannons belebender Fleischnahrung sollten Keuchhustenattacken sehr bald (spätestens in 14 Tagen) aufhören. Wenn der krampfhafte Husten gleich bleibend ist und überhaupt nicht nachgeben will, dann ist nur Hilfe vom Wohnungs- und Wohnortwechsel zu erwarten, insbesondere von Aufenthalten in der warmen und reinen Landluft oder im Berg.

Nach dem Ende der Erkrankung müssen die oben erwähnten Ursachen des Erbrechens jedoch noch einige Zeit vermieden werden; wenn die Erkrankung zu früh ausbricht, kann sie leicht wieder auftreten.

Auch interessant

Mehr zum Thema