Keuchhusten Impfstoff

Pestalozzi

Homöopathische oder gar antibiotische Behandlung schützt nicht vor Komplikationen des Keuchhustens. Ein Keuchhustenimpfstoff (Synonym: Keuchhustenimpfstoff) ist ein Impfstoff gegen Keuchhusten, also gegen Infektionen mit dem Bakterium Bordetella pertussis. Eine Studie zeigt nun, dass der Impfstoff vor der Krankheit schützt, aber nicht vor einer Infektion. Keuchhusten herausfinden: Ansteckungsquelle, Übertragung, Krankheitsbild sowie die Behandlung der Krankheit und möglicher Impfstoffe.

Nach wie vor schwer mit Keuchhustenimpfungen

Bei Impfungen mit azellulären Keuchhustenbestandteilen treten seit einigen Jahren wieder einmal Schwierigkeiten auf. Einer der Gründe dafür ist die weltweite Zunahme der Nachfragesituation. Drei von vier für die Behandlung von Erwachsenen zugelassenen Impfungen sind in der Bundesrepublik nicht erhältlich: die Impfung gegen Kinderlähmung (Boostrix Kinderlähmung und Repevax), die zusätzlich zu Keuchhusten, Diphtherie und Wundstarrkrampf und TdaP-Immun, ein Tetanus-Diphtherie-Pertussis-Impfstoff (TdaP).

Krampfhusten / Keuchhusten

Übrigens sind es oft die Mütter, die ihre Kleinen unbewusst infizieren. Der Hustenanfall kann wochenlang andauern und verhindert, dass das Kind schläft, isst und atmet. Eine beachtliche Zahl von Babys würde in der ganzen Welt ohne Schutzimpfung jedes Jahr an Keuchhusten erkranken. Homöopathische oder gar Antibiotikabehandlung ist kein Schutz vor den Folgen des Hustens.

Ungeachtet aller dank der Impfung erzielten Erfolge ist das Keuchhustenrisiko bei nicht geimpften Menschen in der ganzen Welt immer noch recht hoch (geschätzte 7'400 Erkrankungen im Jahr 2012, darunter der Tod eines 14-tägigen Neugeborenen). Unbewußt infizieren die Mütter oder ältere Kinder, die ihre drei Impfstoffe noch nicht erhalten haben.

Effektive Impfungen schützen vor Keuchhusten!

Schluckhusten - Impfung während der Trächtigkeit?!

Nach Jahrzehnten der Anstrengungen, die Anzahl der durch umfassende Impfstrategien verursachten Hustenerkrankungen deutlich und dauerhaft zu reduzieren (siehe hier) und die derzeitigen Vakzine und Impfprogramme vor allem nicht in der Lage sind, die einzigen von Infektionskomplikationen realitätsnah gefährdeten Kleinkinder zu beschützen, ist in den vergangenen Jahren aus den anglo-amerikanischen Staaten eine neue Impfzielgruppe für Keuchhusten mehr und mehr ins Visier genommen worden:

Im Rahmen einer großen Untersuchung (Baxter 2017), deren Verfasser mit allen großen Herstellern von Impfstoffen wirtschaftliche Interessenskonflikte zulassen müssen, wurde erforscht, inwieweit die Pertussis-Impfung der Schwangeren die im ersten Lebensjahr gebärenden Babys vor Pertussis-Infektionen schützen soll. In den ersten beiden Lebensmonaten wurden knapp 150.000 Fälle beobachtet, siebzehn (17!) Fälle von Keuchhusten (sechzehn bei ungeimpften Frauen, eine bei geimpfter Mutter) - angesichts dieser niedrigen Absolutzahl sind die Ergebnisse natürlich mit einer bestimmten Zurückhaltung zu behandeln, da sie anfällig für Misserfolge sind....

