Hilft Nicorette Pflaster wirklich

Ist Nicorette Patch wirklich hilfreich?

aber Nikotin-Kaugummis, Lutschtabletten, Inhalatoren oder Pflaster helfen. Sie rauchen wirklich lange, dann können diese Pflaster auch nicht helfen. Mit dieser Maßnahme wird die Umwelt geschont. Die Pflaster helfen gut gegen Entzugserscheinungen. Der Nicorette TX-Patch kann Ihnen helfen.

Lediglich Rauchsperre macht sinnvoll

Das Rauchen von Tabak ist bekannt und in zahlreichen Untersuchungen nachgewiesen, dass es Atemwegs- und Lungenerkrankungen hervorruft oder zumindest beeinträchtigt. In erster Linie sind dies die chronische Atemwegserkrankung (COPD) und der Lungenkrebs. Gegenwärtig ist die chronische Herzinsuffizienz die fünfte Haupttodesursache in Deutschland.

Untersuchungen haben gezeigt, dass in der Europäischen Union und in Nord-Amerika etwa 8 bis 13% der ausgewachsenen Menschen an dieser Krankheit erkrankt sind. Ein wichtiger Risikofaktor für eine chronische Herzinsuffizienz ist das Tabakrauchen (relatives Risikopotenzial = 13), aber auch das passive Tabakrauchen ist risikobehaftet (geschätztes relative Risikopotenzial 1,4). Wenn sich die Krankheit entwickelt, interagieren die genetischen Einflüsse mit den Umwelteinflüssen, was bedeutet, dass nicht jeder Rauchende eine Krankheit hat.

Nichtsdestotrotz belegen Untersuchungen, dass acht von zehn COPD-Patienten Langzeitraucher waren. Bei sehr schweren COPD-Patienten wurde ein höherer Prozentsatz an aktiven Rauchern festgestellt als bei leichten Krankheiten. Neben der Beeinträchtigung der Lunge und der Atmungsorgane kommt es zu Herz-Kreislauf-, Muskel-Skelett- und Geisteskrankheiten.

Auf wwww.awmf-leitlinien. de finden Sie neben der langen Version des Leitfadens "Tobakentwöhnung bei COPD" auch eine Kurzversion und eine geduldige Version. Bei der Auswertung von Untersuchungen und Meta-Analysen während der Erarbeitung des Leitfadens zeigte sich, dass ein Rauchstop bei Patientinnen mit chronischer Lungenerkrankung einen positiven Einfluss auf den Lungenfunktionsverlauf, die Symptomatik und die Erblindung hat.

Der Grund dafür ist, dass ein Rauchender, der weniger raucht, statt dessen viel mehr einatmet. Ausgehend von diesen Erkenntnissen besagt die Richtlinie, dass das Hauptziel die völlige Raucherentwöhnung sein muss. Wenn ein rauchender COPD-Patient nicht in der Lage ist, unverzüglich mit dem Tabakkonsum aufzuhören, kann eine Rauchreduzierung als Übergangslösung in Erwägung gezogen werden.

Erkundigen Sie sich beim Patient nach den Vorteilen des Aufhörens und unterstreichen Sie diejenigen, die die größte Emotionalität haben. Entzugserscheinungen, Versagensangst, Gewichtszunahme, mangelnde Stütze, Depressionen, Rauchvergnügen. Wiederholung: Wer nicht bereit war, aufzuhören, sollte bei jedem weiteren Kontakt wieder mit diesen Motivationsstrategien angegangen werden. Aktuelle Studien belegen, dass Absetzprogramme, die sowohl mit medikamentösen als auch psychosozialen Maßnahmen verbunden sind, bei COPD-Patienten besonders wirksam sind.

Robuste Studienresultate bei Patientinnen mit chronischer Herzinsuffizienz werden allerdings nur für die Nikotinersatztherapie und für die Bupropiontherapie veröffentlicht. Hinsichtlich der Nikotinersatztherapie bei Krebspatienten gibt es gute Erfahrung vor allem mit Kaugummis; aufgrund des gleichen Wirkstoffes gehen die Verfasser der Richtlinien jedoch davon aus, dass die anderen Anwendungsformen auch bei Krebspatienten mit chronischer Herzinsuffizienz gut sind.

Weil Kaugummi und Tablette den Wirkstoff bereits nach wenigen Augenblicken freisetzen und die Wirkungsdauer geringer ist als bei Patches, sind diese Arzneiformen für den ungleichmäßigen Verzehr über den Tag hinweg geeignet. Außerdem sollten diejenigen, die aufhören wollen, darauf hingewiesen werden, dass keine gefährliche Vergiftungserscheinungen zu befürchten sind, wenn sie trotz anhaltender Nikotinersatztherapie jemals zu Zigaretten werden.

Nach den Testfragen: 1. wenn Sie nach dem Aufstehen Ihre erste Kippe geraucht haben? 2. fällt es Ihnen schwer, an Stellen, an denen das Rauchen untersagt ist, mit dem Zigarettenrauchen aufzuhören? Wie viel rauchst du normalerweise pro Tag? 5. rauchst du am Morgen mehr als den anderen?

Ist es möglich, dass Sie im Krankheitsfall qualmen und am Tag im Schlaf sind? Die Verfasser der Richtlinien stellten fest, dass das Medikament in Untersuchungen mit allgemeinen Rauchkollektiven mit der Nikotinersatztherapie vergleichbar ist (Odds ratio 2,06, 95% CI: 1,77 - 2,40). Bisher wurden zwei Untersuchungen mit COPD-Patienten vorgenommen, die eine Wirkung nach sechs und nicht nach zwölf Monate zeigen.

Die Wirksamkeit betrug in Untersuchungen 3,2 (95% CI: 2,3 - 4,3) für Plazebo und 1,7 (95% CI: 1,3 - 2,2) für Propions. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Leitfadens standen keine Angaben zur Therapie von COPD-Patienten zur Verfügung; dies hat sich seitdem verändert (siehe Gespräch mit Herrn Professor Dr. Stephan Andreas).

Ergänzend zur Richtlinie "Tabakentwöhnung bei COPD" gibt es weitere Handlungsempfehlungen zur Behandlung der Abhängigkeit von Tabak, wie z.B. die von der Medikamentenkommission der Bundesärztekammer im Jahr 2001 herausgegebene "Action Guideline Tobacco Dependence". Laut Professor Dr. Stephan Andrea wird sie zurzeit revidiert und dem heutigen Kenntnisstand angepaßt. Pharmazeutin Dr. Claudia BrühnQuelle: Raucherentwöhnung bei AOPD.

Auch interessant

Mehr zum Thema