Heuschnupfen 2016

Heu-Fieber 2016

Es handelt sich um Mittel und Maßnahmen gegen Heuschnupfen weit über denen der männlichen Patienten. Anzahl der Verschreibungen in Tausend (Veränderung gegenüber Vorjahr in %). Der Frühling bringt Pollen, und so schön diese Jahreszeit auch ist, diese Monate sind oft eine Qual für Menschen mit Heuschnupfen. Im Jahr 2016 scheinen die Betroffenen besonders von Pollen geplagt zu sein. Das Heuschnupfen ist eines der Themen, die eine intensive Beratung im Apothekenalltag erfordern.

Heuschnupfen: Pollenallergiker stehen 2016 vor einem stressigen Jahr - Health

Dies sind Mittel und Massnahmen gegen Heuschnupfen. Laut dem Bundesverband für Allergologie und Asthma (DAAB) erkranken zwischen 16 und 18 Mio. Menschen in Deutschland an Heuschnupfen. In diesem Zusammenhang hat die Stiftung Warmentest eine Auflistung der besten und billigsten Mittel für die Prävention oder Akutbehandlung erstellt. Was ist die Pollenflugvorhersage für 2016?

Zur Enttäuschung aller Beteiligten rechnen Fachleute beispielsweise für 2016 mit einem deutlichen Anstieg der besonders allergieauslösenden Buchenpollen. Im Jahr 2016 werden die durch den Birkenstaub verursachten Beschwerden bei Allergikern mit Birkenstaub vermutlich größer sein als im Jahr 2015", prognostiziert der Deutsche Pollen-Informationsdienst (PID). "Es war ein sehr milder Sommer, der Blütenstaub ist im letzten Jahr bis Anfang Oktober gestoppt und hat bereits wieder begonnen ", erläutert die Pressesprecherin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Frau Söldner.

"Rund 50 % der Pollen-Allergiker sprechen auf Gras an, etwa 30 % auf früh blühende Bäume", sagt sie. Bei der ersten Berührung produziert der Organismus eine übermäßige Menge an Antikörpern, so genannten Immunglobulinen, die im Gegensatz zu den Erregern keine Fremdsubstanzen vernichten, sondern den Organismus gegenüber diesen Substanzen hypersensibel machen. Mit jedem neuen Auftrag nimmt die Karosserie die Fertigung wieder auf.

"Wichtiger Bestandteil ist Histamin", erläutert die Gesundheitsfachfrau Dr. med. Bettina Sauer vom Institut für Gesundheit der Universität Wien, "so genannte Antihistamine werden häufig zur Allergiebehandlung eingesetzt. "Wie kann man Heuschnupfen-Symptomen vorbeugen?" "Im Regelfall wissen die Betroffenen im Laufe der Zeit, welche Arzneimittel ihnen besonders gut nützen. Doch wer zum ersten Mal an heuschnupfenähnlichen Beschwerden erkrankt, sollte nicht allein behandeln", empfiehlt er.

"Nasensprühungen und Tropfen mit Cromoglicinsäure oder Tropfen mit Lodoxamide haben eine vorbeugende Funktion. Weil die Medikamente nur schleppend wirksam sind, müssen sie von Allergikern etwa 14 Tage vor dem Pollenzähler eingesetzt werden", sagt er. Bei Allergikern können sie in akuten Fällen eingesetzt werden", erläutert er. Falls Medikamente, die örtlich auf Augen und Nasenpartie aufgetragen werden, nicht weiterhelfen, können Vorbereitungen getroffen werden.

Laut Stiftungsratgeber eignen sich die körpereigenen Mittel gegen Histamin-Cetrizin bzw. Lorentz. Im Gegensatz zu älteren Antihistaminen wie Klemastin oder Diminden verursachen sie keine oder nur geringe Müdigkeit - aber diese Nebenwirkungen können bei manchen Patientinnen trotzdem auftauchen. "Vielleicht kann er schärfere Massnahmen ergreifen", sagt er und fügt hinzu: "Heuschnupfen, der nicht richtig behandelt wurde, kann sich ausbreiten - und ist für die Beteiligten sehr stressig.

Das Medikament lindert nur die Beschwerden, es hilft nicht gegen die Haut. "Gezielte immuntherapeutische Maßnahmen sind die einzigen, die die Ursachen bekämpfen", erläutert der DAB. Untersuchungen zeigen, dass der Organismus weniger sensibel auf die Therapie anspricht. Für diese Form der immuntherapeutischen Therapie gibt es jedoch nicht so viele Untersuchungen wie für die Impfung.

Stichting Warmentest beurteilt die Unterempfindlichkeit, ungeachtet ihrer Ausprägung, nur als "geeignet mit Einschränkungen". "Wegen dieser Gefahren sollte die Behandlung nur dann angewendet werden, wenn andere Arzneimittel nicht wirksam genug sind - und unter keinen Umständen für Kinder unter fünf Jahren", sagen die Fachleute. Mit welchen Massnahmen können Sie im eigenen Haus mithelfen?

Die Wissenschaftlerin Dr. med. Sonja Lömmel vom Deutschen Krebsforschungszentrum berät, bestehende Allergene auf ihre Beständigkeit zu überprüfen und die Exposition so niedrig wie möglich zu gestalten. "Aber auch ein Schutz vor dem Sichtfenster und das regelmäßige Absaugen mit einem Hepafilter kann Abhilfe schaffen. Auch Allergiker sollten bei der Stiftung Warmentest die Outdoor-Aktivitäten wie Jogging oder Mähen des Rasens während des Pollenfluges auf etwa die Zeit nach einem Regenschauer ausdehnen.

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