Insektenstich Schwere Lokalreaktion

Beißen von Insekten Starke lokale Reaktion

Im Falle einer typischen lokalen Reaktion nach einem Insektenstich ist eine Diagnose über den aktuellen Befund hinaus in der Regel nicht notwendig, insgesamt ist es aggressiver - beispielsweise durch Umweltgifte, dass eine lokale Reaktion heftiger ist und die Keime einfach durch Kratzen in das Gewebe eingebracht werden. Atmen und Durchblutung (Schweregrad (siehe oben)). Die folgenden Reaktionen können durch Insektenstiche verursacht werden. Die Schwere der Reaktion zeigt das potenzielle Risiko einer Insektengiftallergie an:

Insektenbisse

Insektenstiche mit einem giftigen Stich oder blutsaugenden Ungeziefer führen beim Menschen meist zu einer lokalen Hautsymptomatik, können aber auch mit toxischen, allergischen und lebensbedrohlichen Symptomen verbunden sein. Lokale Reaktionen auf Mückenstiche (Culicidae) sind in der Bundesrepublik die häufigste, durch eine Allergie auf Speichelproteine von Schadinsekten verursachte Erkrankung.

In der klinischen Praxis ist die klassisch IgE-vermittelte Systemreaktion auf einen Insektenstich mit den Allergiesymptomen des unmittelbaren Typs (Anaphylaxie) weitaus wichtiger. Insektenallergien werden meist durch Bisse von Hymenopteren (Hymenopteren) verursacht. In den meisten Faellen sind dies die Honigbienen (Apis mellifera) und Knitterwespen (Vespula Vulgaris und V. Germanica), selten Bienen ( "Bombus spp."), Hornvögel (Vespa crabro) oder Formiziden (Ameisen).

Bei den systemischen Umsetzungen liegt die Frequenz zwischen 1,2 und 3,5%, wodurch eine schwere Anaphylaxie vor allem durch Wespenstacheln auslöst. Ein Allergietest oder die Ermittlung der speziellen IgE-Antikörper im Blutserum zeigte eine IgE-vermittelte Insektengift-Sensibilisierung bei bis zu 25% der Population, bei Kinder bis zu 50%. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es zwischen 1990 und 2006 335 Todesfälle nach Berührung mit Wespen, Honigbienen oder Hornissen. Das sind etwa 20 Fälle pro Jahr.

Wegen der großen Zahl nicht gemeldeter Fälle kann die aktuelle Häufigkeit der Insektengiftallergien und die damit einhergehende Sterblichkeit nicht exakt quantifiziert werden. Obwohl die Krankheitserregerübertragung von Schadinsekten auf den Menschen nicht Thema dieses Artikels ist, ist die globale Gefährdung durch Mücken als Überträger von Infektionserkrankungen, die besonders in den Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas häufig sind, hervorzuheben.

Durch die fortschreitende Klimaerwärmung mit Sommerhitzewellen und vergleichsweise mildem Winter können in Zukunft in unseren Breitengraden bessere Fortpflanzungsbedingungen für die Tiere als Vektor gefunden werden. Inzwischen hat sich die Pflanze auch in der Mittelmeerregion und einigen Gebieten der Schweiz etabliert, obwohl das Robert-Koch-Institut ihr ein vergleichsweise niedriges Übertragungspotenzial für das Dengue-Virus zuschreibt.

für das Biotoxin A 2, für Hyaluronsäure und vermutlich für Säurephosphatase und eine Serin-Protease, für das Biotoxin A 1, Hyaluronsäure und für das Antibiotikum 5. Die immunologischen Querreaktionen auf Allergieerreger in der Biene und Wespe oder andere Toxine der Hautflügler sind häufiger, auch Querreaktionen auf Blütenstaub oder Lebensmittelallergene sind möglich.

Leidet der Erkrankte an einer großen Zahl von Stacheln, kann die Giftwirkung in Ausnahmefällen zu schwerwiegenden, teilweise tödlichen Erkrankungen fÃ?hren. Am Ort des Stachelns tritt die giftige Auswirkung des bei einem Bienenstich oder einer Wespe freigesetzten Gifts als schmerzliche Rötungen und Schwellungen auf, die in der Regel einen Umfang von wenigen Zentimeter haben (Abb. 2) und innerhalb eines Tags nachlassen.