Ängste aus anderen Untersuchungen, dass die maternalen Antikoerper die Immunreaktion des Kleinkindes auf die von ihm selbst verabreichten Schutzimpfungen verschlimmern koennten (sog. Blunting), wurden in der Baxter-Studie nicht bestaetigt: Der durch die Mutterimpfung im ersten Lebensjahr erzielte Schutzgrad betrug fast 70% pauschal. Diese Beeinflussung der eigenen Immunreaktion des Babys durch maternale Antibiotika ist von großer Bedeutung, da befürchtet wird, dass eine Abstumpfung den Langzeitschutz durch Schutzimpfung (falls überhaupt vorhanden....) beeinträchtigen und zu einer Verschiebung der Keuchhustenfälle in die Kindheit führt (Bento 2017).

Ein Bericht (Bento 2017), der 2017 im Blatt des Zentrums veröffentlicht wurde, verweist auf eine weitere ungeklärte Fragestellung der Schutzimpfung gegen Keuchhusten während der Trächtigkeit, den Zeitpunkt. Bisher gibt es keinen klaren Einvernehmen über den "optimalen" Zeitpunkt der Impfungen; bei älteren Arbeiten wurde das dritte Trimester bevorzugt (Savage 1990), während jüngere Arbeiten das zweite Trimester bevorzugen (Eberhardt 2016).

Zudem gibt es einige methodologische Schwachstellen und Probleme in der Baxter-Studie, die ihre Gültigkeit erheblich beeinträchtigen: Erstens ist die Untersuchung explizit auf Mutterkinder begrenzt, die mit dem Whole Germ Pertussis Vaccine (wP) impfen. Insbesondere im Bezug auf mögliche Abstumpfungen unterscheidet sich das Kind von Mutter mit anfänglicher Vakzination (Bento 2017) jedoch merklich.

Weil in den kommenden Jahren (zumindest in der westdeutschen Welt) der Prozentsatz der zunächst in AP immunisierten Frauen auf nahezu gleich Null zurückgehen wird, ergibt sich die Fragestellung nach der Bedeutung der Resultate von Bauxter für die heutige und künftige Generation von Müttern und Säuglingen. Andererseits klärt die vorliegende Arbeit nicht wirklich die Voraussetzungen, nach denen die Prüfung auf Keuchhusten (eine sogenannte PCR-Untersuchung) durchgeführt wurde: Es ist einfach nicht dasselbe, wenn die Arbeit schreibt: "Innerhalb von 5 Tagen vor oder nach dem PCR-Test erhielten alle Kinder eine Diagnose von Husten oder Pertussis" oder wenn - und das allein wäre ein naturwissenschaftlich sauberer Vorgang - es wäre: "Innerhalb von 5 Tagen erhielten alle Kinder eine Diagnose von Husten oder Keuchhusten, die einen PCR-Test unterzogen wurden.

"Im ersten Fall, dem des Untersuchungsdesigns, ist vollkommen ungeklärt, nach welchen Gesichtspunkten bei Kindern mit Keuchhusten oder Keuchhusten geforscht und festgestellt wurde und wie gewährleistet wurde, dass alle oder mindestens ein Teil davon abgedeckt war. Laut Untersuchungsdesign wurde kein PCR-Test ohne Hustensymptomatik vorgenommen - ausschlaggebend wäre jedoch, dass kein Hust ohne einen nachfolgenden PCR-Test blieb - eine methodologische Unreinheit, die nur im ungünstigsten Fall linguistisch sein kann, im ungünstigsten Fall aber ausschlaggebend ist.

Ungeachtet dieser Einschränkungen: Die Baxter-Studie belegt einmal mehr, dass der Impfschutz in den entscheidenden ersten Lebensjahren nach heutigem Wissensstand mit keiner anderen Schutzimpfstrategie so weit erreicht werden kann - im Gegensatz dazu hat die Baxter-Studie einmal mehr bewiesen, dass die Schutzimpfung der Mütter nach der Geburt ("Cocoon-Strategie", wie von der Stiftung für die Sicherheit des Kindes unangetastet bleibt) keinen erkennbaren Schutzwert bietet.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Untersuchungen zur Unbedenklichkeit der Hustenimpfung während und während der Trächtigkeit. Die meisten von ihnen folgerten, dass es keinen Anstieg der Beschwerden während oder direkt nach der Trächtigkeit gab, ungeachtet dessen, ob die vorherige Tetanusimpfung (weil die Hustenimpfung immer in Kombination mit Wundstarrkrampf und Diphterie durchgeführt wurde) mehr oder weniger als 5 Jahre zurückliegt (Kharbanda 2016, Marokko 2016, Sükumaran 2015);

