Halsschmerzen Bakteriell

Halsentzündung Bakteriell

der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. zur Unterscheidung zwischen viraler und bakterieller Infektion. Bakteriell bedingte Kehlkopfentzündungen sind eher selten. Bei bakteriellen Infektionen: Juckreiz auf der Haut kann durch chronische Infektionen im Körper entstehen: Diese wirken nur gegen bakterielle Entzündungen.

Ein Antibiotikum: Verantwortungsbewusstes Engagement

Das Antibiotikum hilft seit vielen Jahren, ansteckende Krankheiten wirksam zu behandeln. Aber auch der häufigere Gebrauch bei Lungenerkrankungen bringt Probleme mit sich. "Zweidrittel aller Antibiotika-Rezepte auf der Welt sind für Atemwegskrankheiten bestimmt. Ein Großteil dieser Rezepte ist unnötig", sagt Prim. Erstens ist es für einen Allgemeinmediziner sehr schwer festzustellen, ob eine Infektion der Atmungsorgane eine virale oder bakterielle Infektion ist.

Die Verwendung von antibiotischen Mitteln ist nur Sinn, wenn die Ursache sind. Daher ist der Gebrauch von antibiotischen Mitteln in den meisten Faellen nicht zweckmaessig. Im Falle von Erkrankungen wie starke Halsschmerzen oder Erkältungskrankheiten wie z. B. Erkältungskrankheiten, muss der behandelnde Arzt schnell feststellen, ob der Gebrauch von antibiotischen Mitteln angemessen ist. Die Problematik: Die klinische Prüfung allein kann nicht mit Gewissheit feststellen, ob es sich um einen Virus oder ein Bakterium handelt.

Einige Ärzte gehen in dieser Lage auf Nummer Sicher und verschreiben ein Gegenmittel. In vielen Fällen fordert der Patient den Patient auch auf, dieses Rezept einzunehmen. "Wenn eine Frau mit ihrem fieberhaften Sohn in die Praxis kommt und absolut ein antibiotisches Mittel will, wird es dem Doktor schwierig fallen, sie zu verhindern, zumal er sich nicht ganz im Klaren ist, ob die Ansteckung durch Viren oder vielleicht durch Bakterien hervorgerufen wird", sagt Mittermayer.

So werden z.B. Schnelltests auf Keime wie z. B. S. a. für Striptokokken durchgeführt. Eine andere Variante wäre der verstärkte Rückgriff auf CRP-Tests", sagt Mittermayer. Bei normalem CRP-Wert kann eine bakterielle Entzündung weitestgehend ausgeschlossen werden und der Gebrauch eines antibiotischen Mittels wird erspart. "Die Anwendung eines solchen Testes durch Allgemeinmediziner würde viele unnötige Verordnungen von antibiotischen Mitteln vermeiden und wäre sicherlich sinnvoll", so Mittermayer.

Bei einer solchen Entscheidungsunterstützung hätten die Mediziner auch für diejenigen Patientinnen und Patienten ein geeignetes Motiv, die zwar absolut ein Mittel haben wollen, es aber nicht bräuchten. Der Mittermayer ruft die Mediziner auf, keine leichtsinnigen Medikamente zu verschreiben und dem Arzt zu trauen. Wichtig ist es, den Betroffenen zu erklären, warum ein Medikament im Einzelfall nicht Sinn macht und sie auf eventuelle unerwünschte Wirkungen zuweisen.

"Die Einnahme eines Antibiotikums bei einer Virusinfektion allein ist nicht akut gefährdet, sondern muss mit unerwünschten Begleiterscheinungen wie Brechreiz und Diarrhöe oder der Entstehung von Allergie rechnen", so der Molekularbiologe. Eventuelle Interaktionen mit anderen Arzneimitteln müssen auch bei einigen Anti-Infektiva berücksichtigt werden.

"Die bei Atemwegserkrankungen eingesetzten Medikamente können mit anderen Arzneimitteln interagieren, sind aber in der Regel unbedenklich. Dabei verweist er darauf, dass teilweise auch " auf Misstrauen " hin antibiotische Mittel verordnet werden. Die so verordneten Medikamente werden oft nicht zu Haus genommen und gelagert. "Langfristig gesehen ist das größte Risiko vieler überflüssiger Antibiotikaeinnahmen, dass viele bedeutende Keime dagegen widerstandsfähig werden und somit die Behandlungsfähigkeit von Infektionskrankheiten beeinträchtigt wird", so die Mikrobiologin.

In den letzten Jahren ist der Anteil einiger Krankheitserreger, die gegen bedeutende antibiotische Mittel widerstandsfähig geworden sind, von sieben auf 25 % angestiegen. Bereits bei einem Viertel aller Kranken, die mit schwerwiegenden Infekten ins Spital kommen, sind die verwendeten Medikamente wirkungslos", sagt Mittermayer. Dem entgegenzuwirken ist ein behutsamer, wirtschaftlicher und zielgerichteter Antibiotikaeinsatz notwendig.

Der Patient sollte nicht auf überflüssige Rezepte dringen und der Arzt sollte den Patient über die Auswirkungen und möglichen Begleiterscheinungen unterrichten.

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