Histamin Nahrungsmittel

Die Histaminnahrung

Im Falle einer Histaminintoleranz aufgrund von. Auch Histamin ist ein Gewebshormon, das im Körper produziert wird. Die Unverträglichkeit von Lebensmitteln wird zu einem erheblichen Teil nicht durch Allergien, sondern durch einen Enzymmangel verursacht. Da ein Enzym namens Diaminoxiadase (DAO) fehlt, kann Histamin nicht mehr ausreichend abgebaut werden. Auf unserer Histaminunverträglichkeitsliste finden Sie Lebensmittel mit viel und wenig Histamin.

Histaminunverträglichkeit (HIT) - was kann man sich zulegen?

Histaminunverträglichkeit (HIT) ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Es ist nicht so verbreitet wie zum Beispiel die Milchzuckerunverträglichkeit, aber die Anzahl der Menschen, die "intolerant" auf Histamin ansprechen, nimmt ständig zu. Die Vermeidung von Histamin-reichen Nahrungsmitteln und Histamin-Befreiern ist wie bei allen Allergie- und Intoleranzproblemen der erste Rat, den Histamin-Intoleranten erhalten.

Dies ist jedoch einfacher gesagt als gemacht, denn Histamin ist nicht so leicht zu "begreifen"! Die Ernährungsberaterin und Therapieleiterin Ulrich Bräunig über "Histaminverstecke", histaminarmes und histaminreiches Futter und was man bei uns ernähren kann. Sie sagt, dass Histamin in reifen Nahrungsmitteln wie Wurst waren, Käsesorten, Weinessig, Konserven usw. im Überfluss vorkommt.

Mit Naturkost wird es schwerer. Neben Histamin können auch andere bioaktive Aminosäuren Symptome einer Histaminunverträglichkeit auslösen. Das muss bei einer histaminreduzierten Diät miteinbezogen werden. Gemüsesorten in ihrer Naturform sind vorwiegend wenig Histamin enthalten. Frischobst ist kein Hindernis, wenn folgende Obstarten vermieden werden: Muskel-Fleisch ist von Haus aus schwach an biogenetischen Aminosäuren, hat aber einen großen Histidinanteil, der mit steigender Lagerfähigkeit und Haltbarkeit in Histamin umgewandelt wird.

Das macht das gelagerte, konservierte Rindfleisch sehr histaminhaltig und schlecht tolerierbar. Rohes, gesalzenes und geräuchertes Wurstwaren wie z. B. Wurst, Parmaschinken (Parma, Serrano), Bauernwurst, Leber- und Zervelatwurst, Graubündner Wurst, etc. sollten nicht eingenommen werden. Gefrorenes und Frischfleisch, d.h. unverpacktes Rindfleisch, Frischhackfleisch, frisches oder gefrorenes Geflügelfleisch und Frischei.

Passend sind frische Wurstwaren wie z.B. Rohschinken, Bier, Kochschinken oder Sülze. Fische sind nicht - wie oft angenommen - histaminhaltig. Allerdings sind Thunfische, Makrelen und Senfkörner sehr histidinreich und sollten um jeden Preis vermieden werden. Geräucherter und konservierter Fische wie z. B. Muffins, Rouladen, Heringe usw. sollten ebenfalls vermieden werden. Seafood und Muscheln sind Histamin-Befreier, weshalb sie auch im frischen Zustand unerträglich sein können.

Niedrig-histaminhaltige Milchprodukte sind unter anderem Rahmfrischkäse, Mozarella, Ricotta, Junghartkäse wie z. B. Junggouda, Butterschmalz, Butterkäse, Quarkkäse, Schnittkäse, Quark, Quarkkäse, Topfen, Joghurt, Vollmilch, Butter und Sahnemilch. Vermeiden Sie Hartkäse wie z. B. Har, alten Käsesorten wie z. B. Paradies, alten Käsesorten wie z. B. Käse aus dem Hause Tomaten, Käse aus dem Hause Elmer. Beim Milchersatz ist zu beachten, dass Reisgetränk nicht völlig Histamin-frei ist, da es durch einen Fermentationsprozess leicht süß wird.

Backwaren und Getreide sind in der Regel unangenehm. Roggensauerteige Brote können gelegentlich zu Beanstandungen anregen. In Kartoffelgerichten sind oft Geschmacksstoffe zu finden, die beinahe immer für Unbehagen sorgen. Essbare Fette und Speiseöle sind bei einer histaminreduzierten Diät kein Hindernis. Zu den Süßigkeiten gehören unverträgliche Zartbitterschokolade und andere Erzeugnisse aus Edelkakao sowie Johannisbrotpulver.

Ebenfalls zu vermeiden sind Nusscremen, Erdbeerkonfitüre, Konfitüre aus nicht kompatiblen Fruchtsorten und Snacks mit Kleber. Vermeiden Sie in einer Diät mit niedrigem Histamingehalt die Einnahme von Cacao, Citrus und inkompatiblen Fruchtsäften, von Ananas- und Multivitaminsäften. Alkoholika, insbesondere Rot- und Schaumwein, verursachen fast immer Unbehagen. Was ist mit der Histaminunverträglichkeit bei der Toleranz von Pflanzen und Würzen?

Zulässige Heilkräuter und -gewichte sind Speisesalz, Paprika, frische oder gefrorene Heilkräuter, Apfel-Essig, Essig-Essenz und Würzmischungen oder glutamatfreier Gemüsesud, ohne Hefen und Zusatzstoffe. Vermeiden Sie roten und weißen Balsamessig, roten Weinessig, Essig, Tischessig, Tomatenmark, Ketschup, Gewürzsaucen, gegorene Sojaerzeugnisse, wie Sojasoße, Mist, Nattosoße, Tempe, Austernsoße, Hefeextrakt, Hefepaste, Glutamat.

Bei der Würzung ist zu beachten, dass heiße Würze die Aufnahme von Histamin im Bauch- und Darmbereich fördern. Deshalb sollten bei histaminarmer Kost keine scharfen Würze verwendet werden.

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