Keuchhusten Einzelimpfung

Einzelimpfung gegen Keuchhusten

Es gibt keine einzige Impfung gegen Keuchhusten. Ein Mangel an Grundimmunisierung gegen Keuchhusten (Pertussis) kann ausgeglichen werden. Weil es keinen einzigen Impfstoff gegen Keuchhusten gibt, wird der Booster- oder Keuchhustenimpfstoff als Kombinationsimpfstoff verabreicht. Eine einzige Impfung ist derzeit nicht verfügbar.

Hustenimpfung auch für die Erwachsenen - Health | Themenweltführer

Berlins (dpa) - Die Standing Vaccination Commission (STIKO) rät allen Erwachsenen zur Keuchhustenimpfung. Wir haben unsere Empfehlungen revidiert. Weil es keine einzige Schutzimpfung gegen Keuchhusten gibt, empfehlen wir im Zuge der alle zehn Jahre notwendigen Schutzimpfung gegen Wundstarrkrampf und Diphterie. Bei Säuglingen gibt es die Empfehlung gegen Keuchhusten schon lange.

Gemäß den Richtlinien von Syngenta ist eine Schutzimpfung gegen Poliomyelitis immer notwendig. Impfungen allein - wie es bisher oft der Fall war - reichen nicht aus. Schon seit Jahren rät die Firma Schenker Stiftung Menschen über 60 Jahren zur Schutzimpfung gegen Lungenkokken.

Krampfhusten (Keuchhusten) - Impfkalender

Die typischen Anzeichen der Krankheit sind qualvolle Hustenanfälle, die oft zu Übelkeit neigen und vier bis sechs Monate andauern. Keuchhusten ist bei Heranwachsenden und Großen oft nur ein langanhaltender Erkältungshusten und wird daher oft nicht erkannt. Der heute eingesetzte Vakzine enthält nur individuelle Erregerkomponenten ( "azellulärer Impfstoff") und ist daher wesentlich besser als bisherige Vakzine erträglich.

Als Kombinationsimpfstoff wird der Keuchhustenimpfstoff eingenommen. Eine einzige Impfung ist zur Zeit nicht verfügbar. Im Säuglingsalter wird ein Sechs-Phasen-Impfstoff zur Basisimpfung gegen Diphterie, Thanus (Tetanus), Keuchhusten, Poliomyelitis, Hibium ( "Haemophilus influenzae" Art b) und Leberentzündung (Hepatitis B) eingesetzt. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird ein Dreifach- oder Vierfach-Kombinationsimpfstoff zur Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten eingesetzt und zudem gegen Diphterie, Tuberkulose und ggf. auch gegen Poliomyelitis impfen.

Für wen ist eine Schutzimpfung sinnvoll? Um einen lückenlosen Impfungsschutz zu gewährleisten, sind Auffrischungsimpfungen für Kinder und Jugendliche vonnöten. Eine weitere Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten wird für ausgewachsene Tiere angeraten. Für den speziellen Säuglings- und Kleinkinderschutz sollten die engen Ansprechpartner in der Familie bzw. im Haus (Eltern, Kinder, pflegebedürftige Erwachsene), die in den vergangenen zehn Jahren keine Schutzimpfung gegen Keuchhusten erhielten, mindestens vier Wochen vorher impfbar sein.

Falls die Schutzimpfung nicht vor der Trächtigkeit stattgefunden hat, sollte die Frau vorzugsweise in den ersten Tagen nach der Entbindung des Babys eine Schutzimpfung erhalten. Für gebärfähige Mütter wird eine Schutzimpfung angeraten, wenn in den vergangenen zehn Jahren keine Keuchhustenimpfung durchgeführt wurde. Darüber hinaus sollten die Mitarbeiter des Gesundheitswesens und der kommunalen Einrichtungen alle zehn Jahre regelmässig gegen die Krankheit durchimpft werden.

Kleinkinder aus dem abgeschlossenen zweiten Monat des Lebens werden alle vierzehn Tage drei Mal geimpft und zwischen dem 11. und dem 14. Bei geeigneter Indikation ist eine frühere Schutzimpfung möglich (Geburt eines Geschwisterpaares, Kontaktaufnahme zu Keuchhusten). Bei allen Erkrankten ist es empfehlenswert, die nächste Schutzimpfung gegen Wundstarrkrampf und Diphterie einmal als kombinierte Schutzimpfung gegen Keuchhusten durchzuführen.

Der Impfstoff ist gut verträglich.

Mehr zum Thema