Keuchhusten Erwachsene Ansteckung

Krampfhusten bei Erwachsenen

Der Inkubationszeitraum für Keuchhusten beträgt in der Regel fünf bis zwanzig Tage, in der Regel aber zehn bis vierzehn Tage. Sie beschreibt die Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit. Genau deshalb sind Erwachsene eine ernste Infektionsquelle für Säuglinge und Kleinkinder. Die Infektion mit Keuchhusten tritt in der Regel bereits im Säuglings- oder Vorschulalter auf, insbesondere bei unzureichendem Impfschutz. Oftmals übertragen Erwachsene, die nicht merklich krank oder geimpft sind, die Bakterien auf Kinder.

Krampfhusten (Keuchhusten) - Ursachen, Wirkungen, Therapien, Vorbeugung

Keuchhusten (auch Keuchhusten genannt) ist nach wie vor eine der verbreitetsten Infektionserkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern auf der ganzen Welt. Keuchhusten ist hoch ansteckend und verursacht Hustenanfälle. Keuchhusten macht rund 60 Mio. Menschen krank und etwa 350.000 Menschen, meist sogar Schulkinder, sind daran gestorben. Der Krankheitserreger des keuchenden Hustens ist das Bakterienbakterium Morbus Borreliose.

Keuchhusten wird durch Tropfen übertragen, z.B. beim Husteln, Nässen oder Küsse. Besonders im Frühstadium der Krankheit erkrankte Menschen, die selbst noch keine Anzeichen der Krankheit zeigen, bergen ein hohes Infektionsrisiko für ihre Nächsten. Das Hustenbakterium Keuchhusten ist hoch ansteckend: Von 100 (ungeimpften) Infizierten werden nicht weniger als 80 bis 90 krank!

Keuchhusten kann Menschen jeden Alters infizieren und krank machen. Erwachsene sind daher eine ernste Quelle der Infektion für Kinder und Jugendliche neben anderen. Pertussiserkrankungen kommen am meisten im Alter zwischen 3 und 5 Jahren vor.

Das infizierte Kind kann seine jüngere Schwester (z.B. Kleinkinder) infizieren, die dann lebensgefährlich krank wird. Das Hustenbakterium Keuchhusten setzt ein bestimmtes Schadgift - das Keuchhustengift - ab und verursacht so die Krankheitssymptome. 1 - 2 Woche nach der Infektion sind die ersten Symptome der Krankheit banal: Erkältungen: In der folgenden 4 - 8-wöchigen zweiten Phase kommt es zum typischen "Keuchhusten", der durch häufige Krampfanfälle bis hin zu Atembeschwerden auszeichnet.

Häufig kommt es nach einem Hustenanfall zu Brechreiz. Im Durchschnitt treten Keuchhustenanfälle binnen 24 Std. auf, und zwar öfter in der Nacht als am Tag. Gerade im Frühstadium können Hustenattacken durch Apnoen ersetzt werden, die für das betroffene Baby lebensgefährlich sind und eine intensive Behandlung im stationären Bereich erforderlich machen. Auch die Folgekrankheiten nach Keuchhusteninfektionen, wie Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen und Hirnerkrankungen, können zu Problemen führen.

Lungenentzündungen treten zum Beispiel im ersten Jahr des Lebens in jedem fünften, im zweiten bis vierten Jahr des Lebens in jedem zehnten keuchenden Keuchhusten auf. Bestätigt wird die Diagnose durch den Pertussiserreger aus dem posterioren Nasopharynx, der vor allem im Frühstadium der Erkrankung - in den ersten zwei Wochen der Erkrankung - erfolgreich ist.

Die frühe Antibiotikatherapie (Erythromycin) verkürzt die Ansteckungszeit und reduziert den Erkrankungsverlauf. Wegen der komplizierten Erkrankungen des Keuchhustens bietet Hustensirup in der Regel keine Erleichterung. Ein wirksamer Impfschutz gegen Keuchhusten ist die Schutzimpfung. Obwohl die Schutzimpfung nicht vor jeder Keuchhusteninfektion schützen kann, ist sie doch ein wirksamer Mittel gegen eine schwere Erbkrankheit.

In den heute eingesetzten Zellimpfstoffen sind nur die Komponenten der Keuchhustenbakterien vorhanden, die für die Entwicklung eines effektiven Schutzsystems wichtig sind. Impfungen im dritten, vierten, fünften und zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr bieten den nötigen Schutz bei Kindern vor Keuchhusten. Auch die Standing Vaccination Commission (STIKO) rät jungen Menschen zwischen elf und 18 Jahren zu einer Auffrischungsimpfung mit azellulärem Keuchhustenimpfstoff (siehe: News).

Kombinationsimpfungen gegen andere Infektionserkrankungen wie Wundstarrkrampf, Diphterie, Polio und Keuchhusten sind erhältlich. Nach den jüngsten Empfehlungen der Standing Vaccination Commission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Bonn gibt es eine Keuchhustenimpfung für 11- bis 18-Jährige. Die Boosterimpfung soll den Hustenschutz auf Heranwachsende und Erwachsene ausweiten.

Das ist nötig, weil sowohl die Immunschwäche nach der Keuchhustenerkrankung als auch der Schutz vor Impfungen nur wenige Jahre dauert. Der zuvor injizierte Vollkeimimimpfstoff bestand aus getöteten Keuchhustenbakterien. Auch wenn diese Vakzine im Bereich der Bekämpfung des Keuchhustens sehr erfolgreich waren, war die Aufnahme in der Population aufgrund der verhältnismäßig geringen Erträglichkeit niedrig.

Was sind die möglichen Nebeneffekte einer Schutzimpfung gegen Keuchhusten? Ein mildes Fieber und das allgemeine Krankheitsempfinden können in Ausnahmefällen auch eine Begleiterscheinung der Impfungen sein. Die Impfungen gegen Keuchhusten wurden in den Jahren 1975 bis 1990 in den neuen Ländern wegen angeblicher Begleiterscheinungen auszusetzen. Schon jetzt, nach der erneuten Einführung der Impfungen, liegt die Impfquote nur noch bei etwa 55%, während sie in den neuen Ländern im Vergleich zu den höheren Impfquoten aus der DDR-Zeit (>95%) auf etwa 70% gesunken ist.

Dieser Anteil ist in den Entwicklungsländern außerhalb Europas niedriger, wo etwa 80% der betroffenen Personen gegen Keuchhusten, Tetanus und Zwittrigkeit impfen.

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