Infekt der Atemwege

Atemwegsinfektion

Eine Infektion der Atemwege betrifft jedoch in der Regel mehrere Bereiche gleichzeitig. Könnte eine Infektion der Atemwege sein. Der unkomplizierte Befall des Oberkörpers. Die Atemwege sind mild, meist viral. Schnupfen und Atemwegsinfektionen haben das ganze Jahr über Saison.

Welche Erwartungen haben die Patientinnen und Patienten? Ja.

Die Resistenz gegen antibiotische Mittel ist ein zunehmendes weltweites Phänomen. Einer der Gründe ist der unkritische Gebrauch dieser Stoffe im Ambulanzbereich, insbesondere bei Atemwegsinfektionen. Die überwiegende Mehrzahl dieser Krankheiten ist virusbedingt und reagiert nicht auf sie. Evidenz-basierte Pflanzentherapeutika sind eine gute Therapiemöglichkeit für unkomplizierte Infektionen der Ober- und Unteratmung.

Das Antibiotikum gehört zu den am meisten verschriebenen Produkten in der Medizin, wobei der Großteil der Verschreibungen im Bereich der Ambulanz erfolgt. Die Hauptindikationen sind Atemwegsinfektionen der Ober- und Unteratmung[1]. Obwohl bekannt ist, dass 90% der Erkrankungen der Ober- und Unterluftwege viralen Ursprungs sind[3] und keine therapeutische Wirkung haben, sind Allgemeinmediziner manchmal versucht, in der täglichen Praxis antibiotische Mittel zu verschreiben.

Häufig spürt der Doktor sich durch den wahrgenommenen Patientenwunsch unter Zwang[5]. Die Furcht vor Gefahren mit therapeutischen Fehlern führte nicht zuletzt zur " grosszügigen " Verschreibung von Antibiotika[6]. Welche Erwartungen haben die Patientinnen und Patienten? Ja. Die Evaluierung ergab, dass nur etwa 7 % der Befragten die Verschreibung eines antibiotischen Mittels anstreben.

Der überwiegende Teil der Fragenden wollte eine Prüfung, einen Rat, eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung und die Verschreibung von geeigneten symptomlindernden Präparaten. Fast ein fünftel der Teilnehmer wünscht sich eine Kräuter- oder Alternativtherapie (vgl. Abb. 1). Inwiefern kann der behandelnde Arzt während des Arzt-Patienten-Kontaktes feststellen, ob es sich um eine virale oder eine bakterielle Infektion handeln kann?

Diese unspezifischen Entzündungsparameter nehmen bei Bakterieninfektionen häufiger zu als bei Viruserkrankungen[8]. Bei einer Untersuchung von 3.284 Patienten mit Atemwegserkrankungen wurde festgestellt, dass der Gebrauch von CFK den Gebrauch von antibiotischen Mitteln für Atemwegserkrankungen in der Grundversorgung deutlich verringern kann[9]. Laut einer DocCheck-Umfrage von 2017 haben 93% der Mediziner diese Einschätzung[10]: Sie erkennen einen ärztlichen Mehrwerttest.

Ein zentraler Anspruch des im MÃ??rz 2017 verabschiedeten "Gesetzes zur StÃ?rkung der Arzneimittel in der GKV"[11] ist daher die Eingliederung einer schnellen, wirtschaftlichen und qualitÃ?tssicheren Diagnostik zur prÃ?zisen (Nicht-)Verschreibung von antibiotikaversorgung in die Vertragsmedizin. Für unkomplizierte Atemwegsinfektionen der Ober- und Unteratmung ist die symptomatische Behandlung unter Einbeziehung von evidenzbasierten Pflanzentherapeutika die erste Option.

In den Richtlinien sind nur Evidenz-basierte Pflanzentherapeutika enthalten, die ihre Wirkung in Untersuchungen bewiesen haben. Laut dem europäischen Positionspapier zu Nasennasen und Nasenpolypen[ 25] von 2012 sind die wichtigsten therapeutischen Ziele für die Behandlung von Patientinnen mit aktueller Nasennasenkrankheit die Sekretion und die entzündungshemmende Wirkung von Schnupfen. Dadurch werden die fünf Hauptsymptome der akutellen Rhinoskopie, Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Nasenkongestion und anteriore und posteriore Rhinorrhö, gelindert[27].

Die neue AWMF-S2k-Richtlinie zur Behandlung von Nashornsinusitis vom 4. März 2017 empfiehlt Evidenz-basierte Pflanzentherapeutika - hier den patentierten 5-Pflanzen-Extrakt BS 1016 oder bestimmte Eukalyptus-Extrakte -[28]. Der Leitfaden kommentiert auch den Gebrauch von Anitbiotika. Bei einer akuten Rhinozinusitis oder einer Verschlimmerung der Erkrankung sollte kein Antibiotikum eingenommen werden.

Die Antibiotikatherapie sollte nur bei Patientinnen und Patienten mit speziellen Risiken (z.B. schwere Grunderkrankung oder Immunschwäche) oder bei Anzeichen von Begleitdiagnosen in Betracht kommen. Bei unklarer Infektionsursache oder wenn eine Rückkehr am nächsten Tag nicht möglich ist, z.B. aufgrund eines kommenden Wochenende, kann dem Betroffenen neben den symptomatischen Therapievorschlägen auch ein Rezept für ein antibiotisches Mittel gegeben werden[29].

Die unkomplizierten Infektionen der Ober- und Unteratmung sind in der Regel selbsthemmend, die Behandlung dient in erster Linie der Symptomlinderung. Evidenz-basierte Pflanzentherapeutika haben eine besondere Bedeutung und sind daher auch in Richtlinien festgeschrieben. Neben der klinischen Prüfung und Analyse können die quantitativen CRP-Schnelltests eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Unterscheidung von viralen und bakteriellen Infektionen sein, der Fortschrittskontrolle und der Patienten-Compliance dienlich sein.

Schließlich kann im Zusammenhang mit der rationellen Behandlung von Atemwegsinfektionen die Verwendung eines Rezeptes zur antibiotischen Behandlung erwogen werden (vgl. Abb. 2).

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