Ist Asthma Erblich

Asthma ist erblich

Die Frage wird oft gestellt, ob Asthma bronchiale erblich ist. Sie ist keineswegs eine klassische Erbkrankheit, aber es gibt eine Familiengeschichte, bevor die ersten "Asthmagene" für Aufregung sorgten: Asthma ist auch erblich. Zugleich scheinen Tiere, die für Asthma anfällig sind, besser vor Parasiten geschützt zu sein. Zahlreiche Studien belegen eine erbliche Veranlagung zur Asthmaerkrankung.

Hat Asthma eine Erbkrankheit? Erkrankung, Vererbung.

Ich ging heute zum Lungendoktor und er sagte mir, ich hätte ein kleines Asthma. Als ich wieder nach Hause kam, erinnerte ich mich, dass auch mein biologischer Vater Asthma hatte. Deshalb die Frege: Ist Asthma erblich? Danke für die Mithilfe! Häufig wird die Fragestellung aufgeworfen, ob Bronchialasthma erblich ist.

Natürlich ist die Bereitwilligkeit, Asthma in den Bronchien zu bekommen, ein Leben lang vererbt. Je mehr Eltern selbst Asthma haben, desto größer ist die Chance für das betroffene Baby. Unterschiedliche äussere Bedingungen wie z. B. häufig auftretende Atemwegsinfektionen oder Umgebungseinflüsse bestimmen, ob diese Prädisposition zu Asthma wird. Das Asthma selbst ist es nicht, aber die Neigung dazu ist es.

Das Asthma bei Pferden - wussten Sie, dass es das gibt? Tatsachen darüber.

Zahlreiche Rosse haben Asthma. Zugleich scheint es, dass Asthmatiker besser vor Schädlingen beschützt sind. Bei Pferden handelt es sich um Natursportler, um laufende Hunde, deren Leistung auf gesunde Atmungsorgane basiert. Die am häufigsten auftretende schwere Erkrankung ist die wiederkehrende Obstruktion der Atemwege, Asthma, von der etwa 10 v. H. der betroffenen Personen befallen sind. Die Hauptursache für diese Erkrankungen der Atemwege liegen in den Haltungsbedingungen, an die das Tier nicht natürlich gewöhnt ist: Die meisten von ihnen halten sich im Pferdestall auf und sind diversen irritierenden und allergieauslösenden Substanzen aus Heustaub und Stroh ausgeliefert.

Durch die Domestizierung sind sie einer viel größeren Anzahl von eingeatmeten Teilchen als die ursprünglichen Steppenvögel unterworfen. Sensible und vor allem genetisch kontaminierte Tierarten bilden dann oft das "Pferdeasthma" aus. Das Problem wird den Besitzern in der Regel erst bewußt, wenn ihre Rosse mehrfach hüsteln oder ihre Leistungsfähigkeit stark abnimmt.

Es wurde vor beinahe hundert Jahren festgestellt, dass bestimmte Hengst- und Stutenarten die Erkrankung erben. Die erblichen Hintergründe dieser Lungenkrankheit werden in der Berner Pferdesportklinik mit modernsten genetischen Verfahren erforscht. Darüber hinaus ist Asthma bei Pferden ein einzigartiges "natürliches" Vorbild für Umwelt- und Allergieerkrankungen der Atemwege beim Menschen. Dabei wurden zwei Pferde mit "Pferdeasthma" diagnostiziert.

Der Nachwuchs dieser Deckhengste wurde geprüft. Es stellte sich heraus: Die Abkömmlinge der kranken Hunde haben ein fünfmal größeres Asthmarisiko als andere Hunde. Bisher wurden zwei Sektionen auf unterschiedlichen Chromsomen gefunden, die eng mit "Pferdeasthma" verbunden sind. Es ist spannend, in einer dieser Chromosomenbereiche ein Kandidatengen zu entdecken, das neben dem Asthma des Pferdes eine bedeutende Funktion bei der Bekämpfung von parasitären Würmern hat.

Bei einem Hengst mit "Pferdeasthma" scheint der Nachwuchs widerstandsfähiger gegen Magenparasiten zu sein. Aus der Beobachtung unserer für "Pferdeasthma" empfänglichen Kinder ergibt sich eine "genetische Hygienehypothese". Es wird vermutet, dass bestimmte Erbanlagen, wie das von uns entdeckte Kandidaten-Gen, einen Selektionsvorsprung in der Entwicklung von Pferden unter Naturbedingungen gezeigt haben, da diese besser vor Schädlingen bewahrt werden.

Im Laufe der Zeit wurden die Tiere jedoch so gezähmt und gepflegt, dass diese nicht mehr von Nutzen sind, sondern ein höheres Allergierisiko, besonders "Pferdeasthma", mit sich bringen.

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