Kann man Tuberkulose Heilen

Ist Tuberkulose heilbar?

Anhand der Proben können Sie feststellen, welche TB-Stämme Sie infiziert haben. Da die Luft nicht in Portionen und Länder unterteilt werden kann, kann L-Arginin, eine Aminosäure, die Behandlung unterstützen. Kann man Tuberkulose vorbeugen? Die Tuberkulose wird durch Bakterien der Art Mycobacterium tuberculosis verursacht.

Abheilung nach sechs Monate möglich

Stark TB-Symptome erfordern zunächst eine ambulante Erstversorgung. Ist der Patient besser und das Infektionsrisiko minimal, kann eine weitere ambulante Versorgung durchführbar sein. Tuberkuloseerreger siedeln sich nahezu immer in der Lunge an, können aber in Ausnahmefällen auch andere Körperorgane und Gebeine anreichern.

Sind die Lungen betroffen, kann die TB nach etwa sechs Jahren abheilen. Während der ersten zwei Monate der Therapie erhält der Betroffene vier unterschiedliche antibiotische Mittel im Zuge einer Vierfachtherapie gegen die pathogenen Bakterien. Dies ist auch deshalb notwendig, weil die Krankheitserreger eine Resistenz aufbauen können und dann nicht mehr allen antibiotischen Mitteln nützen.

Bei einer zweiten Behandlungsphase genügen in den nächsten vier Lebensmonaten in der Regel zwei verschiedene antibiotische Mittel, da dann meist bekannt ist, welche Arzneimittel am besten helfen. Abgesehen von einer geöffneten gibt es eine verschlossene Tuberkulose. In akuter, hochinfektiöser offener Darreichungsform können die stabförmigen pathogenen Bakterien im Auswurf - dem Mund- und Atemschleim - in kürzester Zeit nachgewiesen werden.

Dies ist bei einer helleren Variante der geöffneten TB nicht möglich. Die Krankheitserreger können dann mit der Kultivierung von bakteriellen Kulturen und einem Test im Blut nachgewiesen werden. Die Blutuntersuchung kann auch den Nachweis einer geschlossenen TB-Krankheit erbringen, bei der Menschen zwar angesteckt sind, aber nicht unbedingt erkrankt sind.

Der Weg zur Behandlung der multiresistenten Tuberkulose (TB) ist lang und beschwerlich - aber viele haben keine Chancen.

Bei multiresistenter Tuberkulose (MDR-TB) ist die Behandlungsdauer lang und in der Regel mit schwerwiegenden Begleiterscheinungen behaftet. Allerdings kann die Erkrankung behoben werden, wenn die Therapien rechtzeitig beginnen. Ein Beispiel dafür, wie schwer es für viele Menschen ist, eine Diagnose zu stellen und richtig zu behandeln, ist die Lage in Indien. MSF kümmert sich um Patientinnen und Patienten in einem Krankenhaus in Bombay - aber viele der dort ankommenden Patientinnen und Patienten haben bereits eine schlechte oder unzulängliche Versorgung in der Privatwirtschaft erhalten.

Zu Beginn der Therapie war ihre Gesundheit bereits sehr schlecht. Unglücklicherweise konnten wir ihr nicht helfen. Shanti's Lebensweg mit multiresistenter Tuberkulose war wie viele andere eine lange und schmerzhafte Reise. Hoffnungslos suchte sie nach etwas, das ihre lähmende Erkrankung heilen konnte.

Die Ärztin war bei vielen verschiedenen Ärzten und unterzog sich drei Therapiezyklen, die alle ohne Wirkung blieben. Eine Ärztin sagte ihr abschließend, dass ihre Tuberkulose nicht heilbar sei und dass die nötigen Arzneimittel ohnehin viel zu kostspielig für sie seien. Im Jahr 2011 wurde sie in die MSF-Klinik in Bombay eingeliefert, wo HIV-positive Patientinnen, die ebenfalls an einer widerstandsfähigen Tuberkulose erkrankt sind, therapiert werden.

Bei ihr wurde MDR-TB festgestellt und die Therapie begann. Es dauerte Jahre, bis Shanti endlich die nötige Unterstützung bekam. Die Gesundheit der ankommenden Patientinnen und Patienten ist oft sehr schlecht. Manche von ihnen sind schon tot, bevor wir mit der Therapie anfangen können.

Zuvor befanden sich viele von ihnen in einer privaten Therapie, wo sie unangemessene TB-Drogen erhalten haben. In Privatpraxen mangelt es oft an kontinuierlicher Kontrolle, um die regelmäßige Einnahme der Arzneimittel zu gewährleisten. Darüber hinaus bedeutet der hohe Preis von Medikamenten, dass viele Patientinnen und Patienten in diesen Arztpraxen dazu verpflichtet sind, die Therapie einzustellen, bevor sie geheilt werden.

"Der Privatsektor muss unbedingt kontrolliert werden, damit die Versorgung und Betreuung der Patientinnen und Patienten innerhalb dieses Rahmens auf ein annehmbares Maß voranschreitet. Allerdings erhalten nur zwei Prozente dieser Patientinnen im Zuge des landesweiten Programmes Zweitlinienmedikamente, wenn die Erstlinienmedikamente ausfallen.

"Dabei ist es wirklich notwendig, dass Menschen mit Tuberkulose in einem Frühstadium der Erkrankung richtig erkannt werden und eine entsprechende Pflege und Therapie erfahren. Für uns ist es immer sehr bedauerlich, wenn wir nicht in der Lage sind, das Schicksal eines Kranken zu erretten.

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