Das ist besonders schwierig, da die Hustenimpfung nicht als Einzelimpfstoff, sondern in Verbindung mit dem Tetanus- und Diphtherie-Impfstoff und damit mit dem Wirkstoff Alu, der zweifellos neurotoxisch ist, durchgeführt wird.

In Anbetracht der weit verbreiteten Verwendung von Aluminium-Verbindungen in den heutigen Vakzinen ist die Wirkung von Aluminium, das per Injektion (Spritze) verabreicht wird, auf das Immun- und Nervensytem der geborenen Säuglinge bereits alarmierend schlecht erforscht. Wir wissen nichts über die Wirkung dieser Substanzen auf das Abwehrsystem, das Nervenzentrum und die Entstehung von Kindern, die von der parenteralen Aluminiumbelastung vor der Entbindung betroffen sind.

Diese Fragen hatte und hat keine der Untersuchungen zur "Sicherheit" der Keuchhustenimpfung während der Trächtigkeit zum Gegenstand. Eigentlich ist ein Keuchhusten-Impfstoff kein großes Hindernis - er existierte bis vor einigen Jahren, als der Produzent ihn aus ökonomischen Gründen vom Markt nahm. Wenn - wie zu erwarten ist - die Empfehlungen zur Keuchhustenimpfung für Schwangere übernommen werden, muss mit Nachdruck gefordert werden, dass ein individueller Keuchhustenimpfstoff ohne Aluminiumzusätze wieder zur Verfügung steht.

Andernfalls sehen sich zukünftige Mütter und Väter mit dem Problem konfrontiert, für ihr neugeborenes Kind eine Absicherung gegen Keuchhusten zum jetzigen, vollkommen unabsehbaren Risiko der Aluminiumbelastung ihres zukünftigen Sohnes zu kaufen. Auf jeden Fall müssen wir rechtzeitig Langzeituntersuchungen verlangen, die die Gesundheitsentwicklung derjenigen Kindern überprüfen, die dieser neuen Interventionsqualität ausgeliefert sind - obwohl solche Untersuchungen für die nach der Entbindung impfen lassen den Kindern nur wenige Jahrzehnte zu spät sind....

Was wird aus der Empfehlung zur Schutzimpfung, wenn Keuchhusten-Lebendimpfstoffe bald auf den Markt kommen? Lebendvakzine beinhalten zum einen kein Alu, zum anderen sind Lebendvakzine während der Trächtigkeit nach derzeitigem Wissensstand ein Tabuthema - aber bis vor wenigen Jahren waren es noch Gesamtimpfungen...... Aktuelles: Eine sehr umfangreiche Studie (Sukumaran 2018) will nun die Fragen der Impfsicherheit auch über die unmittelbaren peripartalen Zeiträume hinweg klären:

Mehr als 400.000 Patienten wurden daraufhin überprüft, ob die Sterblichkeitsrate der betroffenen Patienten oder die Anzahl der Spitalaufenthalte in den ersten sechs Lebensmonaten nach der Schutzimpfung der Schwangeren gegen Keuchhusten oder Influenza gestiegen war. Die Ergebnisse waren sowohl beruhigend als auch beunruhigend - für beide Faktoren gab es keinen signifikanten statistischen Vergleich zwischen geimpften und ungeimpften Mutterschaften.

Für die Studienautoren ist dies ein Beweis für die Impfsicherheit. Im gleichen Ausmaß zeigt diese Prüfung aber auch ihre Sinnlosigkeit - denn: Warum sollte ich während der Trächtigkeit geimpft werden, wenn ihre dann geborenen Sprösslinge in keiner Hinsicht von der Mortalität und dem Krankenhausaufenthalt profitierten?

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