Bei einer vermehrten lokalen Erwärmung kommt es zu einer erythematösen Anschwellung von mehr als 10 Zentimetern, die mehr als 24 Std. andauert und nicht infektiöse Lymphangitiden und leichte allgemeine Beschwerden wie Krankheit oder Schüttelfrost verursachen kann. Lokale Stechreaktionen werden symptomatisch behandelt: örtlich hochwirksames Glukokortikoid als Sahne oder Gelee, ggf. als feuchtes Fell (ca. 20 min, ggf. bis zu 2 x im mehrstündigen Intervall wiederholen), oral H1-blockierendes Antihistamin, mit ausgeprägten lokalen Reaktionen:

oral verabreichbares Glukokortikoid, Prednisolon-Äquivalent 0,5 bis 1 mg/kg des Körpergewichts (schnelle Dosisreduzierung, Abbruch nach 3 bis 5 Tagen), mit erhöhter Lokalreaktion im Bereich des Kopfes oder Halses: zusätzliche Nachsorge, symptomatische Atemwegsobstruktion. Bei einem Insektenstich den Biss mit der Handfläche abdecken. Typisch ist eine solche Allergie: Spezielle IgE-Antikörper gegen Bestandteile des Schädlingsgiftes aktivieren Mast- Zellen und Basophilen Granulocyten und geben Vermittler wie z. B. Histamine ab, die zu einer Akutreaktion anregen.

Die Schweregrade 1 bis 4 der Anaphylaxe ergeben sich aus den entsprechenden Beschwerden (Tabelle 1). Eine lebensbedrohliche Notlage, die eine akute Therapie erfordert, ist der anaphylaktische Erschütterung. Je nach Schwere der Erkrankung umfassen die Sofortmaßnahmen die Wiederbelebung des Herzens (bei Stufe IV), die Verabreichung von Adrenalin (bei Stufe 17 in der Regel intramuskulär), den schnellstmöglichen Zugang (bei allen Schweregraden) und ggf. die Durchführung von Intubationen und Beatmungen (Therapiealgorithmus für die Erwachsenen s. Abb. 3).

Im Falle einer lokalen Reaktion nach einem Insektenstich ist eine Diagnose über den derzeitigen Stand der Dinge meist nicht erforderlich. In den meisten FÃ?llen folgt eine spezielle immuntherapeutische Behandlung (Hyposensibilisierung) bei der Behandlung von Bienengift oder einer Wespengiftallergie. Auch die Diagnosemöglichkeiten nach Bienenstichen, die nicht von der Biene oder Wespe durchgeführt werden, sind beschränkt, da die Allergieauslöser anderer Tiere nicht oder nur bedingt vorhanden sind.

Werden Hummeln oder Hornissenstiche vermutet, können Untersuchungen mit dem Bienengift und den Wespengiften ausreichen. In den meisten Faellen gibt der Kranke an, dass er von einer Imkerin oder einer Wanze getaucht wurde. Verweise auf das betreffende Tier (siehe Bild 4 in der Druckausgabe, S: 58) können sich aus den nachfolgenden Angaben ergeben:

Die Biene verhält sich recht "friedlich" (außer am Bienenstock); im Unterschied zu der Wespe sind sie haariger und haben einen ziemlich gleichmässig braun gestreiften Bauch. Sie haben eine wahrnehmbare schwarz-gelbe Warnfarbe und sind agressiver; ihr Stechen verbleibt in der Regel nicht in der Epidermis. Die Hummel ist kräftig haarig, hat - im Unterschied zu Biene, Wespe und Hornisse - einen rundlich-ovalen Korpus und ist vielfarbig, meistens gelb-schwarz gestrichen.

Er lebt auf dem Erdboden und bildet viel kleine Kolonien, ernährt sich von Blütenstaub und Blütennektar und fliegt im Unterschied zu einer Biene auch bei Schlechtwetter zu einer Blüte. Sie fressen Fleischfresser, d.h. sie fangen und fressen andere Tiere. Ein erhöhtes Risiko liegt vor allem bei Menschen mit häufigem Insektenbefall, Neigung zu schweren Anaphylaxen sowie bestehenden, vor allem Herz-Kreislauferkrankungen vor.

3 bis 5% der Menschen mit Insect Venom Anaphylaxis leiden an Mastocytose und etwa 80% dieser Menschen haben eine Schweregrad 3 oder 4 nach einem Insektenstich. Zur Bestimmung der individuellen Ansprechschwelle haben sich toxische Konzentrationen von 1,0 ?g/ml, 10 ?g/ml und 100 ?g/ml im Prick-Test durchgesetzt.

Im Falle eines negativen Pricktests sollte ein intrakutaner Test mit 1,0 ?g/ml vorgenommen werden (außer bei Vorschulkindern). Als Alternative ist ein exklusiver intrakutaner Test möglich; die Konzentration beträgt dann 0,001 ?g/ml, 0,01 ?g/ml, 0,1 ?g/ml und 1,0 ?g/ml. Es werden auch die speziellen IgE-Antikörper im Blutserum gegen die Biene und das Wespengift nachgewiesen, ggf. auch gegen andere Schadinsekten.

