Hühnergrippe Hessen

Hähnchengrippe Hessen

Seit Donnerstag vergangener Woche ist die Stallpflicht in Hessen aufgehoben. Das ist der neunte bestätigte Fall in Hessen. Damit kann die Stallpflicht für Geflügel in den meisten Kreisen Schleswig-Holsteins und in Hessen vollständig abgeschafft werden. Landes Vogelwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und. Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Vogelgrippe in Hessen wurden Rassen vernichtet, die Tiere geschädigt und der Tierschutz nicht eingehalten.

Hessen: Stabile Verpflichtung wegen sinkender Vogelgrippe abgebaut

Durch die rückläufigen Nummer von Vogelgrippefällen schafft Hessen die bundesweite Stallverpflichtung weitestgehend ab. Den letzten infizierten Vogel fand man am Freitag, den 16. April, März, kündigte Bundesumweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden unter Begründung an. Deshalb gilt die stabile Verpflichtung nun nur noch in den festgelegten Risikobereichen im Nähe von Wasservogelrast- und Wildvogelsammelplätzen sowie in den speziell dafür geschaffenen Sperrzonen.

In Hessen gibt es seit Beginn der Geflügelpest 61 bestätigte Fälle des heutigen Krankheitserregers.

Der neunte Fall von Vogelgrippe in Hessen. Stimmt. Bundesministerium für Umweltschutz, Klima, Landwirtschaft und Konsumentenschutz

In einer am Mittwoch, den 16. Februar in der Lahn in Wetzlar gefundenen Gans wurde eine Grippe vom Bluttyp 5N8 nachweisbar. Die LHL in Giessen hat seit Beginn des Monats Dezember mehr als 2.200 Vogelproben auf das H5N8-Virus analysiert. Der Erreger der Vogelgrippe ist der neunte nachgewiesene Erreger in Hessen.

Das Gelände der befallenen Greylag-Gans in der Lahn befindet sich bei Iron Hand 3 in Wetzlar. Von der zuständigen Veterinärverwaltung des Lahn-Dill-Kreises wurden zwei Sperrzonen eingerichtet: ein Sperrgebiet mit einem Umkreis von einem km um den Ort, an dem die Gans gefunden wurde, und ein Beobachtungsbereich mit einem Umkreis von drei km um das Sperrgebiet.

Im Sperrgebiet gibt es vier Hobby-Geflügelfarmen mit zusammen ca. 65 Hähnchen, die nun einer amtlichen tierärztlichen Untersuchung unterzogen werden. Folgende Stadtteile der Hansestadt Wetzlar sind im Aussichtsgebiet gelegen: Nauborn, Steindorf, Garbenheim, Wetzlar, Niedergirmes, Hermannstein sowie folgende Stadtteile der Gemeinden Solms: Altenberg und Albhausen. In der Aussichtsplattform gibt es 52 Hobby-Geflügelfarmen mit 716 Zuchttieren.

In dem Sperrgebiet werden für einen Zeitraum von 21 Tagen unterschiedliche Schutzmassnahmen angewendet, wie das Verbringungsverbot für Tiere, Bruteier, Fleischerzeugnisse und Fleischerzeugnisse aus dem Sperrgebiet. Die im Beobachtungsbereich befindlichen Tiere dürfen für einen Zeitraum von 15 Tagen nicht aus dem Beobachtungsbereich entfernt werden. Während dieser Zeit dürfen auch festgehaltene Tiere nicht freigesetzt werden, um den Wildvogelbestand zu erhöhen.

Laut der derzeitigen Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Instituts aufgrund der derzeitigen Übertragung der Geflügelpest bei wildlebenden Vögeln in Europa und in aktuell 15 betroffene Länder in Deutschland besteht ein hohes Risiko, durch direkten und indirekten Kontakt zwischen wildlebenden Vögeln und Tierbeständen in zoologische Institutionen einzudringen. Die Häufigkeit von Infektionen mit dem Virus in 16 verschiedenen Regionen Europas (Ungarn, Polen, Kroatien, Schweiz, Österreich, Deutschland, Dänemark, Niederlande, Schweden, Finnland, Frankreich, Rumänien, Serbien, Großbritannien, Griechenland, Bulgarien) und seine rasche Ausdehnung zeigen, dass die geographische Ausdehnung der Infektionen gegenwärtig mit großer Eigendynamik stattfindet.

Jeden Tag kommen weitere Fundstücke aus unterschiedlichen Regionen Europas hinzu, oft sind auch Tiere in Tiergärten oder Zoos davon betroffen. 2. In Deutschland haben die Wildvögel und der Ausbruch von Geflügel und Tierzuchtbetrieben ein beispielloses Niveau erreicht. Oberstes Ziel ist der Infektionsschutz der Tiere mit der hoch pathogenen Variante von Huhn und Geflügel, wobei der Aufbau einer physischen und funktionalen Schranke zwischen den Lebensräumen von Wildgeflügel und Geflügelfarmen im Mittelpunkt steht.

Durch die Unterbringung von Hühnern und andere Maßnahmen zur Biosicherheit wird das direkte und indirekte Kontaktrisiko mit befallenen Wildtieren minimiert. Zur Verhinderung der Verbreitung des Erregers ist die Erfüllung aller offiziellen Anforderungen von höchster Wichtigkeit. Auf diese Weise wird der Kontakt von Nutzgeflügel mit wild lebenden Vögeln und deren Ausscheidung und damit eine eventuelle Verbreitung von Infektionen umgangen. Die verschärften Biosicherheitsanforderungen in allen Geflügelbetrieben - ob Kleinbetriebe, Zoos oder Zoos - müssen auch in Zukunft eingehalten werden.

Hundebesitzern und Katzenbesitzern wird nach wie vor geraten, ihre Tiere von verstorbenen oder krank gewordenen wilden Vögeln fern zu halten. Menschliche Entzündungen mit dem Wirkstoff sind noch nicht bekannt. Trotzdem sollten abgestorbene oder erkrankte Tiere aus Hygienegründen nicht mit bloßer Hand berührt werden. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine mögliche Ansteckung des Menschen mit Roheiern oder Rohwurstprodukten mit Hühnerfleisch von Seuchentieren.

In Hühnerbraten wird das Erreger in zwei bis drei min bei einer Temperatur von 70 °C abtöten. Nähere Angaben zur Geflügelpest vom Typ C5N8 und ein Faltblatt für Geflügelzüchter finden Sie auf der Website des Landesumweltministeriums.

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