Infektion im Rachen

Halsentzündung

und damit eine zweite Infektion - die Sekundärinfektion - oder ein Bakterium, das auf einer Virusinfektion beruht). aller gesunden Menschen, vor allem in Nase und Rachen, auslösen. Die Kehle fühlt sich dann schmerzhaft an und ein Husten oder ein Rachenzwang kann durch diese Krankheit ausgelöst werden. Etwa ein Drittel der Bevölkerung trägt MRSA im Nasenrachenraum.

Meldepflichtiger Befall: Mundwasser gegen Gonorrhö im Rachenbereich

Ein einfaches alkoholisches Mundwasser kann dazu beitragen, Gonorrhoe auszuscheiden. Es hat sich gezeigt, dass es die Konzentrationen von Keimdrüsen im Rachen und im Mundbereich reduziert. Die Neisseria gonorrhoe im Modell: Der unbemerkte Keimbefall im Maul und Rachen ist oft ein großes Manko. Die Anzahl der berichteten Infektionskrankheiten in Australien hat sich in den letzten fünf Jahren von 6900 auf 11.500 nahezu verdoppelt, so die Sexualwissenschaftler um Dr. Eric Chow von der University of Melbourne.

70% der Befallenen sind Frauen, die mit anderen Frauen schlafen. Problematisch sind oft unbemerkt Halsentzündungen mit gonokokkischen Erkrankungen. In einer Studie haben sie und ihr Labor nun festgestellt, dass eine einfache Mundwasserbehandlung die Anzahl der Bakterien im Mund- und Rachenraum reduzieren kann (Sex Transm, Infect 2016; im Internet am 21. Dezember).

Für ihre Experimente nutzten die Wissenschaftler zwei kommerziell erhältliche Spülen mit einem Alkoholanteil von 22% ("Listerine Cool Mint" und "Listerine Total Care"). Bei einer einminütigen Einwirkung der Klarspülung auf die Keime könnten bis zu 1:4 die Keimzahl deutlich reduziert und unter 102 KBE/ml gehalten werden, während der Anteil mit PBS über 105 KBE/ml liegt.

Anschließend wurde geprüft, ob die Behandlung für Menschen mit einer nachgewiesenen Halsentzündung geeignet ist. Für das Projekt konnten 196 Mann gewonnen werden. Alles wurde routinemässig auf gonokokkale DNA im Rachen geprüft und im Melbourner Zentrum für sexuelle Gesundheit erfolgreich erprobt. Sie wurden in zwei Arbeitsgruppen eingeteilt:

Dabei durfte die halbe Person eine Stunde lang mit 20 ml Mundwasser spülen, die anderen bekamen dafür eine isotone Sole-Lösung. Es wurden vor und nach der Applikation Halsabstriche an der Mandelgrube und am hinterem Rachenraum vorgenommen. Aus dem Abstrich haben die Mediziner um Chow Bakterienkulturen gepflanzt. Bei 58 der Tupfer direkt vor der Bewässerung war dies erfolgreich, 33 waren in der Mundwassergruppe, die restlichen 25 in der Solegruppe.

Nur 17 der Maenner mit der Klarspuelung waren nach dem Mundwasser kultur-positiv (52 Prozent), aber 21 (84 Prozent) derer mit Sole. Dementsprechend war der Prozentsatz der Menschen, die nach dem Gargling kulturell negativ geworden waren, 48% bzw. 16%. Das Fazit von Gonococcus und seinem Team: Mundwasser kann das Auftreten von Gonococcus massiv mindern.

Wie lange beispielsweise die schützende Wirkung der Bewässerung andauert, ist nach Ansicht von Herrn Dr. H. Chow noch ungeklärt. Deshalb ist es notwendig, kräftig zu gargeln und nicht nur den Maul zu waschen. Jetzt haben sie und ihr Mitarbeiterteam eine Studie zur Prävention begonnen, um herauszufinden, ob die Re-Infektions- und Übertragungsraten im Alltag über mehrere Wochen hinweg reduziert werden können.

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