Keuchhusten Impfung Schweiz

Hustenschutzimpfung Schweiz

Impfungen schützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor dieser Krankheit und verhindern schwere Verläufe bei Säuglingen. von Infektionskrankheiten weltweit, auch in der Schweiz. Dafür gibt es mehrere Gründe, wie die suboptimale Wirksamkeit der Impfstoffe, die unzureichende Impfquote in der Bevölkerung, der fehlende Langzeitschutz nach Impfung und Krankheit und die fehlende Herdenimmunität. Das Bundesamt empfiehlt nun, auch Erwachsene gegen Keuchhusten zu impfen. Natürlich gibt es keine Impfung gegen Keuchhusten allein.

Jetzt sollen auch die Erwachsenen gegen Keuchhusten geimpft werden - Schweiz

So hat das BAKOM die Anzahl und Frequenz einiger Impfaktionen den neuesten Ergebnissen angeglichen. Nun schlägt das BFM vor, auch die Erwachsenen gegen Keuchhusten zu beimpfen. Damit sollen vor allem Babys vor dieser hoch ansteckenden und gefaehrlichen Erkrankung geschuetzt werden, teilte das BAKOM am vergangenen Montagabend mit.

Es wird geschätzt, dass 4000 Kindern und Jugendlichen pro Jahr diese Ansteckung zugefügt wird. Jedes Jahr müssen etwa 50 Patienten wegen Keuchhusten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sie sind mehrheitlich Kleinkinder. Weil in den meisten FÃ?llen Erwachsener die Erkrankung auf Kleinkinder Ã?bertragen, ist die Impfung gegen Keuchhusten nun auch fÃ?r junge Menschen und alle, die regelmÃ?Ã?igen Umgang mit Kleinkindern haben, empfehlenswert.

Ebenfalls geändert wurde die Impfempfehlung für die Impfung gegen Zervixkrebs ( "HPV") bei Jugendlichen. Bei den 11- bis 14-Jährigen empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Impfkommission nur noch zwei statt drei Impfungen. Für Menschen ohne vorhergehende Tollwut-Impfung, die durch potentiell tollwütige Tiere geschädigt wurden, wurde die Anzahl der empfohlenen Impfungen von fünf auf vier verringert.

In der Schweiz gibt es zu wenig Impfungen.

Sie ist eines der wohlhabendsten Staaten der Erde und leidet derzeit unter einem Engpass von 16 bedeutenden Vakzinen. Dies geht so weit, dass der Arzt seinen Patientinnen und Patienten eine Alternative vorzuschlagen hat. Die " kombinierten Schutzimpfungen ", die mit einer Injektion gegen mehrere Erkrankungen wie z. B. Diphterie, Wundstarrkrampf, Kinderlähmung, Keuchhusten und eine gewisse Art von Gehirnhautentzündung vorbeugen, sind vor allem von Versorgungsengpässen geprägt.

Aufgrund der Lieferengpässe der Pharmahersteller sind die Mediziner auf Rückstellungen in örtlichen Krankenhäusern und Krankenhäusern oder auf Lagerbestände von Großhändlern angewiesen. Doch nicht nur in der Schweiz gibt es keine Impfstoffe. "Dies ist kein schweizerisches, sondern ein international ausgerichtetes Problem." Laut dem externen Verweis der Weltgesundheitsorganisation meldeten 77% der EU-Staaten seit Jahresbeginn einen Rückgang von Impfungen.

Zudem wird die Fertigung stärker zentralisiert, einige wenige Pharmakonzerne - wie die schweizerischen Unternehmen wie z. B. die Konzerne von Novartis und Roches oder die Unternehmen der Gruppe mit dem Namen PFISER und SONOFI - beherrschen einen grossen Teil des Markt. Laut einem Report des französischen schweizerischen TV-Magazins" können Impfungen, die nur zu einem gewissen Lebenszeitpunkt (Geburt, Verletzungen, Auslandsreisen etc.) eingesetzt werden, für Pharmakonzerne weniger profitable Perspektiven eröffnen als regelmässig einzunehmende Impfungen.

Auch die Prüf- und Genehmigungsverfahren für neue Vakzine sind für Unternehmen sehr aufwendig. Die geringe Größe der Schweiz könnte eine weitere wichtige Funktion übernehmen, so der Geschäftsführer von Demandchamps.

"Die Impfkommission und das BAG haben im Juni den Ärzten eine Empfehlung gegeben, wie sie die Vakzindosen verbreiten und verwenden sollen. Ausserdem hat die Infektiologische Vereinigung der Schweiz für bestimmte Schutzimpfungen empfohlen. In der Schweiz wird zum Beispiel eine Tetanusimpfung für Menschen empfohlen, die mit einer Verletzung ins Krankenhaus einreisen.

Also, was sollten Mediziner tun, wenn die Diphtherie-Tetanus-Kombination ausläuft? "Sie müssen eine andere Wirkstoffkombination verwenden, die auch einen lmpfstoff gegen Kinderlähmung oder Keuchhusten enthält." Letztendlich gibt man einer Frau eine Kinderlähmung oder Hustenimpfung, die sie nicht brauch. Das ist nicht schädlich, aber lästig, weil man den Betroffenen nur das gibt, was sie brauchen", sagt er.

Der Arzt muss auch darüber nachdenken, ob eine Impfung notwendig ist. Zum Beispiel wird eine Polio-Impfung für die Reise in ein bestimmtes Land empfehlen. Mangels geeigneter Vakzine müssen die Mediziner jedoch im Einzelnen überlegen, ob sie die betroffene Patientin nicht immunisieren oder ein Kinderserum einnehmen.

Abschließend kann die Impfung für gewisse Menschen zugunsten von dringend benötigten Menschen verschoben werden. "Die Impfung gegen Keuchhusten für Menschen zwischen 25 und 29 Jahren und für Mütter im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel wird vom BAG empfohlen. Die verbleibenden Impfstoffdosen für die Schwangerschaft speichern wir derzeit, damit sie die Impfstoffe an die Säuglinge weiterleiten können", erläutert Dr. med. Laurence P. E. M. E. M. E. von der Abteilung für Reisediagnostik und Impfung des Universitätsspitalausbaus.

Die meisten Patientinnen haben gut auf diese Veränderungen reagiert. Das jüngste Umsetzen von zwei Regierungsempfehlungen im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit dem Bericht über die Beschaffung und den Vertrieb von Impfstoffen gibt Zuversicht. Zum anderen sind die Produzenten rechtlich dazu angehalten, ausreichend Impfstoffdosen an ein Zentrallager zu senden, damit die nationalen Anforderungen für drei bis vier Monate erfüllt werden können.

Die Lagerhaltung verlief bisher schleppend - und für einige wichtige Impfungen gibt es noch keine Bestände. Ein mögliches Zukunftskonzept für die Schweiz könnten laut des Unternehmens die Länder Großbritannien und Oesterreich sein, die einen Zentralimport von Impfstoffen etabliert haben. Mit einem Unternehmen könnte man vereinbaren, dass es eine gewisse Anzahl von Impfstoffdosen zu einem bestimmten Betrag bereitstellt.

Sollte das Untenehmen die vereinbarten Impfstoffdosen nicht einhalten, muss es eine Geldbuße zahlen. "Derzeit beliefern die Hersteller die Länder, mit denen sie ein weltweites Lieferabkommen geschlossen haben, um Geldbußen zu verhindern. An letzter Stelle stehen Staaten wie die Schweiz mit einem freien Markt", erläutert er.

Die Impfung ist in der Schweiz nicht zwingend vorgeschrieben, so dass die Patientinnen und Patienten selber bestimmen können, ob sie sich impfen lassen wollen. Allerdings wird im Schweizer Impfaktionsplan eine Impfung gegen bestimmte Erkrankungen in gewissen Lebensabschnitten sowohl für die Allgemeinbevölkerung als auch für Hochrisikogruppen empfohlen. Grundlage der Empfehlung sind die laufend aktuellen Gutachten der Eidg. Impfkommission, des Bundesamtes für Gesundheitswesen, des Bundesamtes für Arzneimittel, der Weltgesundheitsorganisation und der Schweiz.

Impfkosten werden in der Regel durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung getragen. Allerdings gibt es einige Ausnahmeregelungen, wie die Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV), die nur durch bestimmte kantonale Programme abgedeckt ist, und die Impfung bei Reisen ins Ausland, die in der Regel nur durch eine Zusatzversicherung abgedeckt sind.

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