Herzinsuffizienz

Herzschwäche

Herzinsuffizienz ist die pathologische Unfähigkeit des Herzens, die Menge an Blut zu pumpen, die der Körper benötigt, ohne den Druck in den Vorhöfen zu erhöhen. Jeder fünfte Mensch leidet in seinem Leben an Herzinsuffizienz. Die Herzinsuffizienz ist eine extrem schwere und immer häufiger auftretende Herzerkrankung, die durch eine Schwächung des Herzmuskels verursacht wird. Herzinsuffizienz ist eine akute oder chronische Erkrankung, bei der das Herz den Organismus nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgen kann. Beim Herzversagen ist das Herz nicht mehr in der Lage, genügend Blut durch den Kreislauf zu pumpen.

Überspannungskategorie="mw-headline" id="everyday_language_and_Doubleinterpretations">everyday_language_and_Doubleinterpretations">[Edit | | |/span>Code bearbeiten]>

Die in Deutschland übliche Bezeichnung Herzinsuffizienz ist nur unpräzise, da nicht nur eine pathologisch reduzierte Pumpenfunktion (systolische Herzinsuffizienz oder Myokardinsuffizienz), sondern auch eine Störung der Herzfüllung (diastolische Herzinsuffizienz) mit ungestörter Pumpenfunktion zu einer Herzinsuffizienz führt. Akutes, schweres Herzinsuffizienz wird manchmal auch als Herzinsuffizienz oder Herzinsuffizienz oder Herzinsuffizienz genannt, obwohl es keine allgemeingültige Begriffsbestimmung gibt, die vor allem in Leichendisplays verwendet wird.

Akutes Herzversagen entsteht über mehrere Tage. Ursache sind: plötzliche Beeinträchtigung der Pumpfunktionen durch einen Herzanfall. Chronisches Herzversagen entsteht über Monate bis Jahre. Bei einer kompensierten Herzinsuffizienz treten keine oder nur Beschwerden bei erhöhter physischer Anspannung auf. Herzinsuffizienz wirkt sich oft nicht auf beide Hälften des Herzens gleichermaßen aus.

Linksherzversagen tritt im Rückfluss von Blut in die Lungengefässe mit Erkältungskrankheiten und Kurzatmigkeit bis hin zum Lungenödem auf. Weltweite Herzinsuffizienz weist Anzeichen von Links- und Rechtsherzversagen auf. Herzinsuffizienz beruht nicht immer auf einem Pumpenversagen mit Reduzierung des Herzminutenvolumens (low-output-failure). Auch wenn ein krankhaft erhöhtes Durchblutungsbedürfnis in den Organen nicht mehr abgedeckt werden kann (High-Output-Failure), können die Beschwerden auftreten: Anämien.

Tachykardien können zu (relativer) Herzinsuffizienz führen. Stufe AHoches Risiko einer Herzinsuffizienz, da es starke Assoziationen mit der Entwicklung einer Herzinsuffizienz gibt; keine strukturellen Herzerkrankungen, nie Symptome einer Herzinsuffizienz. Stufe 2 Strukturbedingte Herzkrankheit, die in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Herzinsuffizienz steht, keine Symptome der Herzinsuffizienz. Stufe I Frühe oder aktuelle Symptome einer Herzinsuffizienz bei strukturellen Herzerkrankungen.

Stage DF Erweiterte strukturbedingte Herzerkrankungen und schwerwiegende Symptome der Herzinsuffizienz im Ruhezustand trotz höchster Arzneimitteltherapie (spezielle Therapien notwendig, z.B. Herztransplantationen, Catecholamine im Kunstherz). Eine der weltgrößten Studien mit einer Gruppe von rund 70.000 ausgewachsenen Norwegern hat nun auch gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Schlafschwierigkeiten (Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und keine Nachtruhe) später eine Herzinsuffizienz entwickeln, sehr viel höher ist.

16 ] Es könnte davon ausgegangen werden, dass andere Faktoren wie Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, mangelnde Bewegung, Bluthochdruck, Nicotin oder Blutalkohol zu einer erhöhten Herzinsuffizienz haben. Die nachlassende Herzleistung bei Herzinsuffizienz führt zu einer ungenügenden Blutzirkulation in den Organen. Eine häufige Erscheinung der fortgeschrittenen Herzinsuffizienz sind nachtaktive Atmungsstörungen, oft in Gestalt der Cheyne-Stokes-Atmung, die durch wiederkehrende Schwellungen und Atemnot charakterisiert ist.

Herzinsuffizienz verursacht Flüssigkeitsansammlungen ("Wasseransammlungen") im Organismus, Linksherzversagen in der Lunge und Rechtsherzversagen vor allem in den Schenkeln ( "Beinödem") und im Bauchbereich ("Aszites"). Der schwerwiegendste Fall von Herzinsuffizienz ist ein kardiogener Schlag, der in der Regel von starker Kurzatmigkeit, Bewusstseinsstörungen, kaltem Schweiss, schwachen und schnellen Impulsen sowie kalten Armen und Füssen begleitet wird.

Eine Herzinsuffizienz tritt kaum allein auf. Stattdessen wird sie oft mit Begleitkrankheiten assoziiert, zu denen je nach Herzinsuffizienzursache unter anderem Herzkrankheiten, hoher Blutdruck, Fettstoffwechselerkrankungen oder Fettleibigkeit zählen. Das Auftreten von Begleitkrankheiten hängt vom Lebensalter des Betroffenen, individuellen Risiken (z.B. Rauchen) und der Schwere der Herzinsuffizienz selbst ab, so dass sie auch als Mehrsystemerkrankung bezeichnet wird.

Darunter fallen chronisches Nierenversagen[19] und Schlafapnoe[20], die beide beinahe die Hälfe der Herzinsuffizienz, Eisenmangelzustände (mehr als 40%),[21]Anämie (35-40%),[22]Diabetes mellitus (etwa 30%),[23] chronic obstructive pulmonary disease (COPD, etwa 30%),[24]sarcopenia (etwa 20%)[25] und Kachexia (etwa 10%)[26] und einige andere mehr. Bei Begleitkrankheiten können sich die Beschwerden mit den tatsächlichen Beschwerden der Herzinsuffizienz überschneiden und manchmal schwierig zu unterscheiden sein.

Eine Herzinsuffizienz wird diagnostiziert, wenn die typischen Beschwerden (siehe oben) und die entsprechenden objektiven Ergebnisse übereinstimmen. Auch während der physischen Prüfung können einige Anzeichen auf eine Herzinsuffizienz hindeuten. Das wichtigste Untersuchungsinstrument bei Herzinsuffizienz ist die Ultraschallkontrolle des Herzmuskels (Echokardiographie). Zum einen kann die vermutete Herzinsuffizienz nachgewiesen oder sogar ausgeschaltet werden, zum anderen können bereits signifikante Gründe identifiziert werden.

In milden Herzformen kommt es meist noch zu einem Normalzustand, in fortgeschrittenem Stadium sind eine Herzvergrösserung und eine Ausdehnung der Pulmonalvenen ("pulmonale Stauung") ersichtlich. Zur Bestimmung oder zum Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung als Grund der Herzinsuffizienz wird häufig eine Herz-Katheteruntersuchung mit Koronarangiographie vorgenommen. In einer neuen Untersuchung wurde gezeigt, dass die Kernspintomographie dazu beitragen kann, das Herzinsuffizienzrisiko besser einzuschätzen[27].

Bluttests sind in der Regel nur erforderlich, um gewisse Gründe und Folgen der Herzinsuffizienz (wie z. B. Zuckerkrankheit, Nierenversagen oder Elektrolytstörungen) und eventuelle Begleiterscheinungen der Behandlung zu eruieren. Jahrhundert ist die Ermittlung der Plasma-Konzentration des natriuretischen Peptids im Gehirn (BNP oder NTproBNP) ein Testverfahren, das auch in der täglichen Routine für die Diagnose von Herzinsuffizienz nützlich sein kann.

Abhängig vom Umfang der Herzinsuffizienz sind die Messwerte moderat bis deutlich angestiegen, während niedrige Normalwerte von normalem Blutdruck oder niedrigem NTproBNP-Wert eine Herzinsuffizienz bei einem nicht behandelten Patient weitestgehend ausgrenzen. In die Richtlinien der DGKI (Deutsche Kardiologische und Pädiatrische Kardiologie) ist die Bestimmung von Herzinsuffizienz (BNP) zur Differentialdiagnostik und Überwachung der Herzinsuffizienz aufgenommen worden. Wenn immer möglich, sollte die Herzinsuffizienz zuerst behoben werden:

Häufig kommt es bei koronarer Herzerkrankung zu einer Ballonerweiterung, eventuell mit Stentpflege, oder zu einer Bypass-Operation. Im Stadium YHA I-III wird mäßiges Körpertraining und im Falle einer dekompensierten Herzinsuffizienz physische Ruhe bis zur Liegezeit vorgeschlagen. Die medikamentöse Behandlung der Herzinsuffizienz unterscheidet zwischen Arzneimitteln mit einer bestimmten Prognoseindikation und solchen mit einer Symptomindikation.

Im Besonderen fungiert es als Brücke zur Transplantation oder bei temporärer Herzinsuffizienz, z.B. bei Herzinsuffizienz, zur Genesung. Herztransplantationen sollten bei unheilbaren, schweren Herzversagen erwünscht sein. Dr. med. P. R. L. Zipes u. v. m. (Hrsg.): La maladie cardiaque de Braunwald: Ein Lehrbuch der kardiovaskulären Medizin. 7. auflagen.

W. Die B. Saunders AG, Philladelphia 2004, IBN 112160-0014-3 des WSA Leitlinien zur Diagnose und Behandlung der akuten und chronischen Herzinsuffizienz 2012 der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft und Kommentierung der Deutsche Kardiologische Gesellschaft 2013 Nationaler Leitfaden für die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz der Ärztekammer, der Berufsgenossenschaft und der Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen (abgelaufen, bis 12/2014 gültig).

Leitfaden zur Chronischen Herzinsuffizienz im Kindes- und Jugendbereich der DKE. Herzinsuffizienz-Verband der Europäischen Kardiologischen Vereinigung. herzzschwaeche-info. en Die Informationsseite für Menschen mit Herzinsuffizienz - Die Website des Zentrums für Herzinsuffizienz stellt umfassende und tagesaktuelle Information für Herzinsuffizienz-Patienten, Verwandte und andere Interessenten bereit.

? FEIX Anschütz: Herzinsuffizienz, Aesopus-Verlag, beiderseitig, 1984, 164 S., IBN-Nr., 172 S., IBN 3-905031-12-4, 1984, ISBN-Nr. 37949-095-3. , ? FEIX Anschütz: Chronisches Herzversagen, Äsopus-Verlag Basel 1988, 172 S., II. Hamms, Detail Mathey: Urbaner u. Fischerverlag, Muenchen 2004, ISBN-Nr. 3- 437-46191-5. ? Till Neumann, Janine Biermann, Anja Neumann, Jürgen Wasem, Georg Ertl, Rainer Dietz, Raimund Erbel: Herzinsuffizienz: Häufigster Grund fuer Krankenhausaufenthalte.

ln: German physician Int. 106(16), (2009), p. 269-275. wwww. abbc nathalie contrad ict, arndrew judges, jenny trans, hamiid musseni, dborah hedgecott: Zeitliche Tenden und Muster der Herzinsuffizienz-Inzidenz: eine demölkerungsbezogene Studie mit 4 million Personen. we-wwww. c?urs et qualité du sommeil dans les troubles respiratoires centraux et obstructifs liés au sommeil. we-cardiovascular.com Fundamentals of insomnia and cardiac insufficiency.

? B. M. Soller, M. Konerman, A. Stuermer, H. J. Mueller, W. Zidek: Orthopaedic dysfunctions in the right ventricle in the case of syndromes of obstructive sleeping apnea. Independently combining low-serum 25hydroxy vitamin and 1,25-dihydroxy vitamin with all-cause and cardio-vascular deaths. Januaryzpzpovsky: Sleeplessness and the risks of cardiac insufficiency: a demographic survey.

ln: Vancouver, United States. It' s the best time. ICSSN 0195-668X, doi:10.1093/eurheartj/eht019. ? I. S. Anand: "Congestive insufficiency and anemia: mechanism and patophysiology. Congestive insufficiency revision 2008;13:379-86. ? O. Vietbourg. "Rheumatoid arthritis. Breathing is disrupted by Cheyne." Treatments with servo ventilation technology. < ;Circ J 2012;76:2305-17. we-? E. A. Eankowska, S. v. HAHLING, S. D. A. ANKELER, I. C. MAÇdougall, P. Ponikowski: "Iron Shortage and Congestive Heart Injury: Difficulties in Diagnosis and Prospects in Therapies.

Your Heart J 2013;34:816-29. ? H. F. Danveld, Mr. L. Januzzi, Mr. K. Dammar, Mr. Vijngaarden, Mr. L. Hilllege, Mr. D. Veldhoisen, Mr. P. Veldhoisen: "Congestive Heart Loss Systematically Monitored and Meta-Analysed Myocardial Insufficiency Levels. "Effects of diabetic disease on cardiac insufficiency disease therapy, results and disease management.

IACC Cardiac insufficiency 2015;3:136-45. "Stress from chronically-obstructive lung diseases in cardiac insufficiency sufferers. "Muscular atrophy in chronically ill cardiac insufficient patients: results of the study on comorbidities that exacerbate cardiac insufficiency (SICA-HF). Your heart J 2013;34:512-9. Metabolism rate of transference of ATP via CK-fluorase ( "CK-flux") predicts cardiac insufficiency incidents and deaths.

Cuck et al: New equipment for cardiac insufficiency: a review by the ERA: researched by the ERA; supported by the CSA. ? D. Burkhoff: Does contractional modulation play a part in the therapy of cardiac insufficiency? Cornelius D. 8, No. 4, December 2011, pp. 260-265. doi:10.1007/s11897-011-0067-3.

Mehr zum Thema