Hausmilben Bettwäsche

Hausstaubmilben Bettwäsche

Haushaltsstaubmilben: Gibt es Aktionsbedarf? Haushaltsstaubmilben zählen zum heimischen Umfeld. Obwohl die gesunden Menschen davon nicht betroffen sind, sollten sich Menschen, die gegen Milben allergisch sind, vor dem Umgang mit nachgewiesenen, vom Hausarzt vorgeschlagenen Maßnahmen schÃ?tzen. Staubmilben sind für das bloße menschliche Auge unsichtbare kleine Spinnentiere, die sich, mit Ausnahmen von Appartements, in einer Seehöhe von mehr als 1200 m befinden.

Deshalb ziehen sie es vor, in einer Matratze, Bettdecke, Kissen, Polstermöbel, Teppiche, Vorhänge und Tierkäfige zu wohnen.

Haushaltsstaubmilben sind unschädlich und erkranken nicht. So müssen die Gesunden keine Gefahren fürchten oder Maßnahmen gegen die kleinen Tiere ergreifen. Für Allergene sind allerdings Haushaltsstaubmilben ein Problem. Dementsprechend zählen Milbenallergien zu den am weitesten verbreiteten allergischen Reaktionen in Innenräumen: Rund 5 Prozente der Menschen leiden darunter. In 13% der Schüler und 9% der Erwachsene gibt es eine solche allergische Reaktion, die in der technischen Terminologie als Sensibilisierung bezeichne.

Bewährte Maßnahmen für Allergiker mit Milbenallergie sind bekannt: Zum Beispiel sollten milbenbeständige Matratzenbezüge verwendet und Bettdecken, Kissen und Bettwäsche oft bei 60 Grad gewaschen werden.

pädiatrische Praxis

Eine Milbengattung sind die Haushaltsstaubmilben (Dermatophagoides), die zu den Arachniden gehören. Das allergieauslösende Eiweiß kommt vor allem im Milbenexkrement vor. Im Durchschnitt sind in einem Löffel Schlafstaub knapp 1000 Stück und 250.000 Stück Kot enthalten. Sie bleiben weniger in den Polstern als abgestorbene Tiere, werden aber aufgrund ihrer geringen Größe und Gestalt hauptsächlich in die Höhe geschüttel.

In einer warmen und feuchten Umwelt (Temperaturen von 20-30°C; Feuchtigkeit 65-80%) fühlt sich die Hausstaubmilbe besonders wohl und kann sich unter diesen Umständen am besten ausbreiten. Dabei ist die erhöhte Luftfeuchte der wesentliche Umstand. Bei 25 - 30 Grad Celsius und einer Luftfeuchte von 65 - 80 Prozent findet die Milbe ein optimales Lebensumfeld vor. Allergische Symptome kommen in der Regel das ganze Jahr über bei Hausstaubmilbenallergikern vor, nehmen aber je nach Saison (z.B. während der Heizperiode) oft auch zu.

Andere Gründe für ganzjährig auftretende Allergien können nicht nur Staubmilben sein, sondern auch Schimmel und Tierhaar mit den daran klebenden Teilchen (Urin und Spucke des Tiers). Mithilfe einer exakten Analyse der Allergie (Pricktest, Bluttest, evtl. Provokationstest an der Schleimhaut oder Bindehaut) können Anhaltspunkte für das verursachende Allergieerreger gefunden werden.

Teilweise kann ein Laborversuch auch das Vorhandensein von Antikörpern gegen Milbenallergie im Blut nachweisen. Diese Allergiesymptome können durch gewisse Arzneimittel (Antiallergika, Antihistaminika) gemildert werden, die jedoch keinen Einfluss auf die Allergieursache haben. Zusätzlich kann eine gezielte immuntherapeutische Behandlung das Allergierisiko auf andere allergische Stoffe verringern oder die Symptome von der Nasenschleimhaut ( "allergische Rhinitis") in die Lungen (allergisches Asthma) verlagern.

Neben der gezielten immuntherapeutischen und symptomatischen Therapie ist die Vermeidung von Allergenen, die Milbenallergien auslösen, von zentraler Bedeutung für die Therapie der Milbenallergie. Die Milbenallergiemenge in der Behausung kann durch entsprechende Massnahmen im Wohnbereich oft klar reduziert und dadurch bereits eine spürbare Wirkung auf die Allergien erzielt werden.

Doch nicht nur die lebende Milbe kann zu allergischen Symptomen führen. Am Anfang der Heizphase stirbt aufgrund der geringen Feuchtigkeit mehr Milch. Allergene enthaltene Milbenpartikel und Milbenexkremente lösen sich dann zu Feinstaub auf und können noch besser verwirbelt und inhaliert werden. In unseren Beeten findet die Hausstaubmilbe die besten Wohnbedingungen.

Es ist dort angenehm heiß, Nachtschweiß sorgen für milbenschonende Feuchtigkeit und die Hausstaubmilben kommen hier in großen Dosen vor. Die Renovierungsmaßnahmen sollten daher mit dem eigentlichen Schlafplatz anfangen und dann auf den Rest des Schlafzimmers und die anderen Zimmer der Ferienwohnung ausdehnen. Die Sonderbezüge fallen unter die Bettwäsche.

Das Abdeckmaterial ist für Hausstaubmilben und Milbenallergiker undurchlässig ("Porengröße" 0,5 µm). Mit diesen Massnahmen kann die Anzahl der Hausstaubmilben im Schlaf erheblich verringert werden. Bettwäsche (idealerweise aus Baumwolle) sollte einmal pro Tag bei 60 Grad waschen. Die Bettwäsche sollte jedoch vor dem Einbringen energisch ausgeschüttelt werden.

Plüschtiere sollten nach Möglichkeit aus dem Bette genommen werden. Indem man Plüschtiere und Kissen übernachts im Gefrierfach einfriert, können die Tiere getötet werden, aber die allergieauslösenden Stoffe werden nur durch Wäsche abtransportiert. Optimal ist eine Zimmertemperatur von 18 - 20 °C, die Luftfeuchte zwischen 45 - 55 %. Eine häufige Lüftung der Ferienwohnung ist vorteilhaft, da die Hausstaubmilbe keine Erkältung mag.

Mit der Entfernung von Staubfallen werden sie aus ihrem Habitat entfernt. Glatter Boden gibt den Tieren keinen Rückzug, aber der Schmutz wird von Ihnen besser aufwirbelt. Die Blumen im Topf steigern die Feuchtigkeit und die Pflanzerde ist ein Vorratsbehälter für Schimmel. Befeuchter können auch das Schimmelpilzwachstum und das Auftreten von Staubmilben fördern.

In Höhen über 1200 m fühlt sich die Hausstaubmilbe aufgrund der geringen Luftfeuchte nicht mehr wohl.

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