Keuchhusten wie oft

Krampfhusten wie oft

Die Mütter geben keine Ersatzimmunität weiter und egal ob der Schutz vor Keuchhusten durch Krankheit oder Impfung erworben wurde - schon nach wenigen Jahren nimmt er wieder ab. So erkranken auch Erwachsene immer wieder, oft unbemerkt. Häufig führen die Hustenanfälle zum Ersticken von zähflüssigem Schleim und anschließendem Erbrechen. Hust-Sirupe sind oft unwirksam, Codein ist das wirksamste. Keuchhustenenzephalopathie manifestiert sich in Krämpfen und Schläfrigkeit oder Bewusstlosigkeit des Kindes.

Keuchhusten nimmt zu?

Wurde Keuchhusten oft vernachlässigt? Im Vereinigten Königreich verbreitet sich Keuchhusten, weil das Impfprogramm nicht ausreicht. Keuchhusten könnte bei einem Viertel aller Patienten, die wochenlang in England einen Hausarzt aufgesucht haben, auftreten - ohne dass dies richtig erkannt wird. Bei 280 Kleinkindern, die wegen eines anhaltenden Hustens einen Halsabstrich machen mussten: 20 % fanden den Auslöser für das Krankheitsbild Borreliose.

Die meisten dieser Kleinkinder waren grundsätzlich impfen lassen, hatten aber entweder eine nötige Erfrischung ausgelassen oder waren zu lange im Rückstand. Weil die schwersten Beschwerden wie zum Beispiel extremer Hustenanfall in der Nacht auftreten, haben Ärzte oft eine Fehldiagnose gestellt, weil sich die betreffenden Säuglinge oder Kleinkinder morgens unscheinbar aufführen.

Anders als in Grossbritannien sind hier vier Schutzimpfungen bis zum Alter von zwei Jahren serienmässig. Aber auch bei Keuchhusten bei Säuglingen (trotz kompletter Grundimmunisierung) und im Erwachsenenalter (aufgrund von Impfausfällen in der Jugend ) ist seit der Jahrhundertwende eine Steigerung zu beobachten.

Heuschnupfen/ Diphtherie/ Keuchhusten/ Kinderlähmung - Dr. med. Dr. Kalteis und Dr. Müller-Ilic

Eine Stichimpfung gegen Wundstarrkrampf, Diphterie, Keuchhusten und Kinderlähmung - ohne Umwege! Wundstarrkrampf: Der Tetanus-Erreger kommt vor allem in der Erdmasse vor. Wundstarrkrampf ist lebensbedrohend, z.B. durch Verkrampfungen der Atmungsmuskulatur. Da bei älteren, ungeimpften Menschen die Tetanuskrankheit häufig auftritt, ist jeder dritte Krankheitsfall trotz guter ärztlicher Intensivbehandlung zu Ende.

Diphterie: Die Diphterie war Ende des 19. Jh. eine der häufigsten Todesursachen für deutsche Minderjährige und wurde damals auch als "Würgeengel" bezeichnet. Bei Erwachsenen kann es auch zu Diphterie kommen. Durch die hohe Impfquote ist die Krankheit in der Bundesrepublik eine Seltenheit. Keuchhusten: Nur bei Kindern gibt es Keuchhusten und das habe ich schon einmal gehabt.

Keuchhusten tritt mittlerweile vor allem bei Deutschen auf! Impfungen oder Krankheiten schützen für höchstens 10 Jahre. keuchender Keuchhusten wird oft nicht erkannt! Bei jedem zehnten ausgewachsenen Menschen mit langem Keuchhusten wird dies nicht mitbekommen. Bei Neugeborenen und Säuglingen ist das Infektionsrisiko durch unentdeckten Keuchhusten hoch. Die Krankheit kann bei den jüngsten Kindern lebensgefährlich werden.

In den 1960er Jahren wurde durch die orale Polio-Impfung die Krankheit in der Bundesrepublik verboten. Doch die Krankheit wird nicht ausgelöscht! Polioviren können in die Bundesrepublik eingeführt werden (z.B. durch die Reise in afrikanische und südostasiatische Länder). Zur Vorbeugung von Polio-Ausbrüchen sind 90 % Impfungen notwendig. Während des Krankheitsverlaufs können die Erreger auch das nervöse System befallen (z.B. Meningitis, Lähmungen der Arme und Beine, Emiplegie, Herzinsuffizienz).

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