Hausstaubmilbenallergie Bekämpfen

Bekämpfung der Hausstaubmilbenallergie

Die Allergenvermeidung spielt neben der Symptombekämpfung und der spezifischen Immuntherapie auch bei Hausstaubmilbenallergien eine wichtige Rolle. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Symptome zu bekämpfen. Haushaltsstaubmilben sind so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum sichtbar sind. Bekämpfung von Allergien: Richtige Lüftung lindert die Symptome einer Allergie Richtige Lüftung lindert die Symptome einer Allergie. Wenn Sie gegen Hausstaubmilben allergisch sind, sollten Sie Ihre Bettwäsche schützen und Umhüllungen kaufen.

Hausstaub-Allergie: Wie können wir gegen die Hausstaubmilbe vorgehen?

Wenn Sie allergisch gegen Milben sind, sollten Sie Ihr Zimmer renovieren. Diejenigen, die hier konsequenterweise handeln, können die Feinstaubbelastung durch Schädlinge erheblich reduzieren. Bei Allergikern träumt man von einem Feinstaubaufkleber im Schlafzimmer: als Belohnung für niedrige Allergenbelastung. Bei 60° gewaschener Wäsche. Bei Allergikern herrscht Uneinigkeit darüber, ob Teppichböden im Zimmer erlaubt sind oder nicht.

Selbstverständlich - der Betrachter vermutet es bereits - hat sich die Milbe in das Dasein dieser Menschen eingekrallt. Allergien leidende Menschen hingegen verabscheuen sie wie die Seuche. Die Milbe breitet sich rasch aus und scheidet Exkremente aus, die sich zu Stäuben - zu feinem Mehl - zersetzen. Dabei durchdringt er nahezu alle gängigen Bettdecken, verwirbelt und schwimmt in der Höhe.

Hier kann der Betroffene kaum etwas tun, weil er selbst für das richtige Umfeld ist. Sie hinterläßt in der Dunkelmatratze am Morgen nach dem Stehen eine starke Feuchtigkeit und versorgt die Tiere mit genügend Nahrung: Aus etwas mehr als einem Kilogramm der Schuppen, die jeder Mensch tagtäglich ausscheidet, können unzählige Schuppen gefüttert werden.

Die Matratzen enthalten zwischen 8.000 und 25.000 Haushaltsstaubmilben pro qm. Haushaltsstaubmilben fressen sich eigentlich von gefallenen Hautschüppchen. Übrigens ist dies ein weiterer Faktor, warum die abendliche Haarwäsche das Wohlfühl-Klima und den Hunger der Tiere etwas mindert. Ein Weibchen hält sich etwa 30 bis 100 Tage und legte in dieser Zeit zwischen 40 und 80 Eizellen.

Das ganze Jahr über treten die Beschwerden einer Hausstaubmilbenallergie auf und sind jahreszeitlich bedingt erhöht: besonders am Morgen eine tränende und dann wieder verstopfende Nasenschleimhaut, störendes Niesen, geschwollene, tränende, juckendere Haut. Nach Angaben des Deutschen Allergien- und Asthmabundes reagiert nahezu ein Drittel der 30 Mio. Betroffenen in der Bundesrepublik auf Haushaltsstaubmilben. Bei 25 °C Zimmertemperatur und einer Luftfeuchte von 65 % werden für die Versuchstiere beste Bedingungen geschaffen.

Infolgedessen vermehrt sich die Hausstaubmilbe in Deutschland zwischen den Monaten von Mai bis einschließlich September am besten. Fällt die Feuchtigkeit mit der Aufwärmphase im späten Herbst ab, sterben die meisten Tiere ab und verursachen - angesammelte Exkremente plus aus dem Inneren der Milbe freigesetzte Allergieauslöser - den Höhepunkt der Symptome. Auch andere Krankheiten, wie Atemwegsinfektionen, können eine Hausstaubmilbenallergie abdecken.

In der Tat, die Renovierung des Zimmers ist der erste und schönste Weg für Allergien. Die alten Luftmatratzen sind ein fabelhaftes Ökosystem für die Milbe; sie sollten nach fünf bis sechs Jahren ersetzt werden. Kissen und ihre Decken sollten regelmässig bei einer Temperatur von mind. 60 °C waschen. Der Grobschmutz wird von vielen Staubsaugern mehr oder weniger gut aufgenommen, der feine Staub wird jedoch durch die Staubfilter in die Luft zurückgeblasen, insbesondere wenn das Staubsaugergehäuse selbst nicht vollständig abgedichtet ist.

Der Begriff "Mikrofilter" ist meist trügerisch, denn feiner Staub ist kein feiner Staub. Denn nur mit speziellen Hepa-Filtern können die allergenen Bestandteile des Milbenkotes sicher im Gerät gehalten werden. Das Kuscheltier ist ein Einzelfall, denn es ist auch ideal für die Milbe. Die Plüschtiere müssen regelmässig bei einer Temperatur von mind. 60°C gewaschen werden, um die Milbe abzutöten.

Sie können sie auch für 12 Std. in den Gefrierschrank stellen und bei verminderter Hitze auswaschen. Die Wäsche ist sehr bedeutsam, da das Einfrieren die Tiere abtötet, aber erst nach dem Reinigen werden die allergieauslösenden Stoffe beseitigt. Bei Allergikern werden hochalpine Aufenthalte als enorme Erleichterung empfunden. Wer aber immer wieder gegen die Schädlinge und ihren feinen Staub vorgehen will, hat viel davon errungen.

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