Heftige Allergische Reaktion

schwere allergische Reaktion

Bei diesem Vorgang kommt es innerhalb weniger Sekunden bis Minuten zu schweren allergischen Reaktionen, da Histamin die Blutgefäße erweitert, der Blutdruck sinkt, Haut und Schleimhäute anschwellen oder die Haut zu jucken beginnt. Die T-Zellen merken sich bei diesem "Erstkontakt" die durchgeführte Abstoßungsaktion und lösen, sobald sie wieder mit demselben Allergen in Berührung kommen, heftige allergische Reaktionen aus. Menschen, die zu schweren allergischen Reaktionen neigen, sollten daher immer ein Notfallset dabei haben - und nicht zögern, es zu benutzen. Einige Kinder haben eine eher milde Allergie, andere sind mit voller Wucht betroffen, sobald der Kontakt zu den Allergenen gegeben ist. Bei einer heftigen allergischen Reaktion kann ein schnelles Handeln erforderlich sein.

Allergie: Die unterschiedlichen Allergiearten

Allergien sind, wenn das Abwehrsystem eine tatsächlich harmlose Substanz für schädlich hält und eine Überreaktion auslöst. In manchen Fällen tritt die Symptomatik sofort nach einem Allergenkontakt auf, dann erst nach 12 bis 72h. Die Suche nach dem Allergieerreger wird dadurch schwieriger - und damit auch die Suche nach einer geeigneten Behandlung.

Die Ärzte unterschieden vier Arten von Allergien - eine Klassifizierung, die auf die englischen Immunkundler Roberto Rosston und Philipp Georg Höuthem Göll von 1963 zurückgeht: Jede dieser vier Arten von Allergien ruft verschiedene Vorgänge im Organismus hervor, an denen andere Körperzellen, Kuriersubstanzen oder Immunabwehrstoffe mitwirken. Dadurch können mehrere Reaktionstypen an der Krankheit mitwirken.

Bei weitem die am häufigsten auftretende allergische Krankheit ist eine sofortige allergische Reaktion. Dazu gehören allergisches Asthma, Heu-Fieber, gewisse Nesselausschläge, Angioödeme, Nahrungsmittelallergien und anaphylaktischer Schlaganfall. Schon wenige Gehminuten, teilweise sogar wenige Augenblicke nach Allergenkontakt, treten Beschwerden wie Jucken oder Schwellung auf.

Die Atopie, d.h. Menschen mit einer genetisch bedingten Neigung zu Allergie, hat besonders schwere Symptome. Diese Kaskaden von Abwehrmaßnahmen werden nicht durch den ersten Umgang mit einem Allergieerreger ausgelöst, sondern durch den zweiten. Es handelt sich um besondere weisse Blutzellen, die als Verteidigungszellen des Abwehrsystems in erster Linie die Funktion haben, Fremdstoffe und Erreger zu erkennen und unbedenklich zu machen.

Im Gegenzug ist es eine Botenstoffe, die die allergische Reaktion auslöst, sobald sie freigesetzt wird. Bei der ersten Begegnung mit einem Allergieerreger bildet der Organismus B-Zellen, die auch zu den Verteidigungszellen gehören, gegen das Antigene, so genannte Immunoglobulin E (IgE)-Antikörper. Das ist die Sensibilisierungsphase, in der an der Mastzellen die Anhaftung von Antikörpern stattfindet.

Bei anschließendem Umgang mit dem selben Allergieerreger binden die IgE-Antikörper an das Allergieerreger und stimulieren die Mastzelle, übermäßige Mengen an histaminhaltigem Material freizusetzen. Dieses Verfahren verursacht innerhalb weniger Augenblicke bis zu wenigen Augenblicken schwere allergische Reaktion, da sich die Blutgefässe erweitern, der Druck im Blut abfällt, eine Schwellung der Schleimhäute und der Schleimhäute auftritt oder die Juckreiz in der Brust auftritt.

Wenn sich die Reaktion auf den ganzen Körper ausbreitet, kann es zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schlag kommen, der zu Herz-Kreislaufversagen führen kann. Der zweite Fall einer Allergie tritt an den Blutkörperchen auf und ist rar. Es kann sich in wenigen Augenblicken entfalten, teilweise nach bis zu zwölfstündiger Zeit.

Die körpereigenen Körperzellen werden versehentlich vernichtet, zum Beispiel die roten oder weißen Blutzellen, daher der Name: zytos, das heißt griechisch für zellförmig. Die cytotoxische Reaktion wird meist durch den Einsatz von Arzneimitteln oder durch eine Transfusion ausgelöscht.

Dadurch werden die roten Blutzellen vernichtet, was zu einer gewissen Art von Anämien ( "hämolytische Anämie") geführt haben kann. Wenn die weißen Blutzellen befallen sind, kann ihre Anzahl so weit abnehmen, dass die Abwehr des Immunsystems nachlässt. Die Allergie Typ 2 beruht auf folgendem Mechanismus: Fremde Fremdantigene haften an den körpereigenen Körperzellen, was dazu führte, dass das Abwehrsystem diese " infizierte " Körperzelle nun fälschlicherweise als körperextern empfindet und abwehrt.

Dabei spielen die Antikörper der Typen IIgG und IIgM, die auch in nicht-allergischen Abwehrreaktionen entstehen, eine Sonderstellung. Er aktiviert das so genannte Komplement-System und die körpereigenen Verteidigungszellen. Diese Abwehrmechanismen können aber auch die körpereigenen Körperzellen und -geweben beschädigen, wenn sie falsch gesteuert werden. Das passiert auch bei der cytotoxischen Reaktion.

Eine allergische Reaktion vom Type lll tritt nicht auf. Die Beschwerden können sechs bis zwölf Stunden nach der Einnahme eines Allergens auftreten. Lungenentzündung, auch Bauernhoflunge oder exogene allergische Lungenentzündung oder Lungenentzündung, die vor allem Bauern befällt und als berufsbedingte Krankheit kennt. Serum-Krankheit, eine allergische Reaktion des Abwehrsystems auf fremde Proteine, z.B. durch einen Bienenstachel, Impfstoffseren oder injizierte Anitbiotika.

Analog zu den Antigenen und Antikörpern des Typs 2 kombinieren sich unter gewissen Bedingungen, mit dem Vorteil, dass die beiden nicht wie bei der Typ-II-Reaktion auf der Zelloberfläche des Körpers aufliegen, sondern lösbar sind und ungehindert im Körper verteilt werden können. Verteidigungszellen bemühen sich nun, diese Allergen-Antikörper-Verbindungen zu beseitigen. Diese Reaktionskategorie spielt eine spezielle Bedeutung bei der Klassifizierung nach Allergieart.

Im Gegensatz zu den drei anderen Arten wird diese allergische Reaktion nicht durch Antikörper (Immunglobuline) verursacht, sondern durch T-Lymphozyten, weshalb sie auch als zellvermittelnde Reaktion bezeichnet wird. Es handelt sich um besondere weisse Blutzellen, die Teil des Immunsystems sind. In der Verteidigungsreaktion reagiert die T-Lymphozyten auf so kleine so genannte haptenhaltige, also unfertige Antikörper, dass das Abwehrsystem sie nicht erkennen kann.

Abhängig davon, wie stark das Allergieauslöser ist, erfolgt die Sensitivierung nach einem oder mehreren Einwirkungen. Lediglich dieser Wirkstoffkomplex hat eine allergieauslösende Funktion. Zusammen mit anderen weissen Blutzellen kämpfen die T-Lymphozyten gegen den fremden Körper. All dies wirkt neutralisierend auf das Allergieerreger, hat aber auch eine besonders starke allergische Reaktion zur Folge. Ein typischer Fall ist die allergische Kontaktdermatitis, zum Beispiel bei einer Nickellergie.

Weil die Beschwerden nicht unmittelbar oder nach wenigen Augenblicken auftreten, sondern sich bei einer bereits empfindlichen Person etwa 12 bis 72 Std. nach einem Allergenkontakt verzögern, wird die Art IV-Allergie auch als spät erachtet.

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