Histamin Lebensmittel

Die Histaminnahrung

Immer die Liste der Inhaltsstoffe lesen, um herauszufinden, ob ein Lebensmittel gegenüber Histamin intolerant ist. Histaminintoleranz Nahrungsliste Viele Lebensmittel enthalten Histamin in einer mehr oder weniger hohen Konzentration. Darüber hinaus gibt es Lebensmittel, die körpereigenes Histamin freisetzen (Histamin-Befreier) und Lebensmittel, die das für den Abbau relevante Enzym Diaminoxidase blockieren. Hautirritationen, Juckreiz, laufende Nase und Durchfall - diese Symptome sind typisch für Histaminintoleranz. Kennen Sie diese Beschwerden und vermuten Sie, dass Sie von einer Histaminintoleranz betroffen sind?

Auf histaminhaltige Lebensmittel sollten Sie dann weitgehend verzichten.

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Hier finden Sie eine tabellarische Aufstellung der am häufigsten verwendeten histaminhaltigen und histaminfreien Lebensmittel und deren Toleranz gegenüber diesem. Gegenüber Laktose- und Fruktosetabellen ist die genaue Bestimmung der Histamingehalte nicht aussagekräftig, da sie aufgrund von Einlagerungen, Zubereitungsarten oder Alterung stark schwanken. Anmerkung: In diesem Beitrag erfahren Sie, wie eine gesundheitsfördernde Diät trotz Unverträglichkeit möglich ist.

Diese Angaben erhebt keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollzähligkeit. Auf jeden Fall muss die Kompatibilität im Einzelfall geprüft werden.

Liste der Nahrungsmittel mit Histaminunverträglichkeit: Was kann man denn nun alles fressen?

Viele Lebensmittel beinhalten Histamin in mehr oder weniger hoher Dosierung. Hinzu kommen Lebensmittel, die das körpereigene Histamin (Histamin-Befreier) abgeben und Lebensmittel, die das für den Abbauprozess wichtige Fernzym Diamin-Oxidase abstoßen. Bei allen drei Kategorien kann es zu einer Erhöhung der Histaminkonzentrationen im Organismus kommen oder den Histaminabbau behindern. Infolgedessen treten die genannten Histaminunverträglichkeitssymptome auf.

Wenn Sie an einer Histaminunverträglichkeit leiden, kann eine gezielte Diät die Symptome dämpfen oder lindern. Im Nahrungsdschungel gibt die Liste der Histaminunverträglichkeiten eine wesentliche Orientierungshilfe. Dabei haben wir nicht vollständig zwischen histaminhaltigen und Befreiern differenziert, sondern niedergeschrieben, was Sie vermeiden sollten und was Sie mit gutem Gewissen auftischen. Einen wichtigen Hinweis darauf gibt die Histaminunverträglichkeitsliste für Lebensmittel mit einem hohen Histamin-Gehalt.

Korn kann entscheidend sein: insbesondere Sauerteige und hefehaltige Erzeugnisse werden als unvereinbar angesehen. Bei einigen Getreidearten wie z. B. Spelz und Emmer gibt es dagegen kaum Histamin. Milch und Sojaerzeugnisse beinhalten Histamin, bei Molkereiprodukten ist der Grad der Reife wichtig. Sojaerzeugnisse sind auch soja-milch, joghurt und soja-sauce.

Reife Sorten beinhalten eine große Menge an Histamin. Als Faustformel gilt: Je ausgereifter der Schmelzkäse, desto mehr Histamin hat er. Bei der Räucherung sind besonders histaminreich. Wurst, Hinterschinken und Bauchspeck beinhalten große Mengen an Histamin. Auch andere Würste (Rohschinken, Bacon, Aufschnitt) zeichnen sich durch einen höheren Histamingehalt aus.

Seafood, Heringe, Thunfisch und Krebse zählen zu den Lebensmitteln auf der Histaminintoleranz-Liste, die viel Histamin beinhalten. Früchte und Gemüsesorten werden allgemein als gesundheitsfördernd eingestuft, jedoch sind folgende Obstsorten hinsichtlich der Histamin- und anderer enthaltener bioaktiver Vitamine kritisch: alle Citrusfrüchte, die Banane, die Pflaume und die Birne. Auch bei den Erbeeren, der Himbeere und der Kiwi ist der Gehalt hoch oder gilt als Befreier (diese geben das körpereigene Histamin ab).

Essiggemüse und Dosengemüse gehören zu den histaminunverträglichen Nahrungsmitteln mit hohem Histamingehalt. Sämtliche Pulse, zum Beispiel Brechbohnen, Linse und Erbse, haben eine höhere Histamin-Konzentration. Außerdem ist die Verschmutzung des Sauerkrauts größer. Andere Nahrungsmittel, die reich an Histamin sind, sind unter anderem Blattspinat, Tomate, Auberginen, Avocado und Rauch. Schimmelpilze sind sehr histaminhaltig und sollten vermieden werden.

Wenn Sie Salate mögen, müssen Sie auf den Histamin-Gehalt des Essigs achten. Insbesondere Weissweinessig, aber auch Weinessig, Balsamessig und Tischessig beinhalten Histamin. Manche Nüsse haben einen hohen Gehalt an Histamin, zum Beispiel in Form von Baumnüssen, Edelnüssen und Mandel. Kräuter und Kräuter sind besonders scharf und histaminreich, wie z. B. Chilischoten, Tabascos, Wasabis und Currys.

Es wird auch kein Mustard empfohlen. Schoko, Cacao, Marzipan und Nugat sollten nicht konsumiert werden, da sie als Histamin-Befreier erachtet werden. Auch Süßwaren, die auch Farb- und Konservierungsmittel beinhalten, sind wichtig. Knabbereien und Salzgebäck beinhalten auch Histamin. Häufig hat er einen hohen Histamingehalt. Hierzu zählen unter anderem Rot- und Sektweine sowie andere Destillate.

Ausgenommen sind Biere, bei denen nur Biere mit einem Hefe-Gehalt auf der Histamin-Intoleranz-Liste mit einem höheren Histamin-Gehalt stehen. Unter den alkoholfreien Alkoholgetränken sind sowohl Kaffe als auch Schwarztee histaminreich. Auch Softdrinks werden wegen des oft höheren Zuckergehaltes und der zugefügten Farbmittel nicht empfohlen. Der tatsächliche Histamin-Gehalt ist abhängig vom Grad der Reife vieler Lebensmittel auf der Histamin-Intoleranz-Liste.

Gleiches gilt für Früchte und Gemüse: Bei längerer Aufbewahrung steigt der Histamin-Gehalt. Der Histamin-Gehalt ist umso größer, je mehr ein Lebensmittel bearbeitet und gemahlen wird. Bei den Getreidearten sind Spelz und Emmer Getreidearten mit niedrigem Histamin-Gehalt. So hat sich beispielsweise Butterschimmelkäse als Schnittkäse für Menschen mit histaminbedingten Problemen durchgesetzt.

Reis- und Haferflockenmilch beinhalten auch wenig Histamin. Frisches, gekühltes oder gefrorenes Rindfleisch hat einen geringen Histamin-Gehalt. Geräuchertes und gesalzenes Rindfleisch und Würstchen hingegen sind Lebensmittel mit viel Histamin. Frische und gefrorene Fische beinhalten wenig Histamin. Vorsicht bei der Herstellung von gefrorenem Fisch: Schneller und sofortiger Verzehr, dann bleiben die Histaminwerte gering.

In Früchten finden sich unter anderem Apfel, Melone, Preiselbeere, Heidelbeere, Johannisbeere und Mangos. Dazu gehört auch die Kirsche und die Aprikose. Die folgenden Gemüse sind histaminarm: Pfeffer, Rübe, Kürbis und Zwiebel, aber auch Gurken, Getreide, Möhren und Kürbisse sind in der Regel harmlos. Bei den Nüssen handelt es sich um solche mit geringem Histamin-Gehalt, wie z. B. Haselnüssen, Nüssen, Cashewnüssen und Nüssen.

Bei den Getränken und Alkoholen sind Grüntee, einige Weißweinsorten, Wein, Spirituosen und Rumsorten die Produkte mit einem relativ geringen Histamin-Gehalt. Untergäriges Bier enthält auch sehr wenig Histamin. Essen in dieser Kategorie wird auch als Befreier betrachtet. Darunter befinden sich unter anderem Schoko und Cacao, Fisch und Fisch, einige Früchte wie Citrus früchte und Erbeeren, getrocknete Früchte, getrocknete Früchte, Pilze und Erdnüsse.

Ein Teil dieser Lebensmittel findet sich auch in den beiden oben genannten Auflistungen. Erst nach einer klaren Histaminunverträglichkeitsdiagnose kann festgestellt werden, ob sie vermieden werden sollten. In jedem Falle sollten Zusätze in Nahrungsmitteln vermieden werden. Für den Histaminabbau ist das Ferment Diamin-Oxidase mitverantwortlich. Mehrere Lebensmittel haben einen großen Einfluß auf das Daoenzym.

Lebensmittel, die die Aktivität des Enzyms Diamin-Oxidase hemmen, sind unter anderem Kakao, Fische und Ziegenkäse. Zu den Früchten und Gemüsen zählten unter anderem Bananen, Apfelsinen, Zwetschgen und Tomatensorten. Dazu gehört auch Fruchtsaft, Rotwein und Weißbier.

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