Ist die Basisdiagnose nicht erfolgreich, sollten Hautuntersuchungen mit einem anderen Testpräparat durchgeführt und spezifische IgE-Antikörper gegen entsprechende rekombinante Einfachallergene ermittelt werden (derzeit erhältlich sind: 1. April, 1. April, 1. April, 5. September). Die Einzelsensibilisierung ist offensichtlich, wenn die Inkubationszeit mit Hilfe von Insektengiften zu einer bestimmten basophilen Aktivierung oder zur Freisetzung von Leukotrien oder Histamin führen kann.

Bei etwa der HÃ?lfte der FÃ?lle ist eine Empfindlichkeit gegenÃ?ber sowohl Bienengift als auch gegenÃ? Es ist auch zu berücksichtigen, dass in der Praxis in der Praxis kein Zusammenhang zwischen dem festgestellten Grad der Sensitivität und der (gegenwärtigen oder zukünftigen) Schwere der anaphylaktischen Reaktion auftritt.

Notfall-Set für frühere erhöhte Hautreaktion: H1-blockierendes antihistaminisches p. o. Notfall-Set für frühere systemische anaphylaktische Reaktion: Die Langzeittherapie nach der systemischen anaphylaktischen Insekten-Stichreaktion setzt sich im Kern aus drei Bausteinen zusammen, zunächst Allergenprävention (siehe Tabelle 4), dann von der Selbsthilfe mit erneuter Sticheingabe (siehe Box Notfallset) und als wichtigster Baustein der speziellen Immunstherapie (SIT) mit Biene- bzw. Wespengift. 4.

Im Erwachsenenalter ist die Behandlung mit einem Insektenstich indiziert: Für die subkutane Verabreichung sind wasserbasierte Allergenpräparate und auf Aluhydroxid absorbierte Depot-Präparate erhältlich. 75 bis 95% der zu behandelnden Patientinnen können mit der Standard-Erhaltungsdosis von 100 Insektengiften von uns vor erneuter Stingaphylaxie geschützt werden. Weil die Bienengifttherapie weniger effektiv ist als die Wespengifttherapie, sollten Patientinnen mit einer Allergie gegen Imkerei, Mastozytenbefall und Risikofaktor von Anfang an mit einer höheren Pflegedosis von 200 mg unterdrückt werden.

Generell wird - insbesondere bei Patientinnen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko - eine schnelle Hyposensibilisierung im stationären Bereich vorgeschlagen, wobei die Pflegedosis in drei bis fünf Tagen zu erreichen ist. Der Nachteil der stationären Behandlung über mehrere Tage oder gar mehrere Tage ist der verspätete Eintritt der schützenden Wirkung und die schwierigere Behandlung von Systemnebenwirkungen. Tab. 3 enthält ein Behandlungsprotokoll zur Erhöhung der normalen Pflegedosis von 100 auf 200 mg aus der derzeitigen Richtlinie für die Diagnostik und Behandlung von Allergien gegen das Bienengift und Wespengift. Schwellungen und Rötungen können an der Einstichstelle auftreten, besonders während der Wachstumsphase; auch systemische anaphylaktische Begleiterscheinungen können öfter auftreten, sind aber in der Regel milder und können ohne Probleme behandelt werden.

Wiederholt auftretende systemisch bedingten, aber seltenen Begleiterscheinungen weisen auf ein Scheitern der speziellen immuntherapeutischen Behandlung hin. In Ermangelung von Laborparametern wird ein stichprobenartiger Provokationstest mit einem Lebendinsekt zur Überwachung des Erfolgs einer speziellen immuntherapeutischen Behandlung vorgeschlagen. Wenn die Patientin noch mit systemisch bedingten Beschwerden auftritt, wird die SIT-Erhaltungsdosis sofort gesteigert, was in den meisten FÃ?llen einen kompletten Schonungseffekt bringt.

Fachliteratur [1] Brzybilla, Rüff D, Wanderer D, u.a. Diagnostik und Behandlung von Allergie gegen Bienengift. Richtlinie der Deutsche Allergologische Vereinigung für Kinderallergologie und Medizinische Diagnostik (DGAKI), der Ärztlichen Vereinigung für Kinderallergologie und Umwelt (ÄDA), der Deutsche Dermatologische Vereinigung (DDG) und der Deutsche Verein für Kinder- und Jugendheilkunde (DGKJ) in Kooperation mit der österreichischen Allergologischen und Immunologischen Vereinigung (ÖGAI) und der Swiss Society for Allergology and Immunology (SGAI).

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