Keuchhusten Verlauf Erwachsene

Krampfhustenkurs Erwachsene

Neugeborene und Kleinkinder, die manchmal einen tödlichen Atemstillstand erleiden können, sind besonders gefährdet. Im Falle von Zweit- und Mehrfacherkrankungen kann jedoch von einem deutlich milderen Verlauf ausgegangen werden. Das bedeutet, dass Erwachsene, die an einer leichten Keuchhustenerkrankung leiden, zum Beispiel Kinder ohne Immunschutz, mit einer schweren Infektion infiziert werden können. Säuglinge, die mit Keuchhusten infiziert sind, sind besonders stark betroffen. Bei Jugendlichen und Erwachsenen nimmt die Zahl der Keuchhustenerkrankungen zu.

Keuchhusten: Wenn Ihr Keuchhusten unklar ist, denkt an Keuchhusten.

Hustenkrankheiten bei Kindern und Heranwachsenden stellen das Rückhaltebecken für die Durchblutung des Bakterienbakteriums Morbus Borreliose dar. Von der Ständigen Impfausschuss (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Bonn wird seit Jänner 2000 empfohlen, alle Kleinkinder und Jugendliche bis 18 Jahre gegen Keuchhusten zu vakzinieren.

Die Stadien der Keuchhusteninfektion (Dauer: 1 bis 2 Wochen) sind durch nichtspezifische Beschwerden der Oberluftwege mit Erkältung, Erkältungskrankheiten und mildem Fieber charakterisiert. Lediglich im Konvulsivumstadium (Dauer: 3 bis 8 Wochen) tritt der für Stakkato charakteristische Reizhusten auf. Bei paroxysmalem Erkältungshusten kommt es zum inspirativen Zug und Emesis, oft einhergehend mit Blaufärbung.

Die atypischen Verläufe der Krankheit kommen vor allem bei Heranwachsenden und Erwachenden vor. Oft verbleiben die Patientinnen im katarrhalischen Zustand. Allerdings leiden 65 % der Heranwachsenden und Erwachsene an Hustenanfällen über 21 Tage, 44 % an zusätzlichem Brechreiz und 11 % an dem typischen inspiratorischen Zupfen. Der Spezifitätsgrad beträgt 100-prozentig ( "Goldstandard"), die Empfindlichkeit jedoch nur 60 bis 70-prozentig.

Die erfolgreichste Kultivierung des Erregers ist im katarrhalischen und frühem Konvulsivumstadium. Bluttests, wie der Test von spezifischen Antikörpern gegen fadenförmiges Blutglutinin oder Pertussis-Toxin, eignen sich besonders für die Diagnostik im Spätverlauf, also etwa drei Monate nach Beginn des Hustens. Aufgrund der kurzen Besiedlung der Schleimhaut ist ein unmittelbarer Krankheitserregernachweis bei Heranwachsenden und Großen nur für einen kurzen Zeitraum möglich.

Falls der Keuchhusten länger als sieben Tage unklar ist, sollte der behandelnde Arzt den Keuchhusten in die Differentialdiagnose aufnehmen und, wenn möglich, einen Nasopharynxabstrich anbringen. Die Zunahme der Keuchhusteninfektionen im Jugendalter und im Erwachsenalter ist zum Teil darauf zurück zu führen, dass die Schutzfrist der Schutzimpfung voraussichtlich auf einen Zeitabschnitt von 10 bis 15 Jahren beschränkt ist.

Zwar hat sich in den vergangenen Jahren in den neuen Ländern eine große Gruppe von Jugendlichen herausgebildet, die zwar nicht krank und impfen, aber wir stellen derzeit eine stetige Steigerung der Keuchhustenerkrankungen in dieser Altersklasse fest. Es wird daher bis zum 18. Geburtstag geraten, die Schutzimpfung mit einem apikalen Keuchhustenimpfstoff nachzuholen oder abzuschließen.

Bis zum Alter von 14 Jahren sind vier Impfstoffdosen erforderlich, zwischen 14 und 18 Jahren sind nur zwei Impfstoffdosen für die Basisimpfung erforderlich. Zur Zeit ist das Präparat als einziger deutscher Impfschutz für die Basisimpfung von 11- bis 18-Jährigen genehmigt. Die Impfung trägt wesentlich dazu bei, die Durchblutung des Keuchhustenerregers zu reduzieren.

Fachliteratur: J. H. Hoppe, J., et al. im Manual der DGP, 3. Auflage: 368f.

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