Kann man an Lungenentzündung Sterben

Kannst du an Lungenentzündung sterben?

Eine Lungenentzündung kann zu einer Vielzahl von Komplikationen führen. Fachleute erklären, wie man das verhindern kann. Die Befriedigung als Teenager prägt dich fürs Leben. Das Krankenhaus sagte Rechtsanwältin Fiona List vertritt ihn.

Pneumonie - die vergessene Bedrohung

"Nach seiner Schätzung sterben in Deutschland jährlich rund 35.000 Menschen an einer Lungenentzündung, die sie sich außerhalb von Kliniken zuziehen. Wenn ein Arzt zu einem Toten kommt, vermerkt er oft einfach einen Herzinfarkt auf dem Sterbeurkunden, besonders bei älteren Menschen. Auf der Sterbeurkunde ist es leichter und weniger zeitaufwendig, einen "Herzstillstand" zu verzeichnen, als mit Hilfe einer präzisen Histologie nach einer Lungenentzündung zu forschen.

Das Statistische Bundesamt hat für das vergangene Jahr 2011 fast 19.500 Todesfälle durch Lungenentzündung und Influenza gemeldet. Ambulante Patientinnen und Patienten, die sich außerhalb des Spitals eine Lungenentzündung zuziehen. Auch die beiden Infektionswege der Lungenentzündung sind in ihrer Natur grundsätzlich unterschiedlich.

Pneumokokken sind in erster Linie für die Ambulanz der Lungenentzündung mitverantwortlich. Wenn eine solche Entzündung bei der medizinischen Prüfung richtig erkannt wird, ist die Antibiotikabehandlung meist problemlos. Bei einer Krankenhauspneumonie, die oft durch Enterokokken oder Staubkokken verursacht wird, ist das anders. Die Ansteckung mit diesen Keimen ist besonders gefährdet, da sie gegen eine Vielzahl von antibiotischen Substanzen beständig sind.

Auf der Intensivstation sind Infektionen mit multi-resistenten Krankheitserregern besonders oft, da die Betroffenen bereits durch schwerwiegende Erkrankungen abgeschwächt sind und ihr Körper Schwierigkeiten hat, sich gegen die Krankheitserreger zu wehren. Krankheitserreger aus Hals und Nasenschleimhaut können in die Lunge eindringen, da der Hustenreiz bei anästhesierten Patientinnen und Patientinnen nicht richtig wirkt und der Tubus die Trachea nicht komplett verschließt.

Jährlich erleiden rund 680.000 Menschen in Deutschland eine Lungenentzündung, von denen rund 2 30.000 eine stationäre Behandlung benötigen. Bei den letztgenannten beträgt die Sterberate rund zehn vom Hundert. Mit zunehmendem Einsatz von antibiotischen Mitteln wird die Immunabwehr gegen die unterschiedlichen Wirkstofftypen verstärkt. Er klagt wie viele andere Mediziner, dass das Antibiotikum dort nicht richtig angewendet wird.

Allzu oft werden keine Medikamente verordnet. Das macht die Keime widerstandsfähig gegen diese Stoffe. Weil bei Menschen, die als Wirte zwischen den Erdteilen reisen, auch solche gefährlichen Keime hier auftauchen. Doch selbst eine Lungenentzündung wird von Privatärzten in Deutschland nicht immer richtig wahrgenommen, sagt Dalhoff. Er macht die oft praxisorientierte Schulung von Medizinstudenten dafür verantwortlich. 2.

Während des Trainings erfuhren sie, dass bei einer Lungenentzündung die Alveolen zur Aufnahme von Sauerstoff oder das Gewebe der Lunge beschädigt waren und dass eitrige Stoffe und Wasseransammlungen eine korrekte Atmung behinderten. Doch um eine Lungenentzündung richtig zu erkennen, müssen sich die Schüler einige Male selbst davon überzeugen. Anders als in den USA hat aber nicht jedes Universitätskrankenhaus einen eigenen pneumologischen Fachbereich und die damit verbundenen Kompetenzen in der Lungenmedizin.

Dies wird von Dalhoff als "strukturelles Defizit in Deutschland" beschrieben. Eine Lungenentzündung lässt sich aber auch nur schwer von den vielen simplen Virusinfektionen abgrenzen. Dies gilt insbesondere für die älteren Patientinnen und Patienten. 2. Während bei jungen Menschen in der Regel Anzeichen von Schüttelfrost, Angst und Atemnot auftreten, fehlt es bei älteren Menschen oft an individuellen Symptomen wie z. B. Angst.

Trotzdem ist es laut Dalhoff von Bedeutung, dass die Verwendung von antibiotischen Präparaten nicht nur auf Misstrauen beruht. Andernfalls könnte die Entstehung von Antibiotikaresistenzen nicht eingedämmt werden. Die ständige Weiterentwicklung neuer Wirkstoffe ist jedoch notwendig, um mit neuen, widerstandsfähigen Bakterientypen umzugehen. Weil mit Medikamenten gegen die chronischen Krankheiten viel mehr verdient werden kann als mit neuen Anitbiotika.

So könnte die deutsche Regierung die Arzneimittelentwicklung mitfinanzieren